Das war das Fest van Cleef - Bildergalerie: Beer'n'Booze'n'Thees Artikelbild (groß)

Das war das Fest van Cleef

Bildergalerie: Beer'n'Booze'n'Thees

14.07.2009, 18:24, Text: Mick Noll, Foto: Mick Noll
[8 Kommentare]

Feiern unter Freunden: Unser Autor Mick Noll war beim Fest van Cleef im Essener DeltaPark dabei.

12.07.2009, Essen, DeltaPark.


Wieder ein Jahr rum und Deutschlands beliebtestes Label lädt zum 4. Mal zum Feste. Nachdem der Norden und Süden schon durch ist, ist nun der Westen dran - repräsentiert durch Essen. Die Location, der DeltaPark, ist gelungen gewählt: ein wenig industriell abgeranzt, aber voller Charme und für ein eingeschworenes Völklein wie die GHVC-Jünger, die ideale Ort um einen Sonn(en)tag bei toller Musik zu genießen. Klingt super - das Einzige, das nicht mitspielen zu wollen scheint ist der Himmel, der kurz vor Beginn um 15 Uhr grauer als grau ist.


Gisbert von Knyphausen samt Band eröffnen also diesen "Sommertag" und überzeugen mit geschlossenen Augen und geöffnetem Herzen. "Gute Nachrichten": Gisbert ist hier, so wie wir und sieht nach einhelliger Meinung der Umstehenden kein Stück scheiße aus, singt und sagt kein Bla-Bla-Bla und erteilt zu guter Letzt dem Wunsch eines Mannes aus dem Publikum nach einem Kind mit den nüchternen Worten "Das geht doch gar nicht" eine Absage. Passt!


Alte Wohnzimmerlampen auf den Verstärkern kündigen den deutschen Punk in Form von Muff Potter an und da Nagel mit ein Grund dafür ist, dass Thees es immer noch in Berlin aushält und dem GHVC-Chef die Band besonders am Herzen liegt, hat er ein Gedicht für sie geschrieben, in dem Nagel auf Hagel gereimt wird und "beer and booze" als charakterisierende Schlagwörter verwendet werden. "Alles nur geklaut", "Wunschkonzert", "Bis zum Mond", "Gute Aussicht" und "Wir sitzen so vorm Molotow" lauten die Stationen, letzteres eröffnet endlich den Pogo. Höhepunkt: Das traurige "22 Gleise später" verbunden mit dem Appell, sich niemals die Arme zu ritzen. "Den Haag" beendet das kurzweilige Set, Zugaben sind nicht drin - der Zeitplan ist eng. Fazit: Rockt!

Es folgt schönstes T-Shirt-Wetter für die Kilians, Thees verfünffachtem Genpool. Und weil ihm diese Band ganz besonders am Herzen liegt…ein Gedicht: Deutschland sollte dankbarer sein für diese Jungs, die Frauen nur nach Abgabe ihrer Einverständniserklärung anfassen und Thees zu dem Satz verleiten: "Wer diese Band nicht mag, hat Rockmusik nicht begriffen!". Aha. Die Sonne lacht, die Leute klatschen, tanzen und genießen einen durchaus grundsoliden Auftritt, bei dem von einer angeschlagenen Stimme kaum was zu merken ist. Nicht gerade bescheidene Sätze wie: "Kill The Kilians - ein verdammt gutes Album" gemahnen an Oasis und auch musikalisch liegen sie diesen bei "I Just Wanted To Pretend", gesungen von den Hartog und Uhlmann aka Captain Columbus, nahe - nicht ganz sauber, aber super! Am Ende lassen sich die Dinslakener mit hoch gerissenen Armen feiern und feiern sich auch selbst - und das zu Recht!


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  • userwas 14.07.2009 | 23:07:36

    liebloser kommentar, schade!

  • User: rockotron
  • rockotron 15.07.2009 | 00:09:07
    lackaffe
    liebloser kommentar zum kommentar zum kommentar, schade!

  • User: Jane Lane
  • Jane Lane 15.07.2009 | 15:35:11
    lo-fi for the dividing nights
    schlecht recherchiert.
    Das EoC-Stück heißt "Kaffee und Karin"
    Zudem handelt es sich, meines Erachtens nach, bei Why? nicht um ein Xylo- (=Holz), sondern um ein Vibraphon.

    Editiert von Jane Lane am 15.07.2009 15:35:51

  • User: Nordicjack
  • Nordicjack 15.07.2009 | 23:56:58

    Ich denke ma
    - Wetter war scheisse
    - Leute nicht gur drauf
    und Mick hatte keinen Spass.........

  • User: schons
  • schons 16.07.2009 | 10:25:44

    die leute waren nicht gut drauf

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