Indispensable Indoor Indie - Tag 1
Regen, Regen, Regen
22.06.2004, 12:31, Text:
Hendrik Heitbaum,
Hendrik Heitbaum
Zum Glück ist das IIIF kein Open Air Festival. Und zum Glück ist auf dem Hof der Garage Pankow Beton-Boden und kein Rasen. Denn sonst wäre der erste Tag dieses kleinen und feinen Indie-Pop-Festival zu einer ordenlichen Schlammschlacht geraten.
Gegen 20 h startet die Musik parallel in beiden Räumlichkeiten. Im kleinen Saal spielen Hund Am Strand, im großen Ampl:tude. Hund Am Strand gefallen mir sehr. Die Bassistin hat abgesehen vom schicken Outfit mit weißen Kniestrümpfen und Dreadlocks einen sehr schönen Bass-Sound. Das Schlagzeug groovt fein. Und der Sänger/Gitarrist lärmt passend dazwischen.
Erster Höhepunkt: Thees Uhlmann alleine mit seiner Gitarre. Die olle Rampensau hat alles und alle im Griff und schafft eine schöne, intensiv intime Stimmung im Raum. Mit einer ordentlich Menge Selbstironie intus spielt er bekanntes wie unbekanntes aus dem Tomte-Universum. Man hat das Gefühl, daß er heute privat bei Freunden unterwegs ist.
Weitaus lauter wird es dann bei Kate Mosh. Die Jungs spielen krachigen Indie-Rock, der zwischendrin auch mal richtig tanzbar wird. Meine Favoriten an diesem Abend.
Auf Contriva, die auf Kate Mosh folgten, war ich schon lage gespannt. Masha Qrella und ihrer Band eilt ja ein großer Ruf voraus, eine der besten Instrumental-Bands in Deutschlands zu sein. Ich muss leider sagen, daß ich mit ihrem Sound nicht viel anfangen konnte...daher lieber keine als eine allzu schlechte Bewertung.
Am zweiten Tag spielen heute Samba, Mobilé, Sometree und einige andere feine Bands, für die sich ein Fahrt mit U2 nach Berlin Pankow lohnt.
Artikel kommentieren
Mehr Infos
Kommentare
Artikel kommentieren - Mehr Forumsdiskussionen
Social Network Login

Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
NEUE TOURNEEN
- alles Neue


