The Wombats live
So war´s in Köln: Meister der guten Laune
01.12.2011, 16:39, Text:
Lara Malm
The Wombats haben auf der letzten Station ihres Deutschland-Besuches den Spaß ihres Lebens. Die Begeisterung eines Underage-Publikums dazu ist beinahe grenzenlos.
30.11.11, Köln, Palladium
Lange Zeit war es still um das Trio aus Liverpool. Vier Jahre nach ihrem Erfolgsdebüt erobern The Wombats mit »This Modern Glitch« nicht nur die Indie-Charts ein weiteres Mal, sondern präsentieren sich live auch als Stimmungskanone. Bei ihrer größten Headline-Show in Köln schmeißt die Band mit guter Laune um sich und haut die Hits nur so raus. Im vollem Palladium, wo der Altersdurchschnitt höchstens 15 beträgt, versammelt sich die Menge dicht gedrängt und klatscht bei jedem Lied mit. Matthew, Dan und Tord sammeln mit lässigem Nachbarsjungen-Look und poppigen Elektro-Sounds viele Punkte bei ihren jungen Fans. »Wie geht’s?« fragt Sänger Matthew, bevor er die Indie-Hymne »Kill The Director« anspielt. Die Menge tobt und singt bei fast jedem Lied den Text laut mit. Auch die neuen Songs versinken in lautem Jubeln. Selten ist eine solch bedingungslose Zuneigung des Publikums zur Band zu spüren wie diesem Gig. Bassist Tord lacht die ganze Zeit gut gelaunt und animiert zum Mitklatschen. Gute Laune ist an diesem Abend ein Versprechen.
Eineinhalb Stunden lang spielt die Band fast alles aus ihrem neuen Album und zusätzliche instrumentelle Parts. Vielleicht liegt es an dem noch sehr jungen Publikum, aber die Begeisterungsfähigkeit der Fans ist enorm. Die Zugabe »Let´s Dance To Joy Division« endet im Stage Diving von Gitarrist Matthew Murphy, der am nächsten Tag auf Facebook postet: »Cologne. Why are you so wonderful? That was one of the best ever.«
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