»Have Some Faith In Magic«
Die Schönheit liegt im Brachialen: Wo die Glasgower Band auf Präzision und Zurückhaltung pfeift, wird ihr gutes Album zu einem sehr guten. [mehr]
»Blanck Mass«
Wabernd, zärtlich und unruhig pochend quirlt Benjamin John Power von den Fuck Buttons Gitarren und Synthieflächen durch das MacBook. [mehr]
»Red Barked Tree«
Wire haben nie wirklich aufgehört, nach dem perfekten Song zu forschen – »Red Barked Tree« ist die steile Spitze ihres Eisbergs. [mehr]
»Virgins Of Menace«
Ken Stringfellow (The Posies, Big Star, R.E.M.) hat eine neue Garage, die nach ABBA und 60s-Beat riecht. [mehr]
»Hardcore Will Never Die, But You Will«
Nicht nur ein brillantes Album, sondern auch die Verheißung einer glorreichen Zukunft. [mehr]
»Recitation«
Japan am Rande des Nervenzusammenbruchs - Envy vertonen die dunklen Tage. [mehr]
»Come Down With Me«
Indie-Disco und Postrock, diese Bagage halt, das wird von den Errors aus Glasgow extrem euphorisch zusammengeschmissen. Instrumental, versteht sich. [mehr]
»Reservoir«
Fanfarlo mögen Mandolinen und Melodien. Genau wie Beirut, Arcade Fire und all die anderen. Dafür hat Simon Balthazars Indiekapelle aber mehr Mut zum Popsong. [mehr]
»Thriller«
Unterm Strich ist "Thriller" keine Sound-Offenbarung, aber ein Noise-Rock-Album, das Spaß macht. [mehr]
»Don't Look Down«
Früher bei Catatonia, später in der britischen Dschungelshow und heute zumindest besser als erwartet - Cerys Matthews' Charme scheint unkaputtbar. [mehr]
»Enchanted Islands«
Saddle Creek macht auch mal wieder Art-Pop. Anders als The Faint bricht sich das hier jedoch einige Ecken mehr ab. [mehr]
»Fist Of God«
Wie die Faust Gottes aussieht? Sie setzt sich aus nackten Menschenleibern zusammen. MSTRKRFT my ass! [mehr]
»Today Is A Good Day«
Das Schöne und auch Einzigartige an New Model Army ist, dass man diese Band nicht wirklich schubladisieren kann. [mehr] [9 Kommentare]
»25 Jahre sind genug«
Ärger mit Nazis nach dem Wegfall der DDR, Ärger mit Autogramm-Kids, als man nach dem Wegfall der Ärzte als neue Punkposterboys herhielt. [mehr] [6 Kommentare]
»Laura Vane & The Vipertones«
Hallo Modern Soul. Deine Idee, Soulmusik mit dem Geräusch von Seidenbettwäsche zu paaren, sprach einmal durchaus für sich. [mehr]
»Dancing The Whole Way Home«
Im Vormittagsradio gespielt, fiele die Eröffnungsnummer des neuen Miss-Li-Albums "I Heard Of A Girl", zwischen einen Kate-Nash- und einen Supremes-Song gepackt, gar nicht weiter auf. [mehr]
»A Ways Away«
Indie-Outlaw mit Blues und Soul im Herzen, die ähnlich Cat Power längst an der Spitze der Alternative-Charts stehen könnte, wenn sie denn nur wollte. [mehr]
»Grand«
Es ist jetzt nicht gleich virtuos, was Matthew und Kimberley auf "Grand" durchpowern, dafür aber euphorisch und mit einem leicht überschnappenden, an Hutch Harris von den Thermals erinnernden Timbre in der Stimme. [mehr]
»Red«
David Byrne, Bill Gates, Molly Ringwald: Datarock setzen via Copy&Paste den Pop der 80er-Jahre wieder zusammen. [mehr]
»Mama, I'm Swollen«
Ein opulentes Album, auf dem es unglaublich viel zu entdecken gibt. [mehr]
»Return From Planet Dub«
Jamaikanische Volksmusik aus Wien lässt die Alpen erbeben - inklusive David Lynch am Mikro! [mehr]
»Coaster«
Wie wenn man über Facebook wieder Kontakt mit altem Freund bekommt - und es nicht nur nicht nervt, sondern kurz mal wieder ganz lustig ist. [mehr]
»Kalt«
Die Riffs sind knackig, packen zu, doch die Texte bleiben voller Zweifel. Safi komprimieren die Essenz von Rock und schaffen es trotzdem, Worte wie "Aprikosenmarmeladenrosa" unterzubringen. [mehr] [4 Kommentare]
»Snowboarding In Argentina«
Toll, Swayzak! Und zwar schon vor zehn Jahren. Die Briten veröffentlichen ihr 1998 erschienenes erstes Album noch einmal neu, und zwar auf ihrem eigenen Label. [mehr]
»The Bucket«
So hätten die frühen Monty Python wohl geklungen, wenn sie Musiker geworden und auf ihrem Laptop eingeschlafen wären ...
[mehr]