The Whitest Boy Alive
Im Interview: Music is a universal language
03.02.2009, 11:01, Text:
Sebastian Ingenhoff, Foto: Katharina Poblotzki
[6 Kommentare]
"Dreams", das Debüt von The Whitest Boy Alive, war das Konsensalbum von 2006. Mit dem Nachfolger hat sich das deutsch-norwegische Bandprojekt etwas Zeit gelassen. Der fällt dafür umso spektakulärer aus, findet Sebastian Ingenhoff, der die Band in Berlin und Indonesien zu greifen bekam.
Vor gut einem Jahr sorgte Sasha Frere-Jones mit seinem im New Yorker veröffentlichten Essay "A Paler Shade Of White" und der darin ausgeführten These, dass Rockmusik ein "Racial Re-Sorting" durchlaufen, die schwarzen Wurzeln gekappt und damit seine Seele verkauft habe, für etwas Furore. Die Idee des Hipsters als White Negro schien, so man dem Autor zu folgen gewillt war, arg gefährdet.
Fotostrecke:The Whitest Boy Alive
Housemusik von Band
Ursprünglich war das von Erlend Øye und Marcin Oz gegründete Projekt als reine Elektronikspielwiese gedacht. Eine Hälfte des Debütalbums "Dreams" hatten sie schon in Computermusikversionen eingespielt, als die beiden beschlossen, das Ganze zur Band wuchern zu lassen und mit Bass (Marcin) und Gitarre (Erlend) sowie Schlagzeug (Sebastian Maschat) und Piano (Daniel "Mr. Synth" Nentwig) zu arbeiten. Der konsequente Verzicht auf den Computer als Hilfsmittel wurde fortan zum Dogma erhoben. Von der Ursprungsidee blieb also so gut wie nichts mehr übrig. Die Stücke wurden neu eingespielt, und heraus kam ein leichtfüßiges Popalbum, das jeder irgendwie mochte. Erlends akzentuiertes Gitarrenspiel, der melancholische Gesang, das sich stets bedeckt haltende Raschelschlagzeug, die discoiden Bassläufe - selten hat man die Schwermut so schön tanzen sehen.
Video: The Whitest Boy Alive - "Golden Cage" (alt. Version)
Sebastian: Klar, das war für eine Band schon housige Musik, aber eben von Leuten gespielt, die sich da ein bisschen limitieren. Uns war sehr wichtig, dass wir nicht ins Muckermäßige abdriften. Deshalb war auch klar, dass wir uns auf die paar Instrumente beschränken und alles andere erst mal außen vor lassen.
Marcin: Ein Arrangement, das man von der Arbeit am Computer her kennt, auf eine Band zu übertragen macht ja erst mal keinen Sinn. Sequencen ist eigentlich was für Leute, die nicht wirklich Instrumente spielen können, sodass sie mit Loops arbeiten. Das haben wir eben auf eine Band übertragen, die mit Instrumenten spielt und die nicht gebunden ist an MIDI-Files. Die Herausforderung war also, loopbasierte Musik mit echten Instrumenten zu spielen.
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bierhoffstinkt 03.02.2009 | 22:50:23
vom weltfrieden erigiert
so viel dünnpfiff pro zeile, respekt. armer "mensch".
Legoland 03.02.2009 | 23:20:43
Legolize it!
warum?
bierhoffstinkt 04.02.2009 | 00:10:34
vom weltfrieden erigiert
das dumme: dir könnte ich das im leben nicht erklären.
Legoland 04.02.2009 | 00:19:57
Legolize it!
arschloch.
bierhoffstinkt 04.02.2009 | 00:40:14
vom weltfrieden erigiert
naja muß ich mit leben. für mich sinds aber so typen wie der whitest boy, die arschlöcher sind indem sie erstmal diese arme welt mit ihrer nichtssagenden nullsummenmusik zu grunde öden, und wenn das nicht reicht, einem den letzten rest geben mit bescheuerten binsenweisheiten die nur volltagsirrtümler so blindlings beherrschen.
snorej 04.02.2009 | 07:27:55
stimmt deine ist ja um klassen besser, so ehrlich und dennoch bescheiden.
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Mit ihrem Stilmix aus Punkrock, Ska und verschiedenen Folk-Einflüssen wurde Mutabor seit ihrer ersten Veröffentlichung (1997 Virgin) oft als deutscher Vertreter des Folk-Punk geführt. Mit ihrer zweiten Veröffentlichung (2001 Makanabeat / Soulfood) erweiterte die Band ihr musikalisches Spektrum in Richtung Pop und Reggae.






