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Zombies und ein Walross

Fantasy Filmfest Nights gestartet

Bevor im August das Fantasy Filmfest steigt, veranstalten die Macher die Fantasy Filmfest Nights in sieben Städten. Am 14. Und 15. März standen zum Auftakt Köln und Stuttgart auf dem Programm, es folgen an den kommenden Wochenenden Berlin, Hamburg, Nürnberg, Frankfurt und München.
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Gezeigt werden bei den Fantasy Filmfest Nights neben der hochgelobten Vampir-Romanze »A Girl Walks Home Alone At Night« von Regisseurin Ana Lily Amirpour auch das neue Werk des deutschen Splatter-Gurus Jörg Buttgereit. Für den Episodenfilm »German Angst« hat er sich mit Dokumentarfilmer Michael Kosakowski (»Zero Killed«) sowie Andreas Marschall zusammengetan, der für Plattencover und Musikvideos von Bands wie Kreator verantwortlich ist. Bei diesem Dreigestirn ist ein rohes Bildspektakel garantiert.
An Brutalität und Blut wird auch in »Wyrmwood: Road Of The Dead« nicht gespart. Der australische Zombiestreifen, der als Mischung aus »Dawn Of The Dead« und »Mad Max 2«  beworben wird, ist ein knapp 100minütiger Action-Comic, der das Abtrennen von Körperteilen mit genretypischem Humor inszeniert und der altbekannten Zombie-Story einige kleinere Kniffe hinzufügt, die man so eher selten sieht. Ein Film, wie gemacht für coole Standbilder.
Ein weiterer Höhepunkt der Fantasy Filmfest Nights ist das neue Werk von Nerd-Ikone Kevin Smith. Der widmet sich nach einigen eher mäßigen (»Zack And Miri Make A Porno«, »Cop Out«) bis unbeachteten (»Red State«) Filmen der letzten Jahre endlich wieder ganz seinem schrulligen Ego. »Tusk« beruht auf einem ausufernden Scherz aus einem Podcast und wurde dank zahlreicher enthusiastischer Twitter-Fans zum tatsächlichen Filmprojekt. Aus der großartigen, grotesken Ausgangssituation - alter Exzentriker verwandelt unsympathischen Podcast-Moderator in ein Walross – macht Smith ein absurd-albernes Kammerspiel, dem eine Spur mehr Feinschliff gut getan hätte. Nun ist Kevin Smith allerdings nicht gerade als Meister des Subtilen bekannt, so dass man »Tusk« sein hohes Maß an Lausbubenhumor letztlich nicht zum Nachteil auslegen darf. Zudem ist der Film mit den Hauptdarstellern Michael Parks und Justin Long sowie Johnny Depp in einer Nebenrolle, ausgesprochen gut besetzt. Auch wenn mehr drin gewesen wäre, ein durchweg unterhaltsames B-Movie.
Eine Übersicht über das gesamte Programm und die kommenden Termine der Fantasy Filmfest Nights gibt es hier.

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