
Tom Clancy's SplinterCell: Double Agent
UbiSoft
20.11.2006, 06:00, Text:
Gregor Wildermann
Story: Nach einem missglückten Einsatz und dem Unfalltod seiner Tochter ist Agent Sam Fisher am Boden zerstört. Und selbst dieser emotionale Tiefpunkt wird von seinem Arbeitgeber NSA ausgenutzt: Fisher soll dem Anführer der Terrororganisation John Brown’s Army zur Gefängnisflucht verhelfen und danach die Organisation infiltrieren. Dabei verschlägt es ihn nach Island, New York, Shanghai, auf ein Kreuzfahrtschiff oder nach Kinshasa, und er muss durch seine Handlungen ständig die Balance im Vertrauen der JBA und NSA bewahren.
Handling: Abseits optischer Highlights von Fishers erstem Next-Generation-Auftritt inklusive einem verbesserten Nachtsichtgerät hat sich im Handling nicht viel geändert.
Was bleibt: Auch wenn manche Mission nicht ganz zu Ende gedacht ist, haben es die Entwickler tatsächlich geschafft, der Spielserie ein neues Gesicht zu geben und die früher extrem dünne Story mit wesentlich mehr Sinn und Antrieb zu füllen. Die Spielvariationen laden eindeutig zu mehreren Versuchen ein, was stellenweise leider auch dazu führt, dass das wirklich nächste Missionsziel relativ unklar bleibt.
Glanzlicht: Die wirklich nervenaufreibende Shanghai-Mission mit dem chinesischen Neujahrsfest als visueller Bühne erinnert an die besten “SplinterCell”-Momente, in denen man sich dabei ertappt, selbst die Luft anzuhalten, nur, um nicht aufzufallen. Das ist perfekte Spannung, und nur Jack Bauer aus “24” kann Sam Fisher dann noch das Wasser abgraben.
Genre: Stealth-Shooter
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