»Ufabulum«
Nach einem etwas kruden Sidestep auf Ed Banger Records macht Thomas Jenkinson dort weiter, wo er seit den mittleren Neunzigern eine gewisse Monopol-Stellung besetzt. [mehr]
»Red Night«
»Red Night« ist wie ein früher Film von Roman Polanski: eine Kunst gewordene Metapher über existenzielle Ängste. [mehr]
»The Ghost In Daylight«
Nick Talbot versucht sich als Geisterbeschwörer. In Gitarrenklang und zarte Poesie gebannt, verlieren viele der Quälgeister ihren Schrecken. [mehr] [10 Kommentare]
»Iradelphic«
Clark gelingt mit »Iradelphic« ein Album wie eine altersweise Eiche: majestätisch, labyrinthisch und tief in der Erde verwurzelt. [mehr]
»Dross Glop«
Hochkarätig besetztes Remix-Album, bei dem ein großer Teil der Zuträger leider nur Dienst nach Vorschrift leistet. [mehr]
»In Ghostlike Fading«
Wer auf abgeschmackte Lebensweisheiten zu Indie-trifft-Country-Geschrammel steht, kann hier bedenkenlos zugreifen. [mehr]
»U&I«
Leila Arab zieht auf ihrem vierten Album den Club-Sound der Jahrtausendwende durch den Bitcrusher. Ohne Wenn und Aber. [mehr]
»Melt«
Bei diesem New Yorker Trio treffen Hippie und Hipster aufeinander und gehen gemeinsam im Mondschein den Strand entlang. West-Electro trifft Weltmusik. [mehr]
»Glass Swords«
Schottische Beat-Mathematik mit ausgeprägter Hyperaktivitätsstörung, aber zurückerlangter Motorik. Mindestens so anstrengend wie richtungsweisend. [mehr]
»Dreams Come True«
Solodebüt von Chris Taylor: Der Grizzly Bear geht allein auf Beutezug und bringt eine Wundertüte voller Schlafwandel-Songs zurück in die Höhle. [mehr]
»The Only She Chapters«
Apoll, der Gott der schönen Künste, hatte seine Quellnymphen, und auch Guillermo Scott Herren alias Prefuse 73 scheint auf seinem neuen Album der Idee der Muse verfallen zu sein. Top Girls statt Männer-Glitch-Hop. [mehr]
»Mind Bokeh«
Drumcomputer-Romantiker Bibio schraubt unbeirrt weiter an seinem stetig wachsenden Hybriden und wird dabei zunehmend selbstbewusster. [mehr] [8 Kommentare]
»Underneath The Pine«
Chaz Bundick tauscht Surfbrett gegen Ruderboot und paddelt gemütlich gen seichtere Gewässer – musikalische Perlen birgt er aber auch hier. [mehr]
»Seefeel«
Das Album entwickelt einen Flow, der trotz weiterentwickelter Soundästhetik erstaunlicherweise wieder die Eigenschaften und Qualität der Vorgänger aufweist: ein absorbierendes Stück Musik. [mehr] [3 Kommentare]
»d'Demonstrator«
Squarepushers Versuch, im Bandformat das musikalische Coolness-Diktat aufzubrechen, scheitert an konzeptuellen Schwächen. [mehr] [2 Kommentare]
»Small Craft On A Milk Sea«
Abstrakte, von Keyboards getragene Musik, die sich durch wechselnde rhythmische Muster und Intensitäten bewegt. Zuerst noch von einer beatlosen, watteartigen Weichheit geprägt, beginnt das Album ab dem vierten Stück eine bedrohliche, schroffe Ästhetik voller schleifender Soundscapes und gebrochener Rhythmen zu entwickeln. [mehr]
»The Hundred In The Hands«
Party, Breaks, Teenie-Pathos, Melancholie, New York ... Irre, aber alles auch ein bisschen viel für nur eine Platte. [mehr]
»Church With No Magic«
Konzentriert auf wuchtige Synths und strenge Beatkonstruktionen, liefern PVT ein energetisches, düster treibendes Post-Whatever-Album ab. [mehr]
»Compass«
Jamie Lidell wagt ein weiteres Update seiner Vielseitigkeits-Show und verblüfft mit einem cleveren, weil eigenständigen Top-Album. [mehr]
»This Desert EP«
Mit viel Bohei als neue Warp-Shooting-Stars angekündigt. Trotzdem nur lauwarmer Electro-Pop aus Brooklyn. Yeasayer auf halbem Weg im Graben gelandet. [mehr]
»Say It«
Stücke wie "Sole Brother" und "What To Say" sind die Hits, die einem Warp-Acts zuletzt vor lauter Selbstbesoffenheit immer auch gern mal schuldig blieben. [mehr]
»Cosmogramma«
Großneffe der Jazzlegende Alice Coltrane hat viel zu geben, zum Beispiel neue Baustellen, Leichtigkeit und Thom Yorke. [mehr] [8 Kommentare]
»Oversteps«
Autechres "Oversteps" kombiniert deutlich wie nie zuvor Ansätze der Neuen Musik mit reduzierten, abstrakten Beats und verspielten Melodien. [mehr] [3 Kommentare]
»A Sufi & A Killer«
"Lost" zum Hören. Der Genialinski aus der Wüste dreht die Regler in ganz neue Richtungen. Durchdrehen auf breiter Front. [mehr] [29 Kommentare]
»Extra Wow«
Eigenen Sound kann eben nicht jeder. Die hier schon. Haben das Kraut’n’Dub-Kaleidoskop schon mit dem Mutterkuchen eingeführt bekommen. Sauerei eigentlich – aus Portland! [mehr]