Alle Rezensionen zu domino
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»In Our Heads«
Weniger Balladen, weniger Eklektizismus als auf den Vorgängern, stattdessen four to the floor und gewohnt große Popsongs, wie sie in den letzten zehn Jahren wohl nur wenige Bands hinbekommen haben. [mehr]
»Mr. Impossible«
Ein weiteres Mosaik in der fragmentierten Dystopie von Black Dice: stellenweise etwas redundant, aber noch immer einzigartig in seinem speziellen Zugang. [mehr]
»Adventures In Your Own Backyard«
Eine Prise Morricone und ansonsten alles lazy wie ein verpenntes Katzenbaby. [mehr]
»Obscurities«
Stephin Merritt (unter anderem Magnetic Fields) schreibt im Monat so viele Lieder, wie Bernd Begemann Lieder schreibt und [uralten und unhaltbaren Gerüchten zufolge, Anmerkung von Bernd Begemann] Frauen beschläft zusammen. [mehr]
»936«
Hier regieren Inbrunst und sinnliche Grenzerfahrungen, und selbst wer auf die nicht so scharf ist, erhält farbenfrohe Soundcluster, die Can oder Broadcast zur Ehre gereicht hätten. [mehr]
»Lemondale«
Wells fuhr nach Tokio, um dort innerhalb von nur einem Tag (!) mit japanischen Jazz- und Experimentalmusikern den Soundtrack einer imaginären japanischen Fernsehserie zu vertonen: »Lemondale«. Ergebnis: angemessen free bis irre. [mehr]
»Wolfroy Goes To Town«
Karger arrangiert, erreicht Bonnie »Prince« Billy dieselbe brillante Sinnlichkeit wie eigentlich immer. [mehr]
»Mount Wittenberg Orca«
Nichts an dieser Kooperation ist »sperrig«, und gleichzeitig ist es unmöglich, mitzusummen oder sich wohlig in die Songs hineinzufühlen. [mehr]
»In Heaven«
Chillwave wird zu Killwave. Ein Traum von Zuckerwatte und Kannibalismus. [mehr]
»Coastal Grooves«
Devonté Hynes schaltet nach seinem Hype Test Icicles einen Gang zurück und macht äußerst schmooven Chill-out-Wave. [mehr]
»Mirror Traffic«
Die 90er sind mitunter 20 Jahre her. Stephen Malkmus zeigt, dass der Enthusiasmus für Musik dieser Jahre heute niemandem peinlich sein muss. [mehr]
»Mirror Mirror«
Schön, wenn die Unvorhersehbarkeit vorhersehbar bleibt. [mehr]
»It's All True«
Die Junior Boys laden zum Discofox unter freiem Himmel. Könnte weltbewegender sein, macht aber immerhin Spaß. [mehr]
»Suck It And See«
Die arktischen Affen galten einst als sexy abgehangenes Sinnbild der Generation MySpace. Nun ist MySpace allerdings spürbar down, und die Milchbubis sind ein paar Platten weiter. Zweite Luft oder Puste aus? [mehr] [3 Kommentare]
»Diamond Mine«
Passender Soundtrack für ein Frühjahrspicknick an der schottischen Küste, wenn man die Nase voll hat vom Großstadtlärm. Funktioniert auch ohne die Küste und den Picknickkorb. [mehr]
»Blood Pressures«
Beatles, Bonnie Tyler, Duran Duran, Low, QOTSA und Nancy Sinatra? Genau. Aber vor allem: Lange, sehr lange leben The Kills! [mehr] [3 Kommentare]
»Return To The Ugly Side Of Life«
Schon wieder das verseuchte Wasser der Stadt Bristol, das uns dieses höchst hibbelige TripHop-Psychedelic-Tanzalbum beschert. [mehr]
»Anna Calvi«
Irgendwo zwischen Opernbühne und Jazzclub, zwischen Gitarrenverstärkern und düsteren Landschaften erschafft Anna Calvi eine Welt, wie sie ihr gefällt. [mehr]
»Mixed Race«
Laut Tricky sein schnellstes und (schon wieder) dunkelstes Album. Außerdem kurz, angenehm spärlich und roh arrangiert, aber leider recht arm an Höhepunkten. [mehr]
»Bubblegum«
Clinic nehmen die Synthie-Schrullen aus ihren Songs und nähern sich Bubblegum-Pop. [mehr]
»Modern Rituals«
Das Warten hat ein Ende: Chief ist die Band, die Mumford & Sons auf deren Weg auf die großen Bühnen nachfolgen wird. [mehr]
»The Wonder Show Of The World«
Vertrau deinem Kopf, deinem Körper und meinetwegen deiner Partei. Auf jeden Fall aber auch: Bonnie „Prince“ Billy! [mehr]
»Boys Outside«
Das ist nicht unscheinbar, das ist Songwriterkunst der zweiten Ebene. Merkt euch das. Und diesen vermeintlich egalen Namen noch dazu. [mehr] [2 Kommentare]
»Roman Candle (Remastered Version)«
Ein kaum Mehrwert erzeugendes Remastered-Re-Release des großartigen Elliott-Smith-Debüts. Oder: Die Musealisierung des 2003 verstorbenen Songwriter-Genies ist endgültig nicht mehr zu stoppen. [mehr]
»Speculation«
Zwischen treibenden Rhythmen und absoluter Gelassenheit kommt „Speculation“ erfreulich unverkopft daher. [mehr]