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Die sieben besten Horror-Geheimtipps

Halloween auf Netflix

Sieben erstklassige Horrofilme auf Netflix, von denen ihr vielleicht noch nie gehört habt.
Geschrieben am
01 »Under The Shadow« (2016)
In dem Debüt des iranischen Regisseurs Babak Anvari werden eine Mutter und ihre Tochter im Teheran der Achtzigerjahre von einem Dschinn terrorisiert. So simpel diese Grundprämisse ist, so effektiv entfaltet sich auch der subtile Terror dieses unscheinbaren Geheimtipps. Aufgrund des tobenden Golfkrieges und der damit einhergehenden Bombardierung der Stadt entfaltet sich in »Under The Shadow« ein zunehmend beklemmendes Szenario, in dem die beiden Protagonistinnen in ihrer misslichen Lage immer mehr isoliert werden und die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn zunehmend verschwimmen. (PF)

02 »Die Frau in Schwarz« (2012)
Die Londoner Hammer Filmstudios zählen zu den magischen Orten des Horror-Kinos. 2007 wurde die legendäre Produktionsfirma nach 20-jähriger Pause wiederbelebt und kurz darauf erschien »Die Frau in Schwarz« mit Daniel Radcliffe als Anwalt auf Geisterjagd. Doch es ist nicht nur der wie üblich großartig spielende »Harry Potter«-Darsteller, der diesen atmosphärischen Film so sehenswert macht. Regisseur  James Watkins setzt die Geschichte stimmungsvoll in Szene, dosiert die Schock-Momente richtig und liefert auf beste Weise altmodisch anmutende Geisterhaus-Kost. (BK)
03 »The Nightmare« (2015)
Der 2015 erschienene Dokumentarfilm nähert sich einem Phänomen, das weitaus schauriger sein kann, als so manche Lagerfeuergeschichte: der Schlafparalyse. Dabei handelt es sich um eine Schlafstörung, bei der sich die natürliche Lähmung der REM-Schlafphase nicht sofort nach dem Aufwachen legt und so zu furchterregenden Halluzinationen führen kann. Davon berichten die Betroffenen in diesem Film und man beneidet wirklich niemanden um diese eigenartige wie verstörende Erfahrung. Nur Freddy Kruger bereitet noch mehr Unbehagen beim Eindösen. (PF)
04 »Krampus« (2015)
Am besten, ihr kauft ein paar Lebkuchen und Spekulatius, bevor ihr euch vor den Fernseher setzt. Die immense Bedeutung von Weihnachtsstimmung ist bei »Krampus« nicht zu unterschätzen. Einer kleiner Junge verliert seinen Glauben an den Weihnachtsmann und schwupps, steht Krampus vor der Tür und bestraft ihn und seine Familie gar fürchterlich. Die Stimmung und der schwarze Humor erinnern an Klassiker wie »Gremlins« – perfekt also fürs gemütliche Gruseln am Feiertag. (JB)
05 »Space Invaders« (1988)
Kein Halloween ohne das bekloppte Quoten-B-Movie. Und da drängt sich auf Netflix derzeit ein Kandidat ganz deutlich auf: »Space Invaders«. Die Inhaltsangabe ist bereits mit der Nennung des Originaltitels abgehakt (»Killer Clowns From Outerspace«), die Umsetzung ab besten als Hybrid aus Teenie-Komödie und Kleinstadt-Horror umschrieben. Sehenswert ist das vor allem, weil es Regisseur Stephen Chiodo irgendwie gelingt, konstant an der Grenze zum absoluten Bullshit entlangzuschlittern, ohne den Karren gänzlich darin zu versenken – ein höchst unterhaltsamer Balanceakt! (PF)
06 »Late Phases« (2014)
Ein blinder Army-Veteran zieht widerwillig in die Rentner-Enklave Crescent Bay, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. In der ersten (Vollmond-)Nacht wird er von einer grässlichen Kreatur angegriffen und muss erfahren, dass in dem sonst so beschaulichen Örtchen allmonatlich mysteriöse Morde geschehen. Der Film beginnt ruppig, drosselt dann aber das Tempo und zeigt das Porträt eines knurrigen Rentners, der nur noch wenig zu verlieren hat. Erstklassig fotografiert und mit einem tollen Score versehen, fesselt der eigenwillige Genre-Beitrag bis zum knalligen Finale. (JCB)
07 »V/H/S« (2012)
Von anthologisch erzähltem Horror geht seit jeher ein besonderer Reiz aus, der mit Formaten wie »Tales From The Crypt« oder »Twilight Zone« nicht umsonst seine ewigen Kult-Klassiker gefunden hat. »V/H/S« verknüpft dieses Prinzip mit dem Found-Footage-Genre und erzählt über das titelgebende VHS-Format sechs groteske Episoden der Gewalt und des Terrors. Die sind in ihrer Machart zwar nicht unbedingt subtil, dafür aber durchweg ungewöhnlich und einfallsreich inszeniert. (PF)

Noch mehr Tipps fürs Heimkino findet ihr an dieser Stelle. 

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