
Zack & Wiki
Der Schatz von Barbaros
21.02.2008, 15:43, Text:
Felix Scharlau
Was ist: Piraten-Adventures gelten mittlerweile als Standard im Videospiel-Subgenre. Das hat eher mit Publikumsinteresse als mit der Kunstfertigkeit der Entwickler zu tun, das auferlegte Thema auch ansprechend umzusetzen. Denn bisher unterlagen alle Epigonen dem Klassiker \"Monkey Island\" - zum Großteil kläglich.
Auch \"Zack & Wiki\" stellt jenem Nimbus wenig entgegen, außer eben japanische Niedlichkeit: Der Jungpirat Zack und sein goldener (natürlich fliegender) Affe Wiki sind die neuen Rookies der Piratenszene. Um einem befreiten Piratengeist zu gefallen, versprechen sie ihm, seine in die Winde verstreuten goldenen Körperteile wieder einzusammeln. Alles klar.
Handling: Wiimote-gerecht. Wo ein Baum gefällt, muss in der Luft gesägt, wo eine Tür geöffnet, auch ein virtueller Schlüssel umgedreht werden. Große Areale werden dabei leider nicht bespielt. Jedes neue Level bietet im Gegenteil ein sehr überschaubares Szenario mit zum Teil aber schweren Rätseln.
Was bleibt: Achselzucken. Irgendwie nett, aber nicht zwingend. Da warten wir lieber auf die Wii-Portierung von \"Geheimakte Tunguska\" im Mai.
Glanzlicht: Wiki hätte man gerne als Haustier. Der ist süß.
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