»U&I«
Leila Arab zieht auf ihrem vierten Album den Club-Sound der Jahrtausendwende durch den Bitcrusher. Ohne Wenn und Aber. [mehr]
»Glass Swords«
Schottische Beat-Mathematik mit ausgeprägter Hyperaktivitätsstörung, aber zurückerlangter Motorik. Mindestens so anstrengend wie richtungsweisend. [mehr]
»Dreams Come True«
Solodebüt von Chris Taylor: Der Grizzly Bear geht allein auf Beutezug und bringt eine Wundertüte voller Schlafwandel-Songs zurück in die Höhle. [mehr]
»The Only She Chapters«
Apoll, der Gott der schönen Künste, hatte seine Quellnymphen, und auch Guillermo Scott Herren alias Prefuse 73 scheint auf seinem neuen Album der Idee der Muse verfallen zu sein. Top Girls statt Männer-Glitch-Hop. [mehr]
»Mind Bokeh«
Drumcomputer-Romantiker Bibio schraubt unbeirrt weiter an seinem stetig wachsenden Hybriden und wird dabei zunehmend selbstbewusster. [mehr] [8 Kommentare]
»Seefeel«
Das Album entwickelt einen Flow, der trotz weiterentwickelter Soundästhetik erstaunlicherweise wieder die Eigenschaften und Qualität der Vorgänger aufweist: ein absorbierendes Stück Musik. [mehr] [3 Kommentare]
»d'Demonstrator«
Squarepushers Versuch, im Bandformat das musikalische Coolness-Diktat aufzubrechen, scheitert an konzeptuellen Schwächen. [mehr] [2 Kommentare]
»Small Craft On A Milk Sea«
Abstrakte, von Keyboards getragene Musik, die sich durch wechselnde rhythmische Muster und Intensitäten bewegt. Zuerst noch von einer beatlosen, watteartigen Weichheit geprägt, beginnt das Album ab dem vierten Stück eine bedrohliche, schroffe Ästhetik voller schleifender Soundscapes und gebrochener Rhythmen zu entwickeln. [mehr]
»The Hundred In The Hands«
Party, Breaks, Teenie-Pathos, Melancholie, New York ... Irre, aber alles auch ein bisschen viel für nur eine Platte. [mehr]
»Church With No Magic«
Konzentriert auf wuchtige Synths und strenge Beatkonstruktionen, liefern PVT ein energetisches, düster treibendes Post-Whatever-Album ab. [mehr]
»Compass«
Jamie Lidell wagt ein weiteres Update seiner Vielseitigkeits-Show und verblüfft mit einem cleveren, weil eigenständigen Top-Album. [mehr]
»This Desert EP«
Mit viel Bohei als neue Warp-Shooting-Stars angekündigt. Trotzdem nur lauwarmer Electro-Pop aus Brooklyn. Yeasayer auf halbem Weg im Graben gelandet. [mehr]
»Say It«
Stücke wie "Sole Brother" und "What To Say" sind die Hits, die einem Warp-Acts zuletzt vor lauter Selbstbesoffenheit immer auch gern mal schuldig blieben. [mehr]
»Cosmogramma«
Großneffe der Jazzlegende Alice Coltrane hat viel zu geben, zum Beispiel neue Baustellen, Leichtigkeit und Thom Yorke. [mehr] [8 Kommentare]
»Oversteps«
Autechres "Oversteps" kombiniert deutlich wie nie zuvor Ansätze der Neuen Musik mit reduzierten, abstrakten Beats und verspielten Melodien. [mehr] [3 Kommentare]
»A Sufi & A Killer«
"Lost" zum Hören. Der Genialinski aus der Wüste dreht die Regler in ganz neue Richtungen. Durchdrehen auf breiter Front. [mehr] [29 Kommentare]
»Extra Wow«
Eigenen Sound kann eben nicht jeder. Die hier schon. Haben das Kraut’n’Dub-Kaleidoskop schon mit dem Mutterkuchen eingeführt bekommen. Sauerei eigentlich – aus Portland! [mehr]
»Investigate Witch Cults Of The Radio Age«
"Investigate Witch Cults ..." ist ein stimmiges Konzept-Album, auf dem Broadcast und The Focus Group ihr Faible für 60s-Psychedelic, Vintage-Elektronik und rare Sound-Bibliotheken verbinden. [mehr]
»Warp20 Chosen & Warp20 Recreated«
Warp bringt zum 20. eine schicke Box raus mit rarem, unveröffentlichtem oder neu gestaltetem Material - Überraschungsgäste sorgen für die Höhepunkte. [mehr]
»Butter«
"Butter" von Hudson Mohawke ist eine akustische Kamerafahrt durch das Hirn eines 23-Jährigen, der ideologiefrei verschiedene Arten von Dancemusik collagiert, mischt, verknotet und wieder zerreißt. [mehr]
»Central Market«
Eine echte Offenbarung. [mehr]
»Solo Electric Bass 1«
Für Menschen, die beispielsweise in Prag gerne mal in Jazzkellern zu Absinth, Weißwein und Live-Musik rumlungern. [mehr]
»Ambivalence Avenue«
Achtung, der Text beginnt mit einem Bild: Durch die Tür, die von Musikern wie Boards Of Canada, RJD2 oder Prefuse 73, ja, Beck aufgestoßen wurde, schreitet Bibio Hand in Hand mit dem Geist von Nick Drake. [mehr] [7 Kommentare]
»Quicken The Heart«
Während an der nächsten Ecke gerade alternde Herren und Damen die Reunion probieren, legen Maximo Park routiniert ihr drittes Album vor. Und was ist neu? [mehr]
»Veckatimest«
Zwischen ätherisch-höhenlastigem Säuseln und brachialen Ausbrüchen schwingt sich das dritte reguläre Album der in der stilistischen Nähe von irgendwann mal sogenanntem "Weird-Folk" operierenden Band zu einer sinfonischen Großtat empor. [mehr]