
Getting Up – Contents Under Pressure
Atari
27.03.2006, 16:41, Text:
Benjamin Walter,
Benjamin Walter
Xbox, PC, PS2, PSP
Genre: Action-Adventure
Story: Marc Ecko, der Allroundunternehmer mit dem Rhinozeros im Logo, ist ein fleißiger Mann und macht ungern halbe Sachen. Ganz konsequent hat er also sein Action-Adventure randvoll gestopft mit coolem Insiderwissen über die Graffitiszene und schickt seinen Helden Trane raus auf die finsteren Straßen der Metropole New Radius, damit dieser das Handwerk eines Graffitikünstlers von der Pike auf lernt. Neben der Verfeinerung verschiedener Mal- und Sprühtechniken gehören dazu Prügeleien mit verfeindeten Gangs bzw. Faschobullen und waghalsige Kletteraktionen zu den ruhmreichsten Graffitispots der Stadt.
Handling: Die Spielidee von \"Getting Up\" vereint die Elemente verschiedener Genres stimmig miteinander und ist \"GTA\" nicht unähnlich: Beat'em-up trifft auf Adventure und Jump'n'Run, ergänzt durch die schon aus \"GTA\" bekannte Graffitikomponente. Das sorgt für einen gut belegten Controller und benötigt etwas Übung. Wildes Herumdrücken führt in fortgeschrittenen Missionen nicht mehr zum Erfolg.
Was bleibt: Kenner der Materie werden ein extrem um Authentizität bemühtes Spiel vorfinden, in dem zahlreiche Graffiti-Legenden ihr Wissen und ihre Styles preisgeben, begleitet von teilweise exklusiven HipHop-Tracks aus Tranes iPod. Wenn dann im Verlauf der Handlung die ganze Stadt vorm Machthunger des bösartigen Bürgermeisters gerettet werden muss, ist das auch nicht bescheuerter als in anderen Spielen des Genres.
Glanzlicht: Synchronstimme Afrob nuschelt sich schön einen zurecht, dazu ganz ungeniert den öffentlichen Raum verschandeln, Einbruch und Sachbeschädigung und alles im Namen der Kunst. Wie wunderbar.
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