
Burnout Dominator
EA
26.03.2007, 06:00, Text:
Jakob Schramma
Story: Rennspiele neigen zu Polarisierungen. Manche mögen eben lieber den Hyperrealismus etwa der frühen “Need For Speed”-Teile, andere schätzen eher die irreale Welt voller Speed-Boost-Knöpfe oder skurrile Loopings zum Beispiel des aktuellen “Trackmania”-Teils. “Burnout Dominator”, der fünfte Teil der “Burnout”-Serie, die zu Anfang vor allem Amokfahrten-Fans begeistern konnte, ist da in gewisser Hinsicht ein Hybrid. Einerseits zeugen wunderschöne Stadt- und Landschaftskurse von Detailtreue, zahlreiche Abkürzungen erhöhen die eigenen Taktik-Ambitionen im Spiel. Andererseits setzt man aber auch hier auf den Boost-Modus, der das Letzte aus den zahlreichen Automodellen holt.
Handling: Ebenjene unterschiedlichen Automodelle liefern unterschiedlichste Straßenperformances ab. Die Zeiten, in denen man, ohne richtig lenken zu müssen, im Pinball-Verfahren durch die Stadt knallte, sind somit glücklicherweise vorbei. Schön übrigens auch: der “Party Play Mode” für PSP und die Möglichkeit, sich neue Strecken herunterzuladen.
Was bleibt: Die Freude auf die für circa Juni anvisierte Veröffentlichung des Spiels für die Next-Gen-Konsole. Denn was die PS2-Grafik schon bietet, dürfte in Hi-Def geradezu hervorragend aussehen.
Glanzlicht: Das ist diesmal reichlich überraschend (denn gerade er nötigt bei Rennspielen ja normalerweise als Erstes in das Optionenmenü, um die Musik zu deaktivieren): der Soundtrack. Mit dabei sind unter anderem: ¡Forward, Russia!, Hot Hot Heat, Jane’s Addiction, LCD Soundsystem und The Fratellis.
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