×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

Intro Die Woche

Jetzt für den Newsletter anmelden

*
*
*
. .
×

Warum man den Film immer wieder schauen kann

25 Jahre »My Girl«

Am 9. Januar 1992 startete »My Girl« in den deutschen Kinos, vor genau 25 Jahren also. Wir haben sieben Gründe, den Klassiker noch einmal zu schauen. Und nochmal ... und nochmal ...
Geschrieben am
01 Vada, »alle Power für dich, kleine Schwester!«
Vada (Anna Chlumsky) klettert auf Bäume, liest gern, ist neugierig und hat eine große Klappe. Braves, kleines Mädchen? Nö. Den vorpubertären Problemen der anderen Mädchen ihrer Klasse kommt sie erst nach und nach auf die Schliche. Vada ist tough und cool und damit bis heute eine erfrischende Heldin im Kinderfilme-Einerlei. Oder wie sagt Thomas J. so schön im Trailer: »Most of the girls don’t appreciate her and a lot of the guys are a little afraid of her...«
02 Der Soundtrack 
Creedence Clearwater Revival, Chicago und der Temptations-Klassiker und Titelsong »My Girl« machen den Original-Soundtrack zu einer eindrucksvollen Retro-Compilation. Ganz besonders die Filmhymne ist – wenn auch 26 Jahre früher veröffentlicht – wie für die zuckersüße und unschuldige Liebe von Vada und Thomas J. gemacht. Heute gilt »My Girl« als eine der meist gecoverten Motown-Singles aller Zeiten.
03 Macaulay Culkin in seiner bezauberndsten Rolle
Der sowieso schon tolle Charakter Thomas J. wird von dem damals sehr niedlichen Macaulay Culkin gespielt. Er hat nie wieder eine so erhabene Rolle mit Tiefgang bekommen (auch nicht in »Kevin – Allein zu Haus«). Auch nach 25 Jahren rührt das Ende des Charakters zu Tränen und Culkins Darstellung des Thomas J. ist daran sicherlich nicht ganz unschuldig.
04 Freundschaft, Blutsbrüderschaft und die erste große Liebe
Thomas J. oder Mr. Bixler? Es braucht einen Sommer bis Vada kapiert, für wen ihr Herz wirklich schlägt. Denn auch wenn sie so tut, als sei sie nicht in Thomas J. verliebt, ihn wegstößt, wird ihr spätestens mit dessen Tod klar, wie viel er ihr als bester Freund und darüber hinaus bedeutet hat. Für die Kuss-Szene, für die die Elfjährigen fünfzehn Takes brauchten, gewannen Anna Chlumsky und Macaulay Culkin 1992 den MTV Movie Award.
05 Der Tod und die Bienen
Vada muss sich als Halbwaise und Tochter eines Bestatters recht früh mit der Komplexität des Themas Tod beschäftigen. Als dann jedoch Thomas J. an einem allergischen Schock stirbt, bricht sie zusammen. Obwohl der Tod ihrer Mutter und der Beruf ihres Vaters sie auf Momente wie diesen vorbereitet haben mögen, hinterlässt der Tod ihres besten Freundes große Verzweiflung. Mit einem Gedicht versucht sie, von ihrer großen Liebe Thomas J. Abschied zu nehmen, bricht damit den Zuschauern das Herz und ist gleichzeitig ein Sinnbild für den möglichen Umgang mit Trauer.
06 Die 1970er
Alle  im Film tragen selbstverständlich Schlaghosen, Carmen-Blusen und große (Sonnen-)Brillen. Vada bekommt einen Stimmungsring geschenkt, ihr Vater geht zum Bingo, Shelly ist ein Beispiel der damals modernen, emanzipierten Frau: »My Girl« ist eine charmante Hommage an die 70er und auch an das Leben in den US-amerikanischen Suburbs zu der Zeit.
07 Die coolste Stiefmutter der Welt
Shelly (Jamie-Lee Curtis) ist gelernte Visagistin und lebt in einem Camper. Es dauert zwar etwas, bis Shelly und Vada miteinander warm werden, dann werden sie Freundinnen und Shelly wird zu einem guten Vorbild und einer Ratgeberin. Der Film nimmt dem Klischee der bösen Stiefmutter den Wind aus den Segeln und zeigt mit Shelly eine weitere, richtig coole Frau. 

Howard Zieff

My Girl - Meine erste Liebe [Blu-ray]

Release: 21.12.2016

Folgt uns auf

  • folgen
    mehr
  • Playlists
    mehr
  • Abos
    mehr
  • folgen
    mehr