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Q & A

Call Of Juarez: The Cartel

10.08.2011, 14:02, Text: Felix Scharlau

Was hat es mit »Call Of Juarez: The Cartel« auf sich? Worum geht es? Warum? Und lohnt sich das überhaupt?

Story? Völlig anders als bei den beiden Vorgängern, die als liebevoll gestaltete Western-Shooter überzeugen konnten. Aus dem losen Mexikobezug der Serie wurde ein Jetztzeit-Drogenepos gewrungen, das nichts mehr mit dem Original zu tun hat.

Grund? Vermutlich »Red Dead Redemption« aus dem Jahr 2010. Offenbar hatten die Entwickler Angst, nach dem guten und zudem auf viele, viele Stunden Spielzeit angelegten Open-World-Spiel der Konkurrenz Rockstar Games keinen kommerziellen Erfolg mehr mit dem Genre Western landen zu können.

Aha, aber noch mal: Worum geht es denn jetzt genau?
Ganz ehrlich? Keine Ahnung. Am Anfang des Spiels trifft sich irgendeine Anti-Drugforce, dann werden – offenbar in Ermangelung besserer Erzählmittel – mehrere Biografien der Beteiligten einfach laut vorgelesen, und dann geht's zu irgendeinem Einsatz. Für Weiteres siehe Wikipedia.

Gameplay? Vertraut, das Zielen fällt aber schwerer als zuletzt.

Grafik? Schlechter als zuletzt, warum auch immer.

Sonst irgendwas Besonderes? Ja, man spielt wie schon im zweiten Teil unterschiedliche Figuren. Wer das im Detail ist, siehe oben – ich hab's einfach nicht kapiert.

Empfehlung? Nein.

Und was empfiehlt sich bitte schön stattdessen? Im Bereich Western »Call Of Juarez« 1 und 2 (für zusammen circa 30 Euro) beziehungsweise »Zwei glorreiche Halunken«. Im Bereich Drogen »Breaking Bad« beziehungsweise Klebstoff.

»Call Of Juarez« für Xbox 360, PS3 und PC (Ubisoft)



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aus Intro #195 (September 2011)

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