»Wolfsschnauze«
BRETT / DEATH-POP / SÜDHESSEN [mehr]
»Ok Hunter«
EKLEKTISCH / GITARRENBAND / SCHUBRAKETE [mehr]
»Letters Of The Lost«
WEG / GEMEINSINN / FOLK [mehr]
»Blunderbuss«
Die Donnerbüchse auf der Retro-Schiene: der Garagenblues der White Stripes in voller Fahrt Richtung Southern-Rock-Regression. [mehr]
»Time’s All Gone«
Der umtriebige Kalifornier Nick Waterhouse sieht nicht nur aus wie Buddy Holly, er hat auch dessen Klangfarbe drauf und inszeniert sich nicht nur als der ultimative Motown’n’Rock-Nerd, er ist es einfach. [mehr]
»Ursprung«
Ursprung, das neue Projekt von Stephan Abry und Pantha Du Prince, schafft neue Freiräume zwischen Krautrock und improvisierter elektronischer Musik. Dass die Ränder dabei ausfransen, ist so gewollt. [mehr]
»Ballast der Republik«
Die Düsseldorfer haben sich selbst zum »Ballast der Republik« ausgerufen und sind eine Band, die sich – im Gegensatz zu den immer wieder unterhaltsamen, ewigen Berliner Rivalen Die Ärzte – nicht mehr neu erfinden kann. Das Album ist der Beweis. [mehr]
»The Temper Trap«
Als Einwegmusik für den Augenblick ist dieses Album echt ganz okay. [mehr]
»There’s No Leaving Now«
Der Herzensbrecher im Feinripp-Unterhemd mit dem Schwedenakzent gibt sich etwas zurückhaltender und verträumter. Die Catchiness der Songs hat dafür leider ein wenig gelitten. [mehr]
»By The Horns«
Es gibt ein Leben nach dem Konsens. Julia Stone entdeckt ihre dunkle Seite. [mehr]
»Cactus Versus Brezel«
»Diese Musik hört sich an wie ein Rasenmäher, wie ein Rasierer, wie eine Kreissäge, wie eine Zahnarztpraxis«, singt Françoise Cactus auf dem neuen Album von Stereo Total. [mehr]
»Ufabulum«
Nach einem etwas kruden Sidestep auf Ed Banger Records macht Thomas Jenkinson dort weiter, wo er seit den mittleren Neunzigern eine gewisse Monopol-Stellung besetzt. [mehr]
»The Garage«
Slagsmålsklubben machen 8-Bit-Rave für Vollgetankte und ADHS-Gestörte und beweisen Gespür für große Melodien und abstrakte Geräusche. [mehr]
»Hair«
San Francisco dreht auf. Zusammen mit Tim Buckley (White Fence) packt Ty Segall alte Sound-Reliquien der Stooges und Konzeptpunk à la Devo auf den Tisch, poliert das Ganze – und drückt danach noch seine Zigaretten darauf aus. Na danke. [mehr]
»Jazz Mind«
Das Duo aus Baltimore skizziert auf seinem Debütalbum, zu welcher Pracht sich seine radikal runtergestrippten Rock-Brocken auf der Bühne entfalten dürften. [mehr]
»Master Of My Make-Believe«
Santigold spaltet sich nicht nur auf dem Cover-Artwork, die geschmackssichere Neo-Diva inszeniert auf diesem Album all ihre Facetten. [mehr]
»Sequencer Liebe«
Die Songtitel der keyboardseligen Instrumentalschlacht lauten »Kann denn Liebe Synthie sein« oder »Hungrig kann man nicht tanzen«. Post-Drone mit Witz. [mehr]
»The Samuel Jackson Five«
Hinhören und lernen: Postrock 2012 holt sich Gesang dazu. Da müssen sich Mogwai lang und warm anziehen! [mehr]
»Himmelfahrt«
Das deutsche Hans-Albers-EBM-Wunder Rummelsnuff hält den Kurs, so hoch die Wellen sich auch türmen mögen. Wer hier nicht anheuert, weiß nicht, was Reisen heißt (weitere Seefahr-Metaphern bitte einfügen). [mehr]
»Rope For No-Hopers«
Dem klassischen Songstrickmuster enthobene Instrumental-Brocken in XXL-Länge, die von Mogwais langsam hochziehender wall of sound über doch einige Gesangs(Screamo!)-Passagen bis hin zu theatralisch behauchten Apocalyptica-Streichermoves reichen. [mehr]
»This Is PIL«
Krude Sounds zu hypnotischen Rhythmen aufgebaut und darüber die verächtliche wie charismatische Erzählstimme des Ursuppen-Punks. Das klingt tatsächlich wie das, was man an PIL einst mochte – und verbleibt nicht ohne einen gewissen Reiz auch abseits von Anachronismus. [mehr]
»Off!«
Die Band um Black-Flag- und Circle-Jerks-Urgestein Keith Morris drischt sich in einer alles andere als akademischen Viertelstunde durch sechzehn Songs wie Fäuste, die nur aus Mittelfingern bestehen. [mehr]
»Synthetica«
Von der Standspur zum Überholmanöver: Metric zeigen der Industrie die langen Finger (okay, nur den mittleren) und sind trotzdem vorne dabei. [mehr]
»The National Health«
Geschichtsstunde der Neuzeit: Fast hätten junge Leute schon vergessen, wie toll hymnisch-hektischer Gitarrenrock sein kann. Es ist eben nicht mehr 2005. Leider. [mehr]
»Phantom Antichrist«
Kreator geben ihrem Thrash einen Arschtritt und punkten mit Stadion-Refrains und gedopeten Gitarren-Dribblings der Liga Stan Libuda. [mehr]