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Glastonbury

So war's Donnerstag und Freitag

26.06.2010, 22:29, Text: Christine Franz, Foto: Christine Franz
[3 Kommentare]

Glastonbury, die Mutter aller Festivals – zumindest wenn es nach den Briten geht – wird 40.

Das soll uns aber nicht weiter interessieren. Denn außer einem Kurzbesuch von Prince Charles ist eigentlich (fast) alles wie immer: Alte Helden + The Next Big Thing + Hippietum + Anti-Kommerz-Haltung + 175.000 Besucher. Eines ist dann aber doch anders als sonst: Unsere Reporterin Christine Franz steht nicht wie in den letzten Jahren knietief im Matsch, sondern salbt ihren Sonnenbrand. Was an diesem Wochenende auf der Farm von Milchbauer, Musiknerd und Festivalguru Michael Eavis passiert, beschreibt sie hier.

 

Donnerstag 24.6.2010, 7.10 pm, Queen’s Head Stage

Eigentlich startet das Glastonbury ja erst morgen so richtig. Heute gibt’s aber auf ein paar kleineren Bühnen schon ein bisschen Festivalfrischfleisch zu sehen. Zum Beispiel Egyptian Hip Hop. Und die kommen natürlich weder aus Ägypten, noch haben sie irgendwas mit Hip Hop am Hut. Die Herren in Batikshirts stammen aus Manchester und machen das, was man dort eben so macht: Indie in tanzbar. Warum Egyptian Hip Hop in diesem Jahr als Geheimtipp gehandelt werden, erschließt sich heute Abend nicht so wirklich. Das Zelt ist zwar rappelvoll, aber erst beim letzten Song kann man ein bisschen erahnen, wie es wäre, wenn Egyptian Hip Hop weniger Angst vor ihrem Glastonbury-Debüt hätten. Mal im Auge behalten.


Donnerstag 24.6.2010, 8.15 pm, Queen’s Head Stage

Die Wenigen, die nach Egyptian Hip Hop noch an der Queen’s Head Stage stehen bleiben, werden mit Chapel Club belohnt. Think Joy Division-Editors-White Lies-... - ihr wisst schon. Nicht nur wegen ihres dunklen Sounds, sondern wegen ihres charismatischen Frontmanns Lewis Bowman. Der macht auf der Bühne einfach: nichts (außer vielleicht ein bisschen wie Ian Curtis zu klingen). Und es funktioniert trotzdem. Erste Entdeckung dieses Festivals so far.

Freitag 25.6.2010, 1.30 pm, irgendwo zwischen Dance Tent und John Peel Stage

Um einen Landrover hat sich eine Menschenmenge gebildet. Festivalgründer Michael Eavis macht das, wovon in England schon Legenden handeln: er fährt über’s Gelände und fragt unterwegs die Festivalbesucher, welche Bands sie schon gesehen haben. Und alle wollen Facebook-Fotos mit ihm machen. Der Mann ist schließlich eine Institution.



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  • Sassmann 28.06.2010 | 18:34:34

    schade, dass die zwei glastobury berichte so langweilig sind. das ist so ein krasses festival. mein kumpels die da waren, erzählen mir mit strahlenden augen total euphorisch was sie alles erlebt haben, jede sms von meinen kumpels war besser als dieser text. jeder leserreporter hätte das besser geschireben und vor allem ein bischen mehr erlebt. es geht ja ums festival feeling und nicht nur bands. es geht um zeltplätze, menschen, verrückte zufälle.. etc

  • happyhippie 28.06.2010 | 22:00:00

    So seh ich das auch. Glasto ist tausendmal besser als das in diesem nüchternen Artikel rüber kommt.
    Schade, von einer Intro-Redaktion hätte ich mehr Details und auch Euphorie erwartet.

  • User: sonicsister
  • sonicsister 16.07.2010 | 12:10:27

    inwiefern unterscheidet sich denn glastonbury von heimischen oder z.b. zu roskilde?

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