Haldern Pop 2011
Die Tipps der Festivalguide-Redaktion
08.08.2011, 16:56, Text:
Festivalguide
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In wenigen Tagen ist es soweit – das Haldern Pop öffnet seine Türen. Die Tipps der Festivalguide-Redaktion: Folgende Bands und Künstler sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!
»Atmen, Essen, Trinken, Hören.« So fasst Veranstalter Stefan Reichmann den Reiz von Deutschlands größtem musikalischen Nachbarschaftstreffen zusammen.
Haldern Pop, das bedeutet Augenhöhe nicht nur mit den frischesten Indie-Acts der Saison, sondern auch mit der niederrheinischen Kulturlandschaft und der Umwelt ganz allgemein. Hier sind die Tipps der Festivalguide-Redaktion:
The Brandt Brauer Frick Ensemble
Daniel Brandt, Jan Brauer und Paul Frick waren mit ihrer Verbindung von Klassik und House in Ensemble-Besetzung der Abräumer der diesjährigen c/o pop. Zuvor wurden die Kölner schon beim South By Southwest bestaunt und konnten sich für die Zukunft des deutschen Musikexports in die Pole Position bringen.
Johnny Flynn
Genauso wie Laura Marling im letzten Jahr ist Johnny Flynn ein in Deutschland immer noch viel zu selten gesehener Gast. Und genauso wie sie ist er ein Vertreter dieses vorzüglichen britischen Folk-Revivals, dessen bekannteste Vertreter Mumford & Sons ebenso im letzten Jahr in Haldern frenetisch auf der Hauptbühne gefeiert wurden.
James Vincent McMorrow
Zu Beginn des Jahres war der irische Singer-Songwriter James Vincent McMorrow beim Eurosonic Noorderslag noch weitgehend ein Nobody. Beim Haldern tritt er nun am Freitag im Spiegelzelt auf gegen die zeitgleich auf der Hauptbühne spielenden Wombats an. Zu Recht!
Dan Mangan
Die Endspielserie der National Hockey League verbrachten Dan Mangan und seine Band auf Tour in Europa und jede Nacht vor dem Fernseher, um mit ihrem heimischen Eishockeyteam, den Vancouver Canucks, mitzufiebern. Zwar verloren die Canucks die Serie, die Shows waren trotzdem ein Ausbund an Herzlichkeit aus Indiefolk von beseelten Sportfans.
Bodi Bill
Dass Bodi Bill aus Berlin Deutschlands feinste IDM-Formation ist, weiß man mittlerweile auch am Niederrhein. Gebrochen treibende Beats, abstrakte Sounds und Botschaften voller Liebe und Sinnlichkeit sind die Markenzeichen des Trios.
Tim Isfort Orchestra mit John Grant & Loney Dear
Der spannendste Gig des Festivals dürfte diese exklusive Kollaboration des Duisburger Jazzers mit dem schwedischen Folk-Sonderling und dem ehemaligen The Czars-Frontmann werden. Drei außergewöhnliche Talente vereint – nur für diese Nacht!
The Antlers
The Antlers sind die gegenwärtig spannendste Band aus der Hipster-Hochburg New York. Ihre zweite Platte »Burst Apart« changiert zwischen abstrakten Dream-Pop, Postrock und Folk-Anleihen, ist ein echtes Jahreshighlight und verspricht viel für das Konzert.
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