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Guerilla-Aktion »Identität braucht Erinnerung« in Berlin

Wehrmachtsstolpersteine für die AfD

Das Urban-Art-Kollektiv Rocco und seine Brüder installierte zehn sogenannte Wehrmachtsstolpersteine vor der Berliner AfD-Zentrale. Passend dazu betiteln die Künstler ihr Projekt mit »Identität braucht Erinnerung«.
Geschrieben am
Das Berliner Künstlerkollektiv Rocco und seine Brüder nutzt in seinen Arbeiten den urbanen Raum der Großstadt aus, um Ausschnitte der Realität zu überhöhen oder auf politische Probleme aufmerksam zu machen. Erste mediale und öffentliche Aufmerksamkeit bekam die Künstlergruppe im März mit der Ausstellung eines Gleisstückes aus der Berliner U-Bahn, das sie vorher zwar fachgerecht aber nicht ganz legal von einem stillgelegten Gleis entfernt hatten. Auch bei ihren anderen Aktionen war das Ziel immer die Grenzen der Realität und vor allem auch der Legalität auszuloten und mit den dargestellten Extremen zum Nachdenken anzuregen.

Mit ihrem neusten Projekt »Identität braucht Erinnerung« legen sie noch eine Schippe drauf. Auf dem Gehweg vor der Hauptstadt-Zentrale der AfD tauschten sie Pflastersteine durch sogenannte Wehrmachtsstolpersteine aus. Das Ganze spielt auf eine Rede des AfD-Bundessprechers Alexander Gauland an, in der er die Verbrechen der NS-Zeit stark verharmlost. Auf den goldenen Steinen befinden sich die Namen verstorbener Wehrmachtsangehöriger aus dem Zweiten Weltkrieg. Rocco und seine Brüder haben sich dafür von den Stolpersteinen des Künstlers Gunter Demnig inspirieren lassen. Im untenstehenden Video könnt ihr Ausschnitte aus der Rede und die Aktion selbst sehen.

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