»Unpatterns«
Electropop mit überschaubarem Abgehfaktor, aber längerer Halbwertszeit. Für den Club gibt es ja Remixe. [mehr]
»Synthetica«
Von der Standspur zum Überholmanöver: Metric zeigen der Industrie die langen Finger (okay, nur den mittleren) und sind trotzdem vorne dabei. [mehr]
»The Only Place«
Weniger Gerumpel und Surfgitarrenspaß und mehr ernsthaftes Songwriting lassen »The Only Place« gegen das Debüt leider etwas alt aussehen. [mehr]
»Lissy Trullie«
Das Model und die Gitarre: Das Ryan-McGinley-Model Lissy Trullie macht nichts Neues, aber das nicht schlecht. [mehr]
»Yesterday Was Lived And Lost«
New Build (Hobby einiger Hot-Chip-Mitglieder) leben die Vorliebe für Bands wie The Soft Machine, Roxy Music oder die frühen Genesis mit den Mitteln elektronischer Musik aus. [mehr]
»In The Belly Of The Brazen Bull«
In üblen Momenten ersäufen The Cribs ihren Stadionindie unter einem Schwall Pomp und Größenwahn, klingen nach langweiligem Arena-Rock und meinen das alles bedauerlicherweise nicht mal ironisch. [mehr]
»Archaeology Of The Future«
Worldmusic? Ja, klar! Tanzen ohne kratzige Anden-Umhängetasche. [mehr]
»Illuminated People«
Wüst, unbeugsam und kompromisslos: So klingt nur ein Kollektiv mit Stolz und Hinterlist. Islet aus Cardiff sind das prägnanteste Beispiel seit Langem. [mehr]
»Prisoner«
Gotischer Powerpop aus Sydney: The Jezabels zelebrieren auf ihrem Full-Length-Debüt pompöse Pop-Epen in Blockbuster-Ästhetik. [mehr]
»Narrow«
In seiner Fragilität unglaublich schön. Aber bitte nicht zerbrechen! [mehr]
»Wir sind vorbei«
Enno Bunger setzt auf Hall und Harmonie: Die wuchtigen Klaviersongs bleiben dabei unmissverständlich missmutig. [mehr]
»Have Some Faith In Magic«
Die Schönheit liegt im Brachialen: Wo die Glasgower Band auf Präzision und Zurückhaltung pfeift, wird ihr gutes Album zu einem sehr guten. [mehr]
»The Lion’s Roar«
Vom schwedischen Folk-Purismus-Duo zum international vernetzten Neo-Country-Projekt. Featuring Mike Mogis, Conor Oberst und viel Pathos. [mehr]
»Hello Sadness«
Los Campesions! schaffen perfekte Pop-Oden über Liebe, Hoffnungslosigkeit, Herzschmerz und Fußball. Wer wollte ihnen dafür ans Bein pinkeln? [mehr]
»Funny Looking Angels«
Kleine Stadionrock-Helden erkennen ihre Vorliebe für Weihnachts-Coverlieder. [mehr]
»Wild Flag«
All-Star-Post-Riot-Grrrl-Projekt (Sleater-Kinney, Helium), das aber gerade ohne die Namedropping-Verdenkmalisierung glänzen kann. [mehr]
»INNI«
Live erlebt man die Isländer neben den leisen Passagen überraschend krachig – manche kurzzeitig aufgeschüttete wall of sound könnte sogar Mogwai Konkurrenz machen. [mehr]
»Father, Son, Holy Ghost«
Ihnen liegt offenbar an gar nichts, diesen San-Fran-Hippies. Nicht mal an ihrem überragenden Songwritertalent. Trotzdem cool. [mehr]
»Blanck Mass«
Wabernd, zärtlich und unruhig pochend quirlt Benjamin John Power von den Fuck Buttons Gitarren und Synthieflächen durch das MacBook. [mehr]
»Keep You Close«
Müssen dEUS eigentlich noch was beweisen? Vielleicht ein eingängigeres Pop-Album machen, ohne die Kanten abzustoßen? Bitte schön. [mehr] [22 Kommentare]
»Bliss Release«
Nach 39 Minuten und zehn Songs verspürt man jedenfalls das dringende Bedürfnis, sich Blumen ins Haar zu flechten und Jesuslatschen umzuschnallen – na, wenn das keine Empfehlung ist. [mehr]
»Balance«
Schleusen auf und festhalten! Gitarre, Drums und Kate Tempest knacken Boxen und Schädel mit Soul, Rap und Heißblut. [mehr]
»Ornaments From The Silver Arcade«
Wenn Inzest und Plagiarismus Hand in Hand gehen, sollte man aufhören, Platten zu produzieren. Leider hören einige nicht auf die Unkenrufe. [mehr]
»Sidewalks«
Billo-Keyboards, cheesy catchende Melodien, eine näselnde Faden-Männerstimme, paar Chöre, Ey-Oh! Ey-Oh!, Stampf, Launigkeit, bisschen Drama, kurz sogar Hurts. Fast eine Punktlandung. [mehr]
»Ornaments From The Silver Arcade«
Wenn Inzest und Plagiarismus Hand in Hand gehen, sollte man aufhören, Platten zu produzieren. Leider hören einige nicht auf die Unkenrufe. [mehr]