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Dark Void

In die Vertikale

23.02.2010, 12:43, Text: Gerd Rosenacker

Mit dem Raketenrucksack, dem heimlichen Star etlicher Action-Titel, verlässt das Spiel die ausgetretenen Pfade, bewegt sich in die Vertikale und beginnt tatsächlich Spaß zu machen.

Jedes Jahr dasselbe: wieder kein Jetpack unter dem Weihnachtsbaum. Ein wenig Trost immerhin spendet die Firma Capcom, die das lässige Tool zum Hauptdarsteller ihres neuen Quartalskrachers "Dark Void" beförderte. Zunächst handelt der Actionshooter von dem Piloten Will, den das Bermudadreieck in einem Paralleluniversum ausspuckt, in dem die Menschheit von bösen Maschinenwesen drangsaliert wird.


Erfreulich ist, dass hier nach einiger Hide&Shoot-Action Nikola Tesla (der Erfinder des Wechselstroms) höchstpersönlich anrückt, um unseren Helden mit nützlichen Dingen zu versorgen. Mit dem Raketenrucksack nämlich, dem heimlichen Star etlicher Action-Titel, verlässt das Spiel die ausgetretenen Pfade, bewegt sich in die Vertikale und beginnt tatsächlich Spaß zu machen. Heißt: intuitive Steuerung, geschmeidige Manöver und kurzweilige Luftkämpfe zwischen Blazing Angels und HAWX. Wäre da nicht der Umstand, dass der Spaß kontinuierlich von reichlich stumpfen Schlauchlevels am Boden unterbrochen wird, dürfte man eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. So aber bleibt Halbgares
zu resümieren und zu hoffen, dass das immense Potenzial dieses Titels beim Nachfolger konsequenter genutzt wird.



Dark Void
PS3, Xbox 360 und PC (Capcom)

 



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