Zoot Woman live
Bildergalerie: Haltung bewahren
30.09.2009, 14:47, Text:
Florian Tomaszewski, Foto: Dennis Dirksen
[13 Kommentare]
Mit "Things Are What They Used To Be" stellten Zoot Woman nicht nur Kritiker zufrieden, sondern erreichten endlich auch das große Publikum.
Waren die Vorgängeralben "Zoot Woman" und "Living In A Magazine" ihrer Zeit um einige Meter vorraus, fügt sich das aktuelle Werk perfekt in die momentane 80er Hysterie.
Auch wenn Stuart Price bei der aktuellen Deutschlandtour nicht dabei war, kann diese bisher als voller Erfolg verbucht werden. Ersetzt wurde Price, wie schon in der Vergangenheit immer mal wieder, von Jasmin O'Meara. Neben den Songs des aktuellen Albums wurden auch ältere Stücke wie "Woman Wonder" und "It's Automatic", die nocheinmal zeigen wieviele Meter das waren.
Fotostrecke:Zoot Woman Live
Zu Rampensäue wurden Zoot Woman dadurch jedoch nicht. Auch live hat man Haltung bewahrt. Durchdrehen können ja die anderen...
Bilder aus dem Uebel & Gefährlich in Hamburg seht ihr hier.
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Mariannchen 01.10.2009 | 10:32:37
ich tausche automativ gegen automatic ein.
black sheep beuys 01.10.2009 | 10:44:31
Heart's fear
Das musst Du aber jetzt hier nicht so eng sehen. Hier wird doch mehr so aus einer gefühligen Warte aus berichtet und argumentiert.
Albert_Brettermeier 01.10.2009 | 11:02:36
generation brettermeier
Das große Publikum also.
david addison 01.10.2009 | 11:06:00
betterknower.
viel unterhaltsamer ist doch die behauptung, zoot woman seien mit ihren ersten alben "ihrer zeit um einige meter voraus" gewesen. ein loch im raum-zeit-kontinuum.
Peter Flore 01.10.2009 | 11:07:56
Köstlich
Ein Tippfehler! Wir sind unwürdig... . Aber danke für den Hinweis.
black sheep beuys 01.10.2009 | 11:15:54
Heart's fear
Warum reicht es an dieser Stelle eigentlich nicht für eine "echte" Konzertbesprechung, anstatt dieser holprigen Sätze voller Nichtinformation?
Oder schreibt halt einfach die Konzertdaten hin. Oder einfach mal nur die Fotostrecke posten, so als Impressionen. Oder, oder, oder, ...
redhotbeautiful 09.10.2009 | 13:09:24
redheadmusiccologne
Zoot Woman am 21.9.2009 im Gloria in Köln
„Ordentlich was auf die Ohren....!““
Bereits Ende 2007 kam die langersehnte erste Single „We won´t break“ des neuen Albums von Zoot Woman als kostenloser Download auf den Markt, das neue Album mit damals noch unbekanntem Titel sollte 2008 folgen. Dass wir bis zur Veröffentlichung von „Things are what they used to be“ letztlich bis September 2009 warten mussten, lag vermutlich an den zahlreichen Nebenprojekten von Mastermind Stuart Price, der sich u.a. als Produzent von Madonna, Killers, Seal und den Scissor Sisters verdient gemacht hat, um nur einige zu nennen. Glücklicherweise hat sich Price aber wieder rechtzeitig auf seine Stammband Zoot Woman besonnen und so musste die Welt nur sechs statt möglichweise zehn Jahre auf das 3. Studioalbum warten.
Was aber nicht heißen soll, dass wir Stuart Price heuer auch live erleben. Die Band ohne Price durch die Weltgeschichte, der sich wohl doch lieber im Studio aufhält und lieber rumtüftelt. Dass Zoot Woman dennoch als Trio auftreten, liegt an Jasmin O’Meare, die die Brüder Johnny und Adam Blake an Stelle von Price an Synthie und Bass unterstützt und sich auch am Gesang beteiligt.
Mit „We won´t break“ beginnt die Show. Dieser energiegeladene Song gibt sogleich die Richtung des Abends vor: treibende und vor allem laute beats mit satten Bässen, unterlegt mit einfachem „Elektrogefrickel“ und diesem unvergleichlichen Händchen für eingängige Melodien, die irgendwie eine Renaissance der 80er Jahre verkörpern und durch den unverkennbaren smarten Gesang von Johnny Blake noch an Wiedererkennungswert gewinnen. Der schüchtern wirkende Johnny Blake ist es auch, der dem eher kühl wirkenden Sound eine „warme Note“ verleiht. Dieser Eindruck wird verstärkt durch Blakes Bemühen, in Kontakt mit dem Publikum zu treten, was irgendwie unbeholfen wirkt, aber nicht unehrlich ist. Das Entertainment ist nicht so sein Ding, er bringt´s halt übers Singen rüber und dem zahlreichen Publikum gefällt dies sehr gut. Highlights des Abends sind die Songs „Saturation“ und das wunderschöne „Live in my head“, die es mit ihren hitverdächtigen Grooves gewiss zum Füllen jedes Dancefloors bringen werden.
Altbekannte Hits werden nicht vergessen, sondern über den Abend verteilt immer wieder eingestreut. Die Zuhörer dürfen sich u.a. über „It´s automatic“ und zum Abschluss des offiziellen Teils über den Hit „Living in a magazine“ freuen.
Die Schwäche der Band liegt in den sogenannten Balladen. Zwar gibt es heute nicht viele davon, aber wenn, dann kommen die doch eher sperrig als kuschelig rüber. Außerdem wird bei Konzerten dieser Art noch einmal deutlich, wie unflexibel man als Musiker ist, wenn man von elektronischen Sounds abhängig ist, da bleibt nicht viel Platz für Improvisationen, weil die Programmierung den nächsten Song vorgibt.
Live ist der Sound von Zoot Woman viel intensiver geworden als bei vorletzten Auftritt in Köln im Rahmen von Electronic beats vor ca. 5 Jahren, und das liegt sicher nicht allein an der enormen Lautstärke, die einem buchstäblich was auf die Ohren gibt und beinahe an die Schmerzgrenze geht, auch wenn man hinten steht im schönen Gloria-Theater.
black sheep beuys 09.10.2009 | 13:19:46
Heart's fear
" Der schüchtern wirkende Johnny Blake ist es auch, der dem eher kühl wirkenden Sound eine „warme Note“ verleiht"
"unterlegt mit einfachem „Elektrogefrickel“"
"...die es mit ihren hitverdächtigen Grooves gewiss zum Füllen jedes Dancefloors bringen werden. "
Von dem Text bekommt man ja Kopfschmerzen.
redhotbeautiful 09.10.2009 | 19:10:39
redheadmusiccologne
Hier ist aber ein kritischer Musikjournalist am Werk, der gerne Konzerte bespricht diskutiert. Diese Kritik wirkt eher wie die eines Gymnasiallehrers, der mit Rotstift nach Tippfehlern sucht. Wusste gar nicht, dass das Beuysimitat mit Herrn Blake bekannt ist. Aber wat solls: Danke für den konstruktiven Beitrag, Florian T. wirds ähnlich sehen.
black sheep beuys 12.10.2009 | 11:00:09
Heart's fear
"Diese Kritik wirkt eher wie die eines Gymnasiallehrers, der mit Rotstift nach Tippfehlern sucht."
Mir doch egal, wie Du das nennt. Die Besprechung ist inhaltsleere Grütze. Dafür muss man "Herrn Blake" nicht kennen.
redhotbeautiful 15.10.2009 | 00:14:27
redheadmusiccologne
die postings, die ich von dir gesehen habe, sind allerdings auch nur inhaltsleeres rumgemotze. das kann jeder
Albert_Brettermeier 15.10.2009 | 08:04:53
generation brettermeier
Was ist schlimmer als ein schlechter Schreiberling? Ein schlechter Schreiberling mit aufgeblasenem Ego, der offenbar keine Kritik verträgt.
black sheep beuys 15.10.2009 | 09:43:13
Heart's fear
"die postings, die ich von dir gesehen habe, sind allerdings auch nur inhaltsleeres rumgemotze. das kann jeder"
Na und? Ich schreib dafür keine Laberreviews und will dann noch Beifall dafür.
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