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Wer A sagt, muss auch O sagen

So ist »Lommbock«

Ein Mehmet Scholl, zwei gute Freunde und etliche Minuten voller Gesprächswahnsinn – 15 Jahre nach dem Überraschungserfolg von Lammbock haben die Gerichte, Klamotten und Vokale gewechselt. Doch der Schein trügt. Irgendwie ist doch immer noch alles beim Alten. 
Geschrieben am
15 Jahre nach »Lammbock«, aus Pizzen sind Reisgerichte und aus zwei Kiffern vernünftige Erwachsene geworden. What? Okay –  der letzte Punkt trifft nur dem Anschein nach zu: Stefan (Lucas Gregorowicz) lebt mittlerweile in Dubai, wo er als Rechtsanwalt Fuß gefasst und die Geschäftsfrau Yasemin kennengelernt hat. Die beiden möchten bald heiraten. Weil er dafür Papiere aus Deutschland braucht, fliegt er kurz vor der Hochzeit in die Heimat Würzburg. Dort besucht er natürlich auch seinen alten besten Kumpel Kai (Moritz Bleibtreu). Mit ihm hat Stefan 15 Jahre zuvor diesen superspeziellen Pizza-Lieferservice betrieben, bei dem unter den Salamischeiben feinstes Cannabis klebte. Doch diese Zeiten sind längt vorbei.

Aus dem A in »Lammbock« wurde ein O und »Lommbock«, möglicherweise in Anlehnung an die indonesische Insel Lombok, schließlich hat Kai sich mittlerweile der Asiaküche zugewandt. Und weil der Laden nicht sonderlich gut läuft, muss auch am Schild vor der Tür gespart werden – aus einem A wird eben im Handumdrehen und recht unkompliziert ein O. Kai wohnt mit Freundin und seinem pubertierenden Ziehsohn zusammen. Und was macht man, wenn man mitten in der Pubertät steckt? Klar: kiffen. Und sich mit dubiosen Drogenhändlern anlegen. 

Was aber macht man, wenn man Ex-Kiffer ist und weiß, dass der Ziehsohn kifft? Ganz genau! Der alten Zeiten wegen ziehen Kai und Stefan nochmal ordentlich einen durch, was natürlich für eine Menge Chaos sorgt – vielleicht sogar ein bisschen zu viel für 91 Minuten. Prinzipiell hätten drei Handlungsstränge weniger und dafür mehr bekiffte Sofa-Philosophie-Dialoge zwischen dem Odd Couple Bleibtreu/Gregorowicz völlig ausgereicht.

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