Alle Rezensionen zu UNIVERSAL
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»The National Health«
Geschichtsstunde der Neuzeit: Fast hätten junge Leute schon vergessen, wie toll hymnisch-hektischer Gitarrenrock sein kann. Es ist eben nicht mehr 2005. Leider. [mehr]
»Sonik Kicks«
Neben Geistesblitzen und kreativer Bündelung produziert der gern zum Modfather überhöhte Weller immer auch songfreies Geschwurbel – das ist die leidige Wahrheit. »Sonik Kicks« weiß davon zu tönen. [mehr]
»A Monument«
Mit weniger depressiven Ansätzen und mehr Synthesizern als noch beim Debüt. Großartiges Album! [mehr]
»Bloom«
Dass Melancholie auch ihre süßen Seiten hat, dürfte bekannt sein – Beach House haben ihr hiermit ein astreines Denkmal gesetzt. Voller Regen und Taubenkot und Anmut. [mehr]
»Blood Red Shoes - In Time To Voices«
Nächster Halt Rock-Olymp oder doch Reste-Rampe des juvenilen Rock-Hypes der letzten Saison? An dem Duo aus Brighton und seinem neuen dritten Album scheiden sich Geister. Zwischen Hass und Hurra ist alles drin. [mehr]
»»Holy Diver«, »The Last In Line« & »Sacred Heart« (Deluxe Expanded Edition)«
Dreimal Dio, dreimal Deluxe: Die ersten drei Alben der Metal-Koryphäe erscheinen nun als überarbeitete Deluxe Editionen. [mehr]
»MDNA«
Madonna am Scheideweg. So verletzlich wie auf »MDNA« zeigte sich der Popstar noch nie. [mehr]
»Back To Earth«
Super-Group aus dem Hause Mando Diao, die mit viel Funk, Beats, Soul und Jazz ihre Kernzielgruppe aus der Reserve oder anderen Bands in die Arme locken will. [mehr]
»Ten$ion«
Die Antwoord aus Südafrika inszenieren sich optisch wie eine Mischung aus »Pans Labyrinth« und einer räudigen weißen Version von Flavor Flav. Musikalisch übertrifft »Ten$ion« noch das Debüt an explodiertem Eurodance und Serienkiller-HipHop – kann das gut [mehr]
»Beyond Magnetic«
Metallica haben endlich verstanden, was »Death Magnetic« hätte werden können, wenn sie sich bei ihren vollmundigen Ankündigungen selber ernst genommen hätten. [mehr]
»Given To The Wild«
Mehr Elektronik als je zuvor. Die Briten schrammeln und fiepen sich Richtung Stadion. [mehr]
»Großstadtmärchen 2«
Nach der leidlich schrecklichen Pärchenplatte hier nun eine amtliche Ansage vom Berliner Knöpfchen-Profi. Gastgeprägter Storytelling-Electro-Pop. [mehr]
»Tough Love«
Wer hierzu abfeiern will, weiß, wie Büffel riecht und Erdloch schmeckt. »Tough Love« feuert elf Tracks, die nach wie vor nur die eine – also die entgegengesetzte – Richtung kennen. [mehr]
»Always«
Xiu Xiu vibrieren immer kompakter. »Always« ist das Album, das den musikalischen Weg fortführt und die Musiker vollends zur Band macht. [mehr]
»Sweet Nothings«
Dapayk & Padberg gehen in die dritte Runde und bieten soliden Tech-Pop für den sonntäglichen Brunch, der einige überraschende Ausschläge nach oben parat hält. [mehr]
»Break It Yourself«
Geigengezwitscher, behände hüpfende Melodien und von Nestbautrieb keine Spur – Andrew Bird ist ein heißer Kandidat auf die Nachfolge von Sufjan Stevens als bunter Vogel. [mehr]
»Born To Die«
Lana Del Rey, Lana Del Rey ... Hätte nicht Christian Wulff im Januar dauernd Krieg mit der Bild und dem Internet, der Lana-Del-Rey-Overkill wäre noch [mehr]
»King Con«
Catchy Popsongs, die einem reichen – zumindest für ein bis zwei Tage, dann braucht man was Neues. Das ist Musik wie Heroin. [mehr]
»Mr. M«
Lambchop verdienen sich mit einem modifizierten, zeitlosen und majestätischen Sound immer mehr den Status eines »All-Time-Faves«. [mehr]
»Making Mirrors«
Dank »Somebody That I Used To Know« an der Chartsspitze darf man den heimischen Konsumenten nach langer Durststrecke ungeahnte Geschmackssicherheit attestieren. Das komplette Album zum Phänomen kann das Niveau der Single allerdings nicht halten. [mehr] [1 Kommentar]
»Undun«
Angelehnt an das Michigan-Album des Singer/Songwriters Sufjan Stevens, erzählt »Undun« die dramatische Lebensgeschichte eines jungen Mannes »on the wrong side of the crack pipe«. Gibt es aber überhaupt eine »right side«? Egal, großes Kino. [mehr]
»The Stars Are Indifferent To Astronomy«
Nichts Neues bei Nada Surf. Aber das Trio zählt zu den wenigen Bands, bei denen das auch gar nicht nötig scheint. [mehr]
»Befehl von ganz unten«
Deichkind sloganizen wieder. Gefällt nicht? Moment, selbst dafür gibt’s einen Textbaustein: »Die Platte von Deichkind war nicht so mein Ding, doch ihre Shows sind leider geil.« Die Band weiß selbst, dass ihr Konzept ermüden kann, aber andererseits liegt ihnen das Sprücheklopfen im Blut, und man möchte nicht wissen, wie viele Texte zu dieser Platte auf »leider geil« enden. [mehr]
»Oh Fortune«
»Oh Fortune« ist nur vordergründig ein sanft knisterndes Lagerfeuer. Vielmehr droht Dan dem Folk mit der Vorsilbe »Post« – findet aber letztlich mit Rauschen und Pfeifen immer wieder den Song. [mehr]
»How Do You Do«
Nach Jamie Lidell bezwingt der nächste dünne Whitey die Phalanx des Soul. Mit zarter Stimme und tightem Groove. [mehr]