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So war der Amsterdam Dance Event

Exklusiv: Zwei Gewinnerinnen berichten

29.10.2008, 15:42, Text: Katharina Rötler, Sabine Wendler

Sabine Wendler und Katharina Rötler waren die Gewinnerinnen unser ADE-Verlosung und feierten sich am vergangenen Wochenende in Amsterdam die Nächte um die Ohren - formidabel beschallt von z. B. den Audio Bullys, Trentemøller, Digitalism und Addictive TV. Hier ist ihr Bericht aus Amsterdam ...

Hallo Leute, von Norden bis Süden, von Osten bis Westen. Wir sind gerade in Amsterdam, das ist eher im Westen. Meine Freundin und ich sind so was wie die offizielle Undergroundpresse des Amsterdam Dance Event. Oder nennen wir uns eher Botschafter, denn der ADE hat uns eingeladen, damit wir uns das Ganze mal anschauen und darüber berichten - gemeinsam übrigens mit Botschafter aus acht anderen europäischen Ländern.


Der Amsterdam Dance Event ist eines der größten Clubfestivals Europas und bespielt von  Mittwoch- bis Samstagabend rund 40 Clubs in Amsterdam. Sage und schreibe 700 DJs stehen hier an den Turntables, um dafür zu sorgen, dass die Beats nur tagsüber mal ein paar Stunden ruhen. Damit auch die Besucher ruhen können. Das machen sie aber nur ein paar Stunden lang, denn der ADE bedeutet für einen Großteil der Besucher, dass man sich zwar gerne die Nächte um die Ohren tanzt, die Tage aber mit Meeten und Greeten verbringt. Im noblen Dylan Hotel und in den wunderbar heimeligen Räumen des Felis Meritis trifft sich nämlich tagsüber die Dance-Branche, treffen sich über 2.000 Booker und Künstler, Labelmacher und Journalisten, Clubbetreiber und auch Dance-Fans.

Was hier so trocken nach Business klingt, ist, wenn man es erst mal sieht, ein wunderbares Kuddelmuddel. Denn die Räume im Felis Meritis sind edel und gemütlich, das Treppenhaus dazwischen eng und heimelig, so dass man meist nicht lange suchen muss, wenn man sich hier mit einem Vertreter treffen will. "Ich hatte hier heute drei Meetings, hatte vorher haarklein per Mail abgestimmt, wie und wann und wo wir uns treffen und erkennen - und dann bin ich jedes Mal schon vorher in meinen Termin reingerannt sozusagen", erzählt Daniel Koch, der für das Intro-Magazin auf dem ADE ist. Aber gerade diese lockere Atmosphäre mache auch das besondere aus, berichtet er weiter. "Die Treffen sind spontaner und lockerer - nicht so steif. Und damit auch ergiebiger."

Das hat sich inzwischen auch herumgesprochen. Gijs Verburg, der als Mitarbeiter von Buuma Cultur das ADE mitorganisiert, berichtet bei unserer Begrüßung beinahe verwundert: "Das ist Wahnsinn da draußen. Die Leute drängeln sich fast vor den Eingängen. Wir haben extra mehr Räume gemietet, und sind trotzdem wieder ausverkauft."


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