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12 Filme, die ihre Schatten vorauswerfen

Popcorn-Kino 2017

Welche großen Kinoereignisse erwarten uns in der ersten Jahreshälfte? Wolfgang Frömberg über 12 Filme, die bis Ende Juni viele Popcorn-Eimer füllen werden.
Geschrieben am
01 »La La Land« (12.01.)
Fred und Ginger heißen 2017 Ryan und Emma. Ryan Gosling und Emma Stone spielen die Hauptrollen in Damien Chazelles (»Whiplash«) schon im Vorfeld hochgelobtem Musical-Film, der von wahrem Jazz, sehnsuchtsvollen Träumen, schwieriger Liebe und bunter Kleidung in der Traumfabrik der Gegenwart erzählt – ganz ohne ironische Note durchchoreografiert. Bloß warum der Jazz-Traditionalist ein Weißbrot sein muss? 
02 »The Girl With All The Gifts« (09.02.)
Das Zombie-Genre ist noch längst nicht auserzählt. Colm McCarthys Adaption von Mike Careys gleichnamigem Bestseller ist spannend, trickreich und berührend – wohl nicht zuletzt deshalb, weil der Autor des Überraschungserfolgs für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Auch am Ende wird man als Zuschauer nicht enttäuscht. Im Showdown werden gar gesellschaftliche Machtverhältnisse auf den Kopf gestellt.
03 »T2 Trainspotting« (16.02.)
Wie Regisseur Danny Boyle und die Originalbesetzung an einen der stilbildenden Filme der 1990er Jahre anknüpfen werden? Diese Fortsetzung dürfte mehr ästhetische Ähnlichkeiten mit dem Kino-Erfolg von 1996 aufweisen als inhaltliche Übereinstimmungen mit dem Sequel »Porno« aus Irvine Welshs Feder. Das hatte Boyle nicht gefallen. Für den Score wieder mit am Start: Rick Smith von Underworld.
04 »A Cure For Wellness« (23.02.)
Gore Verbinski ist als »Pirates Of The Caribbean«-Regisseur ein Garant für überkandidelte Fantasy. Auf Grund seines Faibles für Darsteller Johnny Depp (diesmal nicht dabei) und Effekt-Kraftmeierei  könnte man ihn gar als Tim Burton auf Stereoiden bezeichnen, wenn man müsste. Nun kommt sein stylisher Zauberberg 2.0. In einem Wellness-Hotel in den Schweizer Alpen breitet sich eine fiese Krankheit aus...
05 »Der junge Karl Marx« (02.03.)
Dieses und nächstes Jahr stehen im Zeichen zweier Marx-Jubiläen. Zunächst können 150 Jahre »Kapital«, dann der 200. Geburtstag des großen Philosophen gefeiert werden. August Diehl spielt in diesem Biopic des tollen Regisseurs Raoul Peck (»Lumumba«) den jungen Mann, dem es nicht mehr darauf ankam, die Welt zu interpretieren, sondern sie zu verändern. Bis heute lässt sich das Leben mit Marx zumindest besser begreifen.
06 »Kong: Skull Island« (09.03.)
Der zweite Teil des Reboots der Godzilla-Kong-Filmreihe versammelt einen hochkarätigen Cast auf der titelgebenden Insel. Samuel L. Jackson, Brie Larson, Tom Hiddleston, John Goodman und John C. Reilly haben es nicht nur mit dem kolossalen Affen zu tun, der über das Eiland herrscht. Unter der Erde leben Monster, die dem guten King Kong als Sparringspartner für das finale Duell mit Godzilla (2020) dienen.
07 »Lommbock« (23.03.)
Gut 15 Jahre ist es her, dass die Kifferkomödie im Kino abräumte, und die Vorfreude bei der treuen Fangemeinde gedeiht wie Hanf in der prallen Sonne. Das Team von einst ist unverändert, Lukas Gregorowicz und Moritz Bleibtreu spielen wie gehabt die Hauptrollen. Nur der Titel hat sich leicht gerändert. Ob die Helden von Marihuanarauch umwölkte Abenteuer erleben oder ob sie »erwachsen« geworden sind? Piano, Leute.
08 »Ghost In The Shell« (30.03.)
Aus der Manga-Reihe wurde 1995 ein Anime, jetzt hat Rupert Sanders die Zukunftsgeschichte als Realfilm adaptiert. Der Fokus wird somit vom Übertrag der Comic-Panels in laufende Bilder auf den Look von Ausstattung und Kulissen sowie die schauspielerische Leistung verschoben. Scarlett Johansson spielt Hauptfigur The Major auf der Jagd nach Cyber-Terroristen, die den menschlichen Geist gehackt haben.
09 »Guardians Of The Galaxy Vol. 2«  (27.04.)
Diese Freaks fallen selbst im Marvel Cinematic Universe aus dem Rahmen. Das zweite Abenteuer der etwas anderen Weltraumabenteurer sollte wieder für eine charmante Mischung aus Comedy, Action, Sci-Fi und Waschbär-Piraten-Romantik sorgen. Besonders dürften sich Fans des ersten Teils auf Baby Groot freuen. Eine Story gibt es sicher auch, aber sie wird nicht das Wichtigste an diesem Weirdo-Spektakel sein. 
10 »Alien: Covenant« (18.05.)
Man mag von Ridley Scott halten, was man will: »Der Marsianer« (2015) zählt bestimmt nicht zu seinen besten Filmen, da dürften sogar Scott-Anhänger zustimmen. Vielleicht merkt er selbst, dass es Zeit für eine Um- oder Rückbesinnung ist: Während er als Produzent an »Blade Runner 2049« mitbastelt, updatet Scott in »Alien: Covenant« als Regisseur das Wesen, das ihn einst berühmt machte. Gruselig wird’ s – so oder so...
11 »Wonder Woman« (15.06.)
Nach der von Zack Snyder verschuldeten Katastrophe »Batman v Supermann«, worin die erste und coolste DC-Heldin einen Showdown-Kurzauftritt hatte, darf man von der Serien-erprobten Regisseurin Patty Jenkins einen besseren Film über die in den 1940er Jahren geborene Figur erwarten. Gespielt wird sie wie im angesprochenen Snyder-Bullshit und in dessen kommenden »Justice League«-Filmen von Gal Gadot.
12 »Axolotl Overkill (29.06.)«
2010 wurde Helene Hegemann für »Axolotl Roadkill« von Literaturgrößen wie Günter Grass wegen Übereinstimmungen mit Texten des Autors Airen attackiert. Die »Leipziger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums« von Grass und Co wollte von Samples nichts wissen. Hegemann, im Gegensatz zu Grass nie Mitglied der Waffen-SS, schrieb selbst das Skript der Verfilmung mit Jasna Fritzi Bauer – und führte auch Regie beim Overkill. 

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