»Wolfsschnauze«
BRETT / DEATH-POP / SÜDHESSEN [mehr]
»Ok Hunter«
EKLEKTISCH / GITARRENBAND / SCHUBRAKETE [mehr]
»Time’s All Gone«
Der umtriebige Kalifornier Nick Waterhouse sieht nicht nur aus wie Buddy Holly, er hat auch dessen Klangfarbe drauf und inszeniert sich nicht nur als der ultimative Motown’n’Rock-Nerd, er ist es einfach. [mehr]
»The Inertials«
Christian Vogel macht Musik, die eigentlich gar keine Referenzen mehr braucht, weil tatsächlich der Versuch unternommen wird, Neuland zu betreten. Und das kann man in diesen Tagen nicht von vielen Künstlern behaupten. [mehr]
»The Temper Trap«
Als Einwegmusik für den Augenblick ist dieses Album echt ganz okay. [mehr]
»There’s No Leaving Now«
Der Herzensbrecher im Feinripp-Unterhemd mit dem Schwedenakzent gibt sich etwas zurückhaltender und verträumter. Die Catchiness der Songs hat dafür leider ein wenig gelitten. [mehr]
»By The Horns«
Es gibt ein Leben nach dem Konsens. Julia Stone entdeckt ihre dunkle Seite. [mehr]
»Cactus Versus Brezel«
»Diese Musik hört sich an wie ein Rasenmäher, wie ein Rasierer, wie eine Kreissäge, wie eine Zahnarztpraxis«, singt Françoise Cactus auf dem neuen Album von Stereo Total. [mehr]
»The Garage«
Slagsmålsklubben machen 8-Bit-Rave für Vollgetankte und ADHS-Gestörte und beweisen Gespür für große Melodien und abstrakte Geräusche. [mehr]
»Unpatterns«
Electropop mit überschaubarem Abgehfaktor, aber längerer Halbwertszeit. Für den Club gibt es ja Remixe. [mehr]
»Personality«
Scubas Weg auf »Personality« führt weg von Burial, Massive Attack und Basic Channel hin zu Basic Channel, Detroit und Pet Shop Boys on acid – dance unique! [mehr]
»Jazz Mind«
Das Duo aus Baltimore skizziert auf seinem Debütalbum, zu welcher Pracht sich seine radikal runtergestrippten Rock-Brocken auf der Bühne entfalten dürften. [mehr]
»Off!«
Die Band um Black-Flag- und Circle-Jerks-Urgestein Keith Morris drischt sich in einer alles andere als akademischen Viertelstunde durch sechzehn Songs wie Fäuste, die nur aus Mittelfingern bestehen. [mehr]
»R.I.P«
Darren Cunningham lässt sich nicht fassen. Weder Ambient noch Dubstep, weder Kunst noch Techno. Die Wunderwelt von Actress liegt im mystischen Dazwischen. [mehr]
»Synthetica«
Von der Standspur zum Überholmanöver: Metric zeigen der Industrie die langen Finger (okay, nur den mittleren) und sind trotzdem vorne dabei. [mehr]
»The National Health«
Geschichtsstunde der Neuzeit: Fast hätten junge Leute schon vergessen, wie toll hymnisch-hektischer Gitarrenrock sein kann. Es ist eben nicht mehr 2005. Leider. [mehr]
»Phantom Antichrist«
Kreator geben ihrem Thrash einen Arschtritt und punkten mit Stadion-Refrains und gedopeten Gitarren-Dribblings der Liga Stan Libuda. [mehr]
»The Future Of The Gravity Boy«
Discorock heißt ja nicht nur Drumcomputer – wie die Infadels mal wieder beweisen. [mehr]
»The Shallows«
Tolle Momente bringt die Post-Indie-Band aus Leeds dieses Album wieder auf, wenngleich die große Verheißung, die seinerzeit das Debüt ausgab, nicht mehr eingelöst werden kann. [mehr]
»Nowhere Or Tammensaari«
Geisterhafte Chöre und die große Entrückung kommen aus den Niederlanden, genauer gesagt von I Am Oak. Bon Iver und Iron And Wine – warm anziehen! [mehr]
»Exister«
Auf ihrem sehr gelungenen ersten Studioalbum seit 2004 zeigen sich die wieder auferstandenen Hot Water Music straighter, schneller und eingängiger denn je. [mehr]
»Lex Hives«
Die Anzüge aus Schweden sind zurück – aber Moment mal, The Hives waren wirklich weg? Diese Platte klingt nun wirklich nicht so. [mehr]
»HBLX«
Vermutlich soll das sein: moderner Rock mit Bläsern, bei dem auch mal gekifft werden darf. In echt ist es aber: sehr anstrengend und irgendwie die amtliche Neunziger-Hölle, die man längst schon überwunden glaubte. [mehr]
»A Joyful Noise«
Selbst wenn allerorts argumentiert wird, wie sehr sich Gossip von ihren musikalischen Wurzeln weg entwickelt haben, macht diese Disco-Pop-Platte mit kaum noch Garagen-Einfluss einfach zu viel Spaß, um sie zu kritisieren. [mehr]
»Manifest!«
Freunde sind auch nur Menschen. Hier bewiesen von dem New Yorker Quintett, dessen discoglitzernden Vorschusslorbeeren zum eher langweiligen Chillwave-Pop mit Garage-Hall gereift sind. [mehr]