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Top 7: Snacks, Dystopien und virtuelle Geschichtsstunden

Die Games des Jahres

Selten sind derart viele hochkarätige Spiele in einem Jahr erschienen, wie 2017. Wir nähern uns diesem Umstand, in dem wir uns der Objektivität entledigen und sieben Spiele für Qualitäten der etwas anderen Art auszeichnen.
Geschrieben am
01 Die Hausbesichtigung des Jahres: »What Remains Of Edith Finch«
Wer sich zum ersten Mal dem surrealen Anwesen der Familie Finch nähert, beginnt unwillkürlich den Abgleich mit der Realität: Wäre das theoretisch möglich? Und: Spielt das überhaupt eine Rolle? Das Haus lässt nicht lange mit Antworten auf sich warten und zieht einen immer tiefer in seine völlig irre Architektur hinein, die irgendwann von mindestens genauso irren Menschen bewohnt war. Das ist magischer Realismus, wie man ihn in diesem Medium vielleicht noch nie erlebt hat – und gerade deshalb so gut.
02 Dystopie des Jahre: »Horizon Zero Dawn«
Eine Welt, in der sich die Menschheit zurück in die Steinzeit gebombt hat und fortan gegen seine eigenen, technologischen Schöpfungen ums Überleben kämpfen muss – das klingt nicht nur ziemlich esoterisch, das ist es auch. So schön wie hier war eine Videospiel-Dystopie trotzdem nur selten, denn wo sonst kann man als Augmented-Reality-Höhlenmensch mit Granatenschleuder gegen Robosaurier kämpfen? Eben.
03 Der Strandspaziergang des Jahres: »Rime«
In seinen ersten ein, zwei Stunden ist »Rime« wie pures Comfort-Food in Videospielform. Ein beschaulicher Kurzurlaub auf einer wunderschönen Insel. Ein Eindruck, der täuscht – so viel sei an dieser Stelle verraten. Wie dieser Tag am Strand zur schwermütigen, philosophischen Reise wird, sollte allerdings jeder selbst herausfinden, das ist nämlich eine ziemlich außergewöhnliche Erfahrung.
04 Geschichtsstunde des Jahres: »Assassin’s Creed Origins«
Man kann nicht unbedingt behaupten, dass sich die im letzten Jahr selbst verordnete Pause der »Assassin’s Creed«-Reihe merklich auf die dahingehende Sättigung ausgewirkt hätte. Wer sich dadurch von »Assassin’s Creed Origins« abhalten lässt, ist allerdings selbst schuld. Das ist nämlich schlichtweg der beste Teil seit Jahren und der präsentiert sich in einer derart opulenten, historischen Detailfülle, dass man vor lauter Hieroglyphen, Grabkammern und Pyramiden schnell mal das eigentliche Spiel vergessen kann.
05 Der Alptraum des Jahres: »Little Nightmares«
Der unscheinbare Puzzle-Plattformer aus Schweden bleibt genau wie ein böser Traum vor allem aufgrund seiner unheilvollen Atmosphäre weit über das eigentlich Erlebnis hinaus im Gedächtnis. Sound-Design und Environmental-Storytelling sind dabei so auf den Punkt, dass »Little Nightmares« seine morbide Geschichte komplett ohne Text- und Sprachausgabe zu erzählen weiß. Ein Geheimtipp, der in Anbetracht all der großen Veröffentlichungen schnell in Vergessenheit geraten ist und dementsprechend hiermit noch einmal wärmstens empfohlen sei.
06 Snack des Jahres: »The Legend Of Zelda: Breath Of The Wild«
Zugegeben, »Snack« mag in Anbetracht eines super umfangreichen Titels wie »The Legend Of Zelda: Breath Of The Wild« etwas irreführend anmuten, aber in keinem Spiel hat es dieses Jahr mehr Spaß gemacht, einen solchen zuzubereiten. Auf der Reise durch dieses hochgelobte Open-World-Abenteuer gilt es nämlich immer wieder die verschiedensten Zutaten an einer Feuerstelle in den Kessel zu werfen, um daraus wichtige Power-Ups zu erhalten. Und wo sonst kann schon Knusperschnapper oder Monstereintopf probieren?
07 Geisterbahn des Jahres: »Resident Evil 7«
Es gibt sicher Spiele, die ihren Spuk subtiler inszenieren, als es »Resident Evil 7«, gegen Anfang des Jahres getan hat. Man könnte allerdings auch sagen, dass es genau diese campy Liebeserklärung an das Grindhouse-Kino der Siebzigerjahre gebraucht hat, um der altgedienten Horror-Serie neues Leben einzuhauchen. Unerschrockene Naturen wagten sich gar in Virtual-Reality an diesen Fleischwolf. Selbst schuld!

Alle Inhalte zum Thema Games findet ihr an dieser Stelle.

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