Alle Rezensionen zu Tapete
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»A Young Person’s Guide To Superpunk«
Wir werden euch vermissen, Jungs. Wer konnte denn sonst schon aus den Sorgen der Boheme und dem Zauber von Hartz IV so würdevolle Songs schnitzen? Und das alles auch noch derart lässig, verschmitzt und versiert. [mehr]
»Für immer«
Es wäre falsch, den Schlager von Wolke aufgrund dieser Kompatibilität als »leicht bekömmlich« zu verorten – dafür steckt in den elf neuen Songs auch zu viel Wortwitz, zu viel Können und zu viel feiner Quatsch. [mehr]
»Xenophonie«
Kaum eine andere Band bringt ihre eigenen Befindlichkeiten so kongenial mit den gesellschaftlichen verknüpft auf den Punkt. [mehr]
»Zettel auf dem Boden«
»Ich laufe immer weiter, ich geh so für mich hin. Zettel auf dem Boden, Konfettiregen. Häng’ Gedanken nach, die sich in Luft auflösen können.« Alltagspoesie eines Routiniers, Von Knyphausen für 3sat-Gucker. [mehr]
»Zettel auf dem Boden«
»Ich laufe immer weiter, ich geh so für mich hin. Zettel auf dem Boden, Konfettiregen. Häng’ Gedanken nach, die sich in Luft auflösen können.« Alltagspoesie eines Routiniers, Von Knyphausen für 3sat-Gucker. [mehr]
»Wilde Brombeeren«
Eine gute Begemann-Platte ist eine, auf der viele gute Begemann-Lieder drauf sind. »Wilde Brombeeren« ist sogar sehr gut. [mehr]
»Watch TV«
Die Charaktere in den Texten scheinen stets zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um sich auf andere Menschen wirklich einlassen zu können, was das Drama moderner Zivilisation gut zusammenfasst. Emotionales Twitter quasi. [mehr]
»Symptome und Beschwerden«
Optimistisch und antiretro. Vielleicht hätten die Straßenjungs trotzdem so geklungen, wären sie bloß cool gewesen. [mehr]
»Oh, dieser Sound – Stars spielen Superpunk«
Typisch Tribute-Album, die Wahrheit liegt auf dem Platz, du Phrasenschwein. Empfehlenswert sind Egotronic, Anajo, Thees Uhlmann, Neigungsgruppe Gewalt.
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»Immer schlimmer«
Soulig-fröhlich und rhythmisch-leicht: So macht Jammern über die Liebe Spaß. [mehr]
»Die Ekstase der Möwen«
Fluffiger Assoziationspop mit himmelschreienden Gitarren – Samba sind nach 15 Jahren Gegenhass mittlerweile eine Band wie jede andere. Ist das gut? Schlecht? Wer weiß das schon. [mehr]
»Die Zukunft liegt im Schlaf«
Der Sänger von Tele: persönlicher, runder und heimeliger. Soloplatte eben. [mehr]
»Drei«
Anajo sind nicht nur dieses freundliche Augsburger Indiepop-Trio, sondern auch verbissene Kampflinie - spätestens seit der umstrittenen Anajo-Titelstory in Heft #147. Neues Album erscheint? Zu den Waffen! [mehr] [3 Kommentare]
»Searching For Bart Davenport«
Ein Cover-Album, das wie eine homogene Songwriter-Platte klingt und die Klasse des Interpreten beweist. [mehr]
»Die Zukunft liegt im Schlaf«
Der Sänger von Tele: persönlicher, runder und heimeliger. Soloplatte eben. [mehr]
»Minor Misdemeanors«
Einen Sampler eröffnet man am besten mit einem Hit, auf den sofort ein weiterer folgt. Diese einfache wie geniale Grundregel des alten Mixtapes beherzigen Hellsongs aus Göteborg auf ihrem zweiten Album und eröffnen ihren Lounge-Metal-Sampler mit einem beschwingt poppigen „Skeletons Of Society“-Slayer-Cover, gefolgt von einer gut gelaunten „Heaven Can Wait“-Version (Iron Maiden). [mehr]
»Die Seele des Menschen unter Superpunk«
Musikalisch gesehen sind Superpunk die einzige Band, die wirklich nur nach hinten schaut und sich dabei zielsicher und elegant vorwärtsbewegt. [mehr] [1 Kommentar]
»St. Pauli Einhundert«
Freibeuter-Lyrik für Stehplatzkarteninhaber: Für Fans und Komplettisten möglicherweise lohnenswert, aller Entbehrlichkeit zum Trotz. [mehr] [6 Kommentare]
»Das kommt vom Küssen«
Nervös, geradezu hysterisch schlagen die vier Herren plus Dame die Brücke zwischen Synthie-Gewummer und astreinem Punk. [mehr]
»Hallo Mama«
Endlos redundante und aufdringliche Null-Kalauer auf 08/15-Müllbeats. Vermutlich möchte man so was sein wie Deichkind. [mehr] [17 Kommentare]
»Glücksmaschinen«
Nicht "gut" im emphatischen Sinne, aber wieder so okay wie "Platte des himmlischen Friedens" vor 20 Jahren. [mehr]
»Anajo und das Poporchester«
Hier ein paar Trompetchen, dort ein, zwei Violinchen. Sehr schön! Besser als hier wird deutscher Pop kaum gespielt werden. [mehr]
»Ich erkläre diese Krise für beendet«
Die schmissigen Hits ragen über den Schlagerkitsch und die ewige Easy-Listening-Orgel hinaus. [mehr]
»They Kind Of Shine«
Multiinstrumentaler Gesundheits-Pop - er kriegt dich am Ende ja doch. [mehr]
»Jedes Tier«
Tele liefern gewohnt unangreifbare Texte und perfekte Instrumentierungen, aber man darf dennoch fragen, warum sich die wirklichen Hits auf den vier Alben so homöopathisch verteilen. [mehr] [21 Kommentare]