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Tom Holland über »Spider-Man: Homecoming«

Der 21-jährige Brite Tom Holland träumte als Kind davon, Spider-Man zu sein – im neuesten Reboot wird dieser Traum wahr. Patrick Heidmann erzählte er von den Tücken der Vorbereitung.
Geschrieben am
Nach Tobey Maguire und Andrew Garfield bist du der dritte Spider-Man innerhalb von 15 Jahren. Wo liegt der Unterschied zu den Vorgängern?
Der Film spielt komplett in der Highschool. Mein Peter Parker ist ein Junge, der damit klarkommen muss, Spider-Man zu sein, und gleichzeitig mit seinen Chemie-Hausaufgaben kämpft. Und dass er oft zu spät kommt und nicht gut darin ist, Mädchen anzusprechen, macht ihm ebenfalls Kummer. »Spider-Man: Homecoming« ist weniger ein Superheldenfilm – genau deswegen werden ihn die Leute hoffentlich mögen. Den Alltag als Teenager in der Schule kennt doch jeder.

Wobei die Highschool ein spezieller Ort ist.
Stimmt. Deswegen kamen wir auf die Idee, dass ich zur Vorbereitung ein paar Tage undercover eine Highschool besuche. Marvel schickte mich an die Bronx School of Science. Das Problem war, dass dort alle Schüler kleine Mathe- und Naturwissenschaftsgenies sind – das komplette Gegenteil von mir. Drei Tage blieb ich dort – unter falschem Namen und mit gefaketem amerikanischen Akzent. Nicht einmal die Lehrer waren eingeweiht. Alle haben sich gewundert, woher plötzlich dieser Typ kommt, der von nichts eine Ahnung hat.

Bist du selbst ein Fan von Spider-Man?
Spider-Man war für mich der Größte! Ich hatte Spider-Man-Bettwäsche, Spider-Man-Spielzeug und das passende Kostüm. Jeden Tag sprang ich darin die Treppen herunter. Als ich hörte, dass sie die Rolle neu besetzen würden und die Figur jünger anlegen wollen, bettelte ich meinen Agenten an: »Lass meinen Traum Wirklichkeit werden!« Der 15-jährige Tom Holland wäre ausgeflippt, wenn er das damals gewusst hätte.

Musstest du dich körperlich auf die Rolle vorbereiten?
Ich habe viel geboxt und EMS-Training gemacht. EMS ist der neueste Trend. Eine Art Yoga, nur dass man währenddessen unter Strom gesetzt wird. Und zwar buchstäblich. Total schräg. Man trägt einen Anzug, der an eine Maschine angeschlossen ist, die dir während des Trainings kleine Stromstöße verpasst. Dabei werden die Muskeln krasser beansprucht als mit den schwersten Gewichten. Nach dem ersten Training konnte ich zwei Tage lang kaum sitzen, solche Schmerzen hatte ich. Es war sogar schwierig, aufs Klo zu gehen.

Im Film gibt es ein Wiedersehen mit Iron Man. Wie lief die Zusammenarbeit mit dessen Darsteller Robert Downey Jr.? 
Ich bin ein Fan von Robert, seit ich ihn in »Chaplin« gesehen habe. Er ist einer der größten Hollywood-Stars – und trotzdem ein normaler Kerl geblieben. Er war jeden Tag zehn Minuten zu früh am Set, schüttelte allen im Team die Hand und arbeitete härter als der Rest. Das hat mir vor Augen geführt, dass man sich treu bleiben muss und nicht abheben darf. Egal, wie berühmt man ist, wie viel Geld man verdient und ob man mit dem Privatjet zur Arbeit kommt.
— »Spider-Man: Homecoming« (USA 2017; R: Jon Watts; D: Tom Holland, Robert Downey Jr.; Kinostart: 13.07.17; Sony)

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