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Land der begrenzten Möglichkeiten

»Fences«

Denzel Washington inszeniert das 1950er-Jahre-Gesellschaftsdrama um einen Mann, der ein Stück vom Glück einzäunen möchte.
Geschrieben am
Was heute gilt, galt in den 1950er-Jahren erst recht: Zäune baut man, um Leute entweder ein- oder auszusperren. Familienvater Troy Maxson ist bei der Stadt Pittsburgh als Müllmann angestellt und träumt trotz Armut und grassierendem Rassismus vom kleinen Glück inklusive Reihenhaus. Er sagt: »Ich baue mir einen Zaun um das, was zu mir gehört.« Die Ungerechtigkeiten des Alltags machen aus Maxson einen kämpferischen, aber zunehmend auch harten Mann, der sich daheim zum dickköpfigen Familienpatriarchen aufschwingt. Das belastet gerade die, die er eigentlich beschützen wollte, und macht schließlich einen Strich durch die Träume seiner beiden Söhne.

August Wilsons Pulitzerpreis-gekröntes Theaterstück von 1987 verfolgt die internen und externen Verwerfungen einer schwarzen Arbeiterfamilie über mehrere Dekaden. Denzel Washington spielte Maxson bereits auf der Bühne und nun auch in der Filmversion, bei der er darüber hinaus Regie führte. Für das Publikum ist das Drama eine intensive, kammerspielartige Tour de Force, die in mehrfacher Beziehung unter die Haut geht; Washingtons Filmpartnerin Viola Davis gewann verdient einen Oscar. 

Fences

Release: 03.08.2017

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