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Wer wir sind

This Is The Arrival

04.01.2012, 11:29, Text: Jens Rübsamen

Pop nach Maß: Das Münchener Label Dienje hat so einige Geheimtipps auf Lager. Neben Hello Gravity sind das zum Beispiel die Jungs von This Is The Arrival.

Herkunft: München
Genre: Breitwand-Pop mit zusätzlich Panorama-Optik
Bandmitglieder: Vier
Besondere Vorkommnisse: Die Türen auf, die Tor’ macht weit. TITAs musikalische Sozialisation geht ziemlich in die Breite: »Jazz, Skate-Punk, Pop, HipHop, Musikhochschule«. Ein Umstand, der letztlich auch dem Bandsound zugutekommt.
Aktuelle Platte: »A Million Kicks« (Dienje Music / Rough Trade)


War es immer klar, dass ihr die Band nur mit englischen Lyrics machen wollt? Kein Gedanke an deutsche Texte?
Mario Clement: Das stand eigentlich schon immer fest. Es gibt mir mehr Freiheit, meine Stimme – als Instrument – in den Sound der Band einfließen zu lassen. Erst danach kann ich anfangen, Lyrics zu schreiben.

Der Name This Is The Arrival besitzt ja eine ziemliche Verheißung. Die Frage nach der Ankunft von was schließt natürlich direkt daran an. Also?
Um ehrlich zu sein, waren wir uns, als wir uns den Namen überlegt haben, irgendwie gar nicht bewusst, wie »groß« er klingt. Erst, als uns die Leute in Interviews fragten: »Die Ankunft von was? Von Außerirdischen?!«, wurde uns das zum ersten Mal bewusst. Uns ging es da eigentlich um etwas viel Kleineres. Nämlich um das »Arrival« (also die Ankunft) im Flughafen und somit um das Gefühl, anzukommen, sich zu Hause zu fühlen.

Ihr habt keine Berührungsängste bezüglich großer Gesten – manches wandert haarscharf zwischen Hymne und Kitsch. Wie schafft ihr es, dass euch das nicht nervös macht?
Wir machen das nicht mal absichtlich. Manchmal will der Song einfach etwas von einem. Große Gefühle zum Beispiel.

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aus Intro #199 (Februar 2012)
 
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