Beautiful Katamari
Xbox 360
[Namco]
22.04.2008, 13:35, Text:
Gerd Rosenacker
Grafisch antiquierte Barbie-Landschaften, eine völlig abstruse Story und ein so simples Spielkonzept, dass sich manch Schimpanse unterfordert fühlen könnte - als Namco im Jahr 2004 mit dem ersten Teil dieses Sequels ("Katamari Damacy") um die Ecke kam, lächelte man milde. Deswegen darf die Karriere, die dieses Spiel seitdem vollzogen hat, getrost als Sensation verstanden werden:
Der ursprünglich für Vorschüler entwickelte Titel wurde mit Preisen überschüttet und avancierte, vor allem unter Erwachsenen, vom schrägen Geheimtipp zum Klassiker. Und die Entwickler halten bei "Beautiful Katamari", dem Debüt auf der neuen Konsolengeneration, eisern reduziert am Erfolgsrezept fest. Story und Konzept wären also schnell erläutert: Der König des Universums hat beim Tennisspielen ein Loch in den Kosmos geschossen, das es jetzt zu flicken gilt - mittels eines magischen Balls, an dem alles kleben bleibt, das kleiner ist als er selbst: Bleistifte, Katzen, Hochhäuser und schließlich ganze Planeten. Unfug, der rasend schnell süchtig macht.
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