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Devil May Cry 4

Unaufgeregter Generationswechsel

[PS3, Xbox 360, PC]

18.03.2008, 16:34, Text: Gerd Rosenacker

"Devil May Cry" zählt zu den meistverkauften Titeln der PS2-Geschichte: ein Spiel, in dem beinahe alles passte. Jetzt wagte die prachtvoll inszenierte Dämonenhatz den Sprung auf die neuen Plattformen - wir haben nachgesehen, ob sie ihn schadlos überstanden hat.




Mit der Potenz der neuen Konsolen sind auch die Ansprüche gestiegen: Der Konsument erwartet Revolutionen, konzeptuell wie im Detail. Microsoft, Nintendo und Sony haben die Kinderkrankheiten ihrer jüngsten Sprösslinge erfolgreich kuriert, die Schonzeit für Software-Hersteller ist verstrichen, aber Verbraucher und Fachpresse sind sich weiterhin einig: Die großspurig angekündigte Revolution lässt auf sich warten.

 

Bilanziert man das bisherige Sortiment, konnten nur wenige Titel die Erwartungen erfüllen: Das optisch beeindruckende "Burnout" oder das elegant erzählte Meuchelepos "Assassin's Creed" gehören vielleicht in jene Kategorie; den Hammer, der eine neue Ära markiert, sucht man aber immer noch vergebens. Ein Spiel, das stilprägend wirkt wie einst "GTA" oder "Devil May Cry" für die letzte Generation. Weswegen man vielerorts mit den Hufen scharrte, als der Branchenriese Capcom eine Fortsetzung von "Devil May Cry" für die neuen Plattformen ankündigte.

 

Der vierte Teil des Hack&Slay-Klassikers erscheint jetzt erstmalig, nachdem bislang exklusiv für die Playstation programmiert wurde, auch auf PC und Xbox 360. Eine pankompatible Großoffensive also, und die Expansion beginnt reichlich unorthodox: nämlich mit dem Rauswurf des Hauptdarstellers.

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