»The Light The Dead See«
Der Wiedererkennungswert dieses monumental-opulent ausproduzierten Orchestermonsters dürfte durch Depeche-Mode-Frontmann Dave Gahan hoch sein – und letztendlich für ein paar zusätzliche Verkäufe sorgen. [mehr]
»Manifest!«
Freunde sind auch nur Menschen. Hier bewiesen von dem New Yorker Quintett, dessen discoglitzernden Vorschusslorbeeren zum eher langweiligen Chillwave-Pop mit Garage-Hall gereift sind. [mehr]
»Sonik Kicks«
Neben Geistesblitzen und kreativer Bündelung produziert der gern zum Modfather überhöhte Weller immer auch songfreies Geschwurbel – das ist die leidige Wahrheit. »Sonik Kicks« weiß davon zu tönen. [mehr]
»Time Capsules II«
Brooklyn halt: Extrovertierte Menschen mit komischen Frisuren machen extrovertierte Musik für extrovertierte Menschen. [mehr]
»World, You Need A Change Of Mind«
Ein elektrisierendes Rendezvous von Pop mit Funk und Disco. Bei so einem Dreier hätte Prince seinerzeit wohl eine ganze Superstar-Dynastie begründet. [mehr]
»Here We Are«
Wenn Citizens! behaupten, »Here We Are« sei von kolumbianischer Dancemusik beeinflusst, gewinnt man den Eindruck, dieser Quote werde gedroppt, weil ein bisschen Exotismus im Pop derzeit zum guten Ton gehört – aber nicht, weil die Aussage stimmen würde. [mehr]
»Bloom«
Dass Melancholie auch ihre süßen Seiten hat, dürfte bekannt sein – Beach House haben ihr hiermit ein astreines Denkmal gesetzt. Voller Regen und Taubenkot und Anmut. [mehr]
»Blood Red Shoes - In Time To Voices«
Nächster Halt Rock-Olymp oder doch Reste-Rampe des juvenilen Rock-Hypes der letzten Saison? An dem Duo aus Brighton und seinem neuen dritten Album scheiden sich Geister. Zwischen Hass und Hurra ist alles drin. [mehr]
»Songs«
Rusko dreht nicht nur Dub, Reggae und Dancehall gekonnt effektvoll durch die Mühle, sondern liebäugelt auch stets mit der Großraumdisco und geht damit so offensiv Richtung Mainstream, dass er wohl als Nächstes Britney produzieren darf. [mehr]
»Ten$ion«
Die Antwoord aus Südafrika inszenieren sich optisch wie eine Mischung aus »Pans Labyrinth« und einer räudigen weißen Version von Flavor Flav. Musikalisch übertrifft »Ten$ion« noch das Debüt an explodiertem Eurodance und Serienkiller-HipHop – kann das gut [mehr]
»Given To The Wild«
Mehr Elektronik als je zuvor. Die Briten schrammeln und fiepen sich Richtung Stadion. [mehr]
»Tough Love«
Wer hierzu abfeiern will, weiß, wie Büffel riecht und Erdloch schmeckt. »Tough Love« feuert elf Tracks, die nach wie vor nur die eine – also die entgegengesetzte – Richtung kennen. [mehr]
»Always«
Xiu Xiu vibrieren immer kompakter. »Always« ist das Album, das den musikalischen Weg fortführt und die Musiker vollends zur Band macht. [mehr]
»Break It Yourself«
Geigengezwitscher, behände hüpfende Melodien und von Nestbautrieb keine Spur – Andrew Bird ist ein heißer Kandidat auf die Nachfolge von Sufjan Stevens als bunter Vogel. [mehr]
»King Con«
Catchy Popsongs, die einem reichen – zumindest für ein bis zwei Tage, dann braucht man was Neues. Das ist Musik wie Heroin. [mehr]
»Eat Their Own«
Lullabies über Tod, Trauer und Optimismus. Eine großartige EP hätte es werden können, auf LP-Länge wirkt das Ergebnis aber leider nur okay. [mehr]
»Tumble Bee«
Was wir hier vorfinden, sind dreizehn Songs, die so tun, als seien sie Kinderlieder. Wo bleibt da der Sandkasten? Das Ungestüme? Das Zuckowski-Lalala? [mehr]
»In Light«
Ein an Vampire Weekend erinnerndes Debütalbum, das trotz brechender Songstrukturen, verspielter Abwege und punkiger Anleihen oft direkt auf die Tanzfläche zielt. Es gibt Rhythmus, Baby! [mehr]
»Zig Zaj«
Das Album bedient sich für den Sound gerne bei The Cure, Depeche Mode oder eben, wie einer der Titel schon andeutet, New Order - bleibt dabei aber nie bloße Reminiszenz, sondern liefert generös den nächsten denkbaren Hit. [mehr]
»Portamento«
Platte Nummer zwei ist mit viel Allüren und noch mehr Surfpop zurück. Top oder Flop?
[mehr] [4 Kommentare]
»Hysterical«
Leicht professionalisiertes Update der beiden Vorgänger, wenig überraschend, aber immer noch kauzig geil – wenn man das mag. [mehr]
»Alesia«
Housse De Racket zitieren das große Erbe französischer Popkultur. Sei es chartsmäßig (Phoenix) oder philosophisch (Sartre). [mehr]
»In The Grace Of Your Love«
The Rapture arbeiten sich an lieb gewonnenen Sounds ab und wirken insgesamt recht zufrieden mit dem, was sie damit anstellen. Dürfen sie auch. [mehr] [14 Kommentare]
»Leisure Seizure«
Das sorgsam ornamentierte Maß an Indie-Kawumm wirkt sich hier auf den notwendigen Bockfaktor aus – und sichert nicht zuletzt die Gitarrenclub-Kompatibilität. [mehr]
»La Liberación«
Ein Album so (un)sexy wie Verschwitzt-Sein im Fitnessstudio. [mehr]