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Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen

Ausflug ins verschneite Kanada

24.11.2009, 16:36, Text: Benjamin Walter

Der Vorgängertitel dieses Spiels, das zu den Sommerspielen 2008 in Peking, verkaufte sich bisher über 10 Millionen Mal. Es lief also wirklich gut für Hersteller Sega und seinen sportlich-fairen Wettstreit zwischen Klempner und Igel.

Mit einem solchen Pfund im Rücken und den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver (von deren Existenz man an dieser Stelle etwas überraschend erfährt) im Anrollen war die Fortsetzung also quasi Pflicht.


Grafisch ist der Ausflug ins gemütlich verschneite Kanada dabei mehr als gelungen. Auch die Tatsache, dass wieder zwischen vielen Spielcharakteren aus dem Sonic- und Mario-Umfeld gewählt werden kann, macht kindische, aber eben auch echte Freude. Und dann stehen natürlich alle erdenklichen Wintersportarten wie Abfahrt, Snowboard, Skispringen, Eiskunstlauf, Bob oder auch Curling zur Auswahl, und zwar in zahlreichen Einzel- und Mehrspielermodi mit freispielbaren Extras, Partymodus und so weiter. Hier stört leider - neben dem immer wiederkehrenden Bestätigungsmarathon, bis Luigi einmal von der Schanze hüpfen darf - die etwas schlabberige und langweilige Steuerung. Immerhin hat Nintendo mit der MotionPlus-Bedienung jüngst bewiesen, dass die Wii hier steigerungsfähig ist. Allein durch die optionale Einbindung des Balance-Boards als Rodelschlitten gelingt ein zukunftsweisender Coup. Die authentische Arschsteuerung ist längst kein Traum mehr.

Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen für Wii (Sega)



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