Kill Screen
Über andere Spiele anders denken
08.11.2010, 16:12, Text:
Felix Scharlau
Die Spiele-Fachpresse gibt einem nicht gerade häufig Anlässe, positiv über sie zu reden. Ein vierteljährlicher Sammelband aus Connecticut, dessen erste Ausgabe vor Kurzem erschien, schon.
Das 100-Seiten-Buch "Kill Screen" gibt persönlichen Reflexionen über Videospielkultur abseits von Mainstream-Produkten und -Meinungen Raum. "Kill Screen" gönnt sich den Luxus, vermeintlich Marginales ganz groß zu fahren. Der beliebte US-Arcade-Jäger-Automat "Big Buck Hunter"? Sechs-Seiten-Feature. Eine historische Reportage über die Zeiten, als Flipperautomaten in New York von der Mafia kontrolliert und als Folge für Jahre als illegal erklärt wurden? Zehn Seiten. Wow. Hinter dem Projekt stehen Redakteure, die sonst für The Onion, Wall Street Journal und Pitchfork schreiben. Nur zu empfehlen.
"Kill Screen #1: Videogames Are No Fun" (98 S., US-Dollar 20, www.killscreenmagazine.com)
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