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Casper

Aggro Bielefeld!

14.06.2011, 14:19, Text: linus volkmann, Foto: Christoph Voy
[32 Kommentare]

Deutscher HipHop erschien im letzten Jahrzehnt immer mehr wie ein grotesker Puff, in den kein Indie-Opfer freiwillig nur einen Fuß reinsetzen mochte. Doch mit Casper, dem »Emo-Rapper«, finden sich alle Fronten plötzlich völlig neu gesetzt. Linus Volkmann schnappte sich Ada Blitzkrieg und traf alte Gegenspieler, noch ältere Vertraute, ganz neue Möglichkeiten sowie die Lichtgestalt der Stunde.

Caspers Album »XOXO« breitet seine Arme offen aus, ist allerdings trotzdem ein einziges Spannungsfeld: von DIY in die Charts, von schwer privatem Emo-Hirnfick zu Hochglanz-Pop, Beatboy zu Gitarrenband, von Noch-nie-Gehört zum längst ausgemachten nächsten großen Ding, von einem Einzigen hin zu ganz vielen. Casper aus Berlin wird später im Interview erzählen, wie sehr dieses Album ein Abschiedsbrief an die eigene Unbeschwertheit, an Benjamin Griffey aus einem Kaff bei Bielefeld sei. Fast schon schmerzhaft persönliche Momente über den Selbstmord eines Freundes, den absenten Vater, die eigene Angst, über dunkelste Stunden finden sich hier in hochkonkurrenzfähigen Raps ausgegeben. Musikalisch indes überschreitet das System Casper jegliche Grenzen von HipHop.


Bitte? Wenn der Rhythmus stimmt, darf HipHop dann nicht eh längst alles? Sogar funkrocky Live-Bands statt Samples sind erlaubt, haben sich doch schon Thomas Gottschalk und deine Mudder bei Fettes Brot, Gentleman, Jan Delay abgeholt. Vergiss es. Das, was »XOXO« macht, darauf steht im HipHop trotz genannter und bis zur Zementierung veretablierter Pioniere nichts als die Stiefelung. Editors, Arcade Fire, Eels, Oasis ... Genau solchem Pomp und Pathos ist die Platte musikalisch, gefühlsmäßig und von der Inszenierung her auf der Spur. An vielen Stellen steht Casper diesen Acts Auge in Auge gegenüber, an anderen heult man sich eins mit dem Erzähler oder lässt sich von ihm ganz nach oben tragen. In jedem Fall bleibt eines stets wahr: Dass es sich hier um ein völlig verbotenes Deutsch-HipHop-Album handelt – das vermutlich auch gerade deshalb das beste seit ungezählten Jahren Durststrecke darstellt. Fakt ist aber auch: Das werden ihm die regulären Scheißhaus-Rapper verdammt übel nehmen.

Leck mich, deutscher HipHop

Aus den Vorschlägen für den diesmaligen Titelslogan lässt sich bereits ohne große etymologische Anstrengung der Blickwinkel von Intro auf das Phänomen Casper respektive deutscher HipHop überhaupt herauslesen:

»HipHop muss kein Arschloch sein«
»Casper küsst deutschen HipHop wach (No Homo!)«
»Resozialisiert Rap«
»Deutscher HipHop ohne die homophobe Dreckswichserei der ganzen Penis-Affen«


Im letzten Jahrzehnt, das ist kein Geheimnis, hatten wir Krach mit deutschem HipHop. Nicht dass wir verstaubten kleinbürgerlichen GEZ-Kiffern wie Samy Deluxe oder öffentlich-rechtlichen Volllangweilern wie Blumentopf den kompletten Bedeutungsverlust durch Aggro nicht gegönnt hätten – aber mit dem Untergang der Reihenhaus-Rapper war die Herrschaft des größeren Übels angebrochen. Mordor! Und dem konnten wir mit unseren aufgeklärten Deutschlehrerfressen nun wirklich nichts abgewinnen. Zumindest nichts, was wir gern in unserem schönen Magazin geteilt hätten. Hinter den Kulissen haben wir uns immerhin darüber amüsiert, wie Savas seinen persönlichen Diener Eko ausknipste wie 'ne Nachttischlampe oder wie der ironiefreie Ghettokrieger Massiv durch das Genre torkelte wie Hass-Samson durch die Testosteron-»Sesamstraße«. Aber darüber irgendein Wort verlieren? Nein, danke!

Thees Uhlmann

Doch selbst die Spatzen pfeifen 2011 bereits »Wind Of Change«. Und dann ist da ja noch Thees Uhlmann von Tomte. Er singt den Refrain auf Caspers erster Single, auf »XOXO«. Paar Smiths-, De-La-Soul- und Oasis-Zeilen übersetzt und zusammenmontiert. »Wir liegen lachend in den Trümmern und fühl'n uns frei / Wir sind 30 Fuß high und steigend / Zu Hause ist, wo man sich vermisst / Doch wir glauben an ein Licht, das niemals erlischt.« Größer könnte das Featuring mit dem Zaunpfahl wirklich nicht mehr sein. Das hier ist neuer deutscher HipHop, der den Kadaver des alten hinten an seine Stoßstange gebunden hat. Thees, sag doch auch mal was!

»Ich habe mich vor anderthalb Jahren durch die wundervolle Welt des deutschen Underground-HipHop-Videos bei YouTube geklickt und bin dabei auf Caspers ›Mittelfinger hoch‹ gestoßen und habe einfach gedacht: ›Das ist es! Das wird es sein! Das ist die Stimme, der Style, die Aussage und das nächste Ding!‹ Ein Typ, der aussieht wie der Amon-Amarth-Sänger [schwedische Death-Metal-Band], schreibt die größte Britpop-Indie-Platte seit Tocotronics ›KOOK‹. Aber eine der besten Platten der 90er war ja auch der ›Judgement Night‹-Soundtrack. Und so was noch mal auf die Beine zu stellen, das wäre top. Ein Teil davon zu sein, das würde mich stolz machen. Ich interessiere mich ohnehin bloß noch für Musik. Ob die dann von Casper, Broilers oder Modeselektor kommt, interessiert mich einfach überhaupt nicht mehr.«



Prinz Pi, Marteria und die anderen Pfeifen

»Warum haben wir denn dann nicht letztens auch was zu der Prinz-Pi-Platte gemacht?« wundert sich ein hochdekorierter Mitarbeiter des Intro-Marketings ob einer derartigen Euphorie, die mit »XOXO« ein deutschsprachiges HipHop-Album ausgelöst hat. Und eigentlich hat er recht: Alben wie »Rebell ohne Grund« von Prinz Pi oder Künstler wie Marteria (der das einzige weitere Feature neben Thees bei Casper bestreitet) zeugten bereits von dem Umsturz, der zuungunsten von martialischem Atzen-HipHop gerade die Macho-Ghettos erzittern lässt. Aber hey, mit der Vorhut und den kaum halbgeilen Nieten werden wir uns bei aller Begeisterung jetzt dennoch nicht aufhalten. Wenn schon Reunion mit dem Angstgegner Rap, dann bitte gleich the real deal, also Casper. Drunter machen wir es nämlich auch weiterhin nicht. Das bereits mal als Pauschal-Absage für all die schlechten Me-Too-Produkte, die dieser Erdrutsch hier garantiert nach sich ziehen wird.

Casper (endlich)

Will man nun wie wir von hinten an Caspers Thron, muss man erst mal durch die Kreuzberger Küche von Beat The Rich. Jenes Management hält ansonsten noch Aktien bei den Toten Crackhuren Im Kofferraum (T.C.H.I.K.), Kraftclub und K.I.Z. Aber Moment, K.I.Z.? Verdammte Scheiße, da war doch noch was. Siehe Seite xx. Das soll den Flow im Hier und Jetzt allerdings nicht unterbrechen, denn Casper rollt ein. Madame Blitzkrieg hatte es fachkundig bereits in Aussicht gestellt: Er fährt allein schon optisch eher Emo-Autonomen-Look denn Baggy auf. Umgekrempelte schwarze Jeans im Bodypaint-Slim-Fit, Eulen-Tattoos, Dreitagebart, Kapuzenjacke. Charismatisch ist er, auf der einen Seite Indieboy-mäßig höflich und bescheiden, andererseits allerdings auch sich seiner selbst und der popkulturellen Bedeutung im Hier und Jetzt sehr wohl bewusst. Seit mittlerweile einem Jahr lebt er in Berlin. Ruhiger sei er hier geworden, erzählt er über diesen Umstand. Ruhiger, nachdem er das erste halbe Jahr depressiv in der erstbesten Wohnung den Berliner Winter durchlitten, »ich habe alles falsch gemacht« gedacht und dabei eins der zentralen Stücke des Albums, »Kontrolle/Schlaf«, geschrieben habe. Den ganzen Rest kann und muss er allerdings selbst erzählen.




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aus Intro #194 (Jul/Aug 2011)
 
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  • Marion_l 20.06.2011 | 11:50:55

    Ist ja alles schön geschrieben ... aber Prinz Pi tatsächlich unter Casper zu setzen - Innovation hin oder her - zeigt einfach, dass es besser ist, wenn Leute, die nicht über Hip Hop schreiben und deswegen scheinbar auch keine wirkliche Ahnung haben, auch einfach weiterhin nicht darüber schreiben sollten. Dann berichtet doch einfach nur über Casper ... und vielleicht hört ihr euch mal Lieder wie „Laura“ von Prinz Pi an und überlegt noch mal, wer der wirkliche größte deutsche Rap-Poet zur Zeit ist.

  • User: gedankenfilme
  • gedankenfilme 20.06.2011 | 13:08:09
    Bring me Edelweiss
    ins Extertal wird selbst aus nebst genannter kleinstadt höchstens für kreisliga c-spiele gefahren.. das möcht ich doch mal bitte festhalten!

    Sichtbeton würd ich noch ins rennen werfen, auch wenn ich sicherlich sehr viel weniger hiphop-credibility als userin "marion" hab. aber das war zu seiner zeit - 10 jahre auch schon mind. her, also einiges vor prinz pi - ebenfalls intelligent, genre-übergreifend (Kiezfieber nah am Fahrstuhl-Richard Claydermann-Gesäusel) und wenig egoman. Inwiefern dann doch Blumentopf-Ecke, keine wirkliche ahnung..

    Editiert von gedankenfilme am 20.06.2011 13:30:10

  • User: linus volkmann
  • linus volkmann 20.06.2011 | 13:15:48
    während du schliefst
    casper kommt ja sogar aus einem dorf bei extertal. alles immer noch kleiner.

    aber @marion. den ehemaligen prinz porno (sic!) kann man so und so bewerten. ich sehe ihn bei weitem nicht so stark wie casper. allerdings sei dieses ranking in letzter konsequenz natürlich jedem selbst belassen.

  • blah 20.06.2011 | 18:41:19

    "Wenn schon Reunion mit dem Angstgegner Rap, dann bitte gleich the real deal, also Casper. Drunter machen wir es nämlich auch weiterhin nicht."

    das zeigt doch schon von Anfang an, in welche Richtung der Artikel und die dazugehörige Denke geht. ist aber natürlich auch ziemlich dumm.

    hat so ein bißchen was davon, als hätte jemand wie ich vor ein paar Jahren als "Antifolk" irgendwie ein akutes Thema wurde, Leuten die das Ganze feiern entgegnet, ich würde tendenziell gar nichts dagegen haben, es müßten nur [...] wegfallen (an dieser Stelle wäre dann eine Aufzählung sowohl textlicher als auch vor allem musikalischer Eigenheiten, die typisch für die Chose sind), dann wäre ich ja auch sofort davon begeistert.

    oder nochmal anders: wenn ihr zu Rap bzw. HipHop keinen Bezug (mehr) habt... meinetwegen. aber derartige Geschichten sind schlichweg lächerlich.

  • User: linus volkmann
  • linus volkmann 20.06.2011 | 18:47:05
    während du schliefst
    sehe ich ganz anders.
    intro hat die 90er über immer viel über deutschen hiphop dringehabt - und sich dann (wie nicht wenige) aber verabschiedet, als die aggroisierung einen größtenteils nicht zu ertragenden ton angab.
    doch zuletzt hat sich einiges getan, wobei casper natürlich der gipfel des brückenschlags und des aufbruchs ist.
    wir fühlen uns wieder gemeint von hiphop und das mitzuteilen, darum gehts. yo, digga!

  • User: tidbit
  • tidbit 21.06.2011 | 09:54:10
    (@_@)oO0°*´¸.•’´¯)i°&#9829
    hahaha( thx benny )

    bin gespannt was sich hier heut noch so tut...........

    doch zuletzt hat sich einiges getan, wobei casper natürlich der gipfel des brückenschlags und des aufbruchs ist.
    wir fühlen uns wieder gemeint von hiphop und das mitzuteilen, darum gehts. yo, digga!

  • blah 21.06.2011 | 17:21:18

    überspitzt könnte man also fragen: Intro wird umso mehr HipHop featuren, desto deutsch-bürgerlicher er ist?

    Editiert von blah am 21.06.2011 17:21:33

  • User: tidbit
  • tidbit 21.06.2011 | 17:23:58
    (@_@)oO0°*´¸.•’´¯)i°&#9829
    nein, so kann man das nicht sagen

    doch zuletzt hat sich einiges getan, wobei casper natürlich der gipfel des brückenschlags und des aufbruchs ist.
    wir fühlen uns wieder gemeint von hiphop und das mitzuteilen, darum gehts. yo, digga!
    ( also ich kann das so nicht unterschreiben, warte aber bis andere was dazu zu melden haben )

    Editiert von tidbit am 21.06.2011 17:26:12

  • blah 21.06.2011 | 20:16:12

    soll übrigens keine billige Provo sein, ist imo aber eine recht naheliegende Frage.

  • User: Benny Longears
  • Benny Longears 21.06.2011 | 20:20:12
    Son of Darwin
    desto deutsch-bürgerlicher er ist?

    ist er das denn wirklich? liegt da schon ein bekennerschreiben vor?

  • User: snorej
  • snorej 21.06.2011 | 22:59:22

    richtiger name für den kerl.

    witzig is ja nur das mal wieder voll das promo ding läuft.
    kollegah ist ja auch so ein toller kerl der total korrekt ist, gell.
    auch so ein brückenschlag.
    und klar den prinzen kann man ja auch so oder so bewerten. halt von de beukelaer oder von aldi.

    läscherlisch.

  • User: snorej
  • snorej 21.06.2011 | 23:03:47

    außerdem gibt es doch bielefeld gar nicht.

  • goldösel 22.06.2011 | 00:59:29
    Kidz of Pelle
    An dieser Stelle irrt User snorej.
    Ausnahmsweise.

  • User: snorej
  • snorej 22.06.2011 | 07:35:34

    was?
    tagesschau

    naja kann halt auch mal vorkommen.

    witzig, früher gab es hier mal einen user mit namen ösel. kennste den vielleicht, verwandt oder verschwägert?

  • User: erden_kurzschliessen
  • erden_kurzschliessen 22.06.2011 | 12:33:21

    Das kommt ja nicht so recht in Schwung hier. Mein Eindruck: Volkmann macht was er will, ohne sich vorher mit den HipHop-Fans abzustimmen.

  • User: gedankenfilme
  • gedankenfilme 22.06.2011 | 13:55:14
    Bring me Edelweiss

    außerdem gibt es doch bielefeld gar nicht.


    gähn. glaube, schon das ein odere andere mal diese vormals (nein, auch das nicht) witzige anmerkung gelesen oder gehört zu haben..

    tagesschau


    warum in herrgotts namen taucht der artikel unter der rubrik "schlusslicht" auf? (ok, die letzte saison verlief nicht optimal für die arminia (aus bielefeld))

    die AJZ-nennung gefällt mir!

    Editiert von gedankenfilme am 22.06.2011 13:55:34

  • User: snorej
  • snorej 22.06.2011 | 17:30:55

    alte machen witze ihrem alter entsprechend. das diese wiederum alt sind, liegt am alter der protagonisten.

    lenny hatte mal einen song namens "kaspergeklatsche" oder so ähnlich.

  • User: gedankenfilme
  • gedankenfilme 24.06.2011 | 13:51:26
    Bring me Edelweiss

    alte machen witze ihrem alter entsprechend. das diese wiederum alt sind, liegt am alter der protagonisten.


    so ist das auftauchen des nicht existenten witzes hier schlüssig. ich merks auch schon!

    bielefeld existiert und ich find's gar nicht so übel dort.


    ich stimme beidem zu!

  • User: snorej
  • snorej 26.06.2011 | 14:57:27

    oh mein gott (zu verstehen als zitat aus einem rap song, oder von vicky pollard ) dieser text & eure überheblichkeit lassen mich erschaudern.


    das ist doch eine phrase oder? linus meinst du das ernst (in der print ausgabe ist nicht ersichtlich wer den text verfasst hat)?

    das marteria album und auch pi als "halbgeile nieten" zu bezeichnen?
    das marteria album war letztes jahr das einzige kommerzielle rap album was ein wenig an peter fox debut anknüpfen konnte (da halt auch von den selben leuten produziert). ich denke ich steh da nicht ganz alleine da mit meiner meinung. in diese richtung ging übrigens auch die rezension von marco fuchs in eurem blättchen.

    ich frag noch mal: kennt ihr kollegah? kennt ihr denn song "mittelfinger hoch"? sag mal geht es noch?
    keine frage zu den alten zuhälter homies? ihr, die immer so schön recherchiert und auch mal eure fragen stehen lasst? so aus eurem eignen befinden mit eurem magazin, weltfremd & offen plus spass dabei?

    aber wenn man denkt es kommt nimmer schlimmer...
    danach das interview mit tyler. ist das gefakte interview vom zdf kulturkanal von euch?

    ihr fragt einen 19 jährigen, immer noch in der adoleszenz verharrenden jungen (mann) so einen scheiss, wahnsinn!
    beste line ever.
    " das sind schuhe aus der working class" hahahaha, dafür gehört euch doch eine gescheuert! als ob das der grund ist warum der interviewer clarks schuhe anzieht. der junge musste doch denken was ist der interviewer für ein lappen. der entschuldigt sich noch dafür, dass er diese opa schuhe an hat (remember wu tang clan, die sogar eine eigene reihe von walleebees rausbrachten?).

    beispiel: was sind das für scheiss schuhe?
    das sind gummistiefel, gute gummistiefel. die hatten die fischer damals an, als sie zur see gefahren sind. das waren total die schweren arbeitsbedingungen, weißt du, wenn ich die anhabe und darin schwitze dann habe ich das gefühl ich bin bei ihnen, so ganz nah.

    da kennt ihr nix, dass zieht ihr durch.

    super! weiter so. so macht lesen spass. eigentlich muss ich meinen rucksack packen.

    übrigens ist frank zander der großvater von casper.

  • tim_a_criminal 12.07.2011 | 08:51:31

    Worin besteht eigentlich das Innovative von Casper?

    Klingt für mich bestenfalls nach 90er Crossover ala Such A Surge und schlimmstenfalls nach ganz üblem NuMetal.

    Auch textlich sind es die üblichen küchenphilosophischen Phrasen, wie man sie sich auch von Thomas D oder früher eben Such-A-Surge kennt. Das konnte mich als 16-Jähriger Wanst noch beeindrucken, aber als Message von nem 30-Jährigen "Rappoeten" an Gleichaltrige ist es etwas platt.

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