»Ok Hunter«
EKLEKTISCH / GITARRENBAND / SCHUBRAKETE [mehr]
»The Inertials«
Christian Vogel macht Musik, die eigentlich gar keine Referenzen mehr braucht, weil tatsächlich der Versuch unternommen wird, Neuland zu betreten. Und das kann man in diesen Tagen nicht von vielen Künstlern behaupten. [mehr]
»Ballast der Republik«
Die Düsseldorfer haben sich selbst zum »Ballast der Republik« ausgerufen und sind eine Band, die sich – im Gegensatz zu den immer wieder unterhaltsamen, ewigen Berliner Rivalen Die Ärzte – nicht mehr neu erfinden kann. Das Album ist der Beweis. [mehr]
»Cactus Versus Brezel«
»Diese Musik hört sich an wie ein Rasenmäher, wie ein Rasierer, wie eine Kreissäge, wie eine Zahnarztpraxis«, singt Françoise Cactus auf dem neuen Album von Stereo Total. [mehr]
»Sich fügen heißt lügen«
Sänger Dicken trompetet sich heiser durch Wutpunker-Lyrik, und die Band brettert das alles tight und untricky noch mal aufs nächste Adrenalin-Level. Keine Ahnung, was man damit anfangen soll. Aber ehrlich gesagt, ich will’s sofort noch mal hören. [mehr]
»Off!«
Die Band um Black-Flag- und Circle-Jerks-Urgestein Keith Morris drischt sich in einer alles andere als akademischen Viertelstunde durch sechzehn Songs wie Fäuste, die nur aus Mittelfingern bestehen. [mehr]
»Sweet Silence«
Sind das da umherflatternde Schmetterlinge auf dem neuen Album der Berliner Electro-Fricklerin? Vielleicht. Die machen einen beflügelten Hindernislauf um reduzierte Keyboard- und Drumcomputer-Tunes. Sommertauglich! [mehr]
»The Shallows«
Tolle Momente bringt die Post-Indie-Band aus Leeds dieses Album wieder auf, wenngleich die große Verheißung, die seinerzeit das Debüt ausgab, nicht mehr eingelöst werden kann. [mehr]
»Exister«
Auf ihrem sehr gelungenen ersten Studioalbum seit 2004 zeigen sich die wieder auferstandenen Hot Water Music straighter, schneller und eingängiger denn je. [mehr]
»Sanktionen im Schutt«
Gesellschaftliche Fassaden erneuern will das Hamburger Trio Bessere Zeiten. Gelingt mit diesem Album nicht ganz. Aber für die neue Retro-Tapete gewisser Szenebars in Hamburg reicht es allemal. [mehr]
»Die Die Die«
Wer Nerven heißt und seine Musik mit »Die Die Die« überschreibt, kann nicht wollen, dass man ihn oder sie schnell entdeckt oder gar gut findet. [mehr]
»More! More! More!«
Sie sind nicht jung, nicht neu, und sie kämpfen sogar um die deutsche Staatsangehörigkeit. [mehr]
»Post Bomb Chronicles«
Raus aus der Niedlichkeitsfalle: eine kühle, leicht trashige Electroplatte von der ewigen Undergroundband Woog Riots. [mehr]
»Welcome Home«
All The Young sind eine junge Band aus Stoke-on-Trent, die sich mit leidenschaftlich codierter Rockmusik einen Platz im Tagesprogramm großer Radiostationen erspielen will. [mehr]
»Dirty Dancing«
»Dirty Dancing« bounct, brummt und läuft gemeinhin haarscharf am Generve vorbei. Klappt nicht immer. [mehr]
»Hope From The Forgotten Woods«
Hyperaktiv, seit sie 13 ist – und mit knapp 30 Jahren nun schon beim siebten eigenen Album angekommen. Dafür ging es zweimal um die Welt und dann zurück ans Klavier. Vielflieger-Folk. [mehr]
»Yesterday Was Lived And Lost«
New Build (Hobby einiger Hot-Chip-Mitglieder) leben die Vorliebe für Bands wie The Soft Machine, Roxy Music oder die frühen Genesis mit den Mitteln elektronischer Musik aus. [mehr]
»All But Bored, Weak And Old«
Der ewige Loser endlich auf Kurs? Ein Album wie ein kleines Wunder: manchmal kokett, manchmal ironisch, ziemlich oft ziemlich direkt, weltfern, so was von da und ganz nah dran. [mehr]
»Nein!«
Dass sich hier jede Pose selbst misstraut, macht diese Songs nicht gerade zu der Feelgood-Mucke aus der x-beliebigen Indie-Slotmachine, sondern zur Fortsetzung eines der empfindsamsten Bildungsromane deutschsprachigen Pops. Und dieser Roman heißt: Locas In Love. [mehr]
»Let The People Speak«
Das Ehepaar Violet Clark und Frank Black belebt wohlbekannte Riff-Trads mit schlauer Elektronik und viel Soul. [mehr]
»Akt, eine Treppe hinabsteigend«
Dem stockenden Groove entspricht auf der Textebene die häufige Auslassung von Verben, die das Material entschieden inkohärent oder einfach grandios kaputt erscheinen lässt – »Teilnehmende Beobachtung« der BRD. [mehr]
»Die Stadt gehört wieder mir«
Fiva liefert gewohnt gute Rapqualität zur Musik des Sportfreund-Bassisten, der man dies glücklicherweise gar nicht anhört. [mehr]
»Here We Are«
Wenn Citizens! behaupten, »Here We Are« sei von kolumbianischer Dancemusik beeinflusst, gewinnt man den Eindruck, dieser Quote werde gedroppt, weil ein bisschen Exotismus im Pop derzeit zum guten Ton gehört – aber nicht, weil die Aussage stimmen würde. [mehr]
»Human Don’t Be Angry«
Malcolm Middletons freundliches Zwischenwerk ist garantiert mehr als nur Pausenmusik bis zum nächsten Soloalbum und enthält seine genialischsten Textmomente seit Langem. [mehr]
»Photek DJ-Kicks«
Photek schien lange abgetaucht. Jetzt setzt er seine Segel wieder und geht mit Käptn Bass auf große Fahrt. Atmo ahoi! [mehr]