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Going Black Mental

6 Fans über ihre Lieblings-Black-Metal-Band

16.11.2011, 14:25, Text: Heiko Behr

Heiko Behr (freier Journalist) über Krallice aus New York.

»›Nah, I could never do that without getting douche-chills.‹ Das antworteten Krallice auf die Frage, was man denn von Corpsepaint halte. Hö? Humor? Die Haltung macht die Band natürlich für Späteinsteiger wie mich interessant, solche Mummenschanz-Requisiten sind für Leute jenseits der Pubertät wirklich schwer zu vermitteln. Die Stücke der New Yorker pendeln sich gern jenseits der zehn Minuten ein, überwältigend monolithisches Geballer, sicher. Die Details erschließen sich aber schnell: duellierende Gitarren, eigenständiger Bass, extrem abwechslungsreiches, trockenes Schlagzeugspiel.

Klingt nerdig? Nur in der Beschreibung. In brachialer Lautstärke per Kopfhörer ein emotionaler Triumphzug. Und das völlig ohne Manifest oder vegane Küche. Beste Platte: ›Diotima‹ (2011).«

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aus Intro #198 (Dezember 2011/Januar 2012)
 
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