Bat For Lashes
Exklusiv: Natasha Khan erzählt uns Märchen
04.07.2008, 15:27, Text:
Julian Stetter, Foto: Thomas Zielinski
[3 Kommentare]
Unter ihrem Moniker Bat For Lashes und ihrem so eklektischen wie formidablen Album-Debüt "Fur And Gold" (Capitol / EMI) begeisterte die 28-jährige Britin Natasha Khan nicht nur Presse und Fans, sondern auch prominente KollegInnen wie Björk oder Brett Anderson (Ex-Suede). Und ganz nebenbei ist die Songwriterin und Multi-Instrumentalistin auch noch als Visual Artist aktiv. Julian Stetter hat sie am Rande des Southside Festivals zum Interview getroffen.
Spielst du lieber auf Festivals oder Clubshows?
Ich mag Festivals und finde sie teilweise echt überwältigend, weil da so viel passiert. Wenn ich auf einem Festival bin, will ich immer viele Acts sehen, was aber fast nie funktioniert. Als Künstler ist man hier ständig in Action ist und das ist manchmal ein bisschen viel.
Du arbeitest derzeit an deinem neuen Album. Was kann man im Vergleich zu "Fur And Gold" davon erwarten?
Ich habe jetzt einen Drummer der vieles verändert. Es ist alles rhythmischer, ein bisschen dunkler und dynamischer. Wenn ich nach der Tour mit Radiohead zurück bin, werde ich weiter aufnehmen und will versuchen die Musik noch vertrauter klingen zu lassen.
Wann kann man mit der neuen Platte rechnen?
Hoffentlich Anfang nächsten Jahres. Es wird zwar nicht mehr lange dauern bis wir alles im Kasten haben, bis zur Veröffentlichung gibt's aber noch jede Menge zu tun.
Gibt es schon einen Titel?
Ja, aber der ist geheim.
Dein Songwriting wird immer als sehr visueller Prozess beschrieben. Wenn der Sound auf dem neuen Album so anders sein wird, haben sich auch wirklich die Dinge die du siehst verändert?
Es ist tatsächlich so, dass jeder Song einen ganz anderen visuellen Aspekt hat. Die Orte die ich mag und mir gerne vor Augen führe sind aber alle ziemlich ähnlich und das führt zu Parallelen im Sound. Es sind jedenfalls immer total märchenhafte Vorstellungen die ich habe und wenn ich singe, passieren in meinem Kopf die seltsamsten Dinge. Ich sehe Farben und Tiere, Symmetrien und andere Visuals. Da schießen einfach irgendwelche Vorstellungen in meinen Kopf und es entstehen Geschichten über gläserne Schiffen und einen Mann aus Glas, dessen Herz so hell leuchtet wie die Sonne.
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Nebelherz 07.07.2008 | 10:52:16
flitzmaster piep
moniker?!
außerdem bestätigt das leider wieder mal, dass man die meisten leute einfach in ruhe ihre arbeit machen sollte und ihnen nicht irgendwelche fragen stellen. dann kommt nämlich wahlweise vollkommener blödsinn oder so ein etwas seltsames geschwurbel wie hier heraus.
au ralenti 07.07.2008 | 12:51:26
quoi que tu fasses...
Wenn der Sound auf dem neuen Album so anders sein wird, haben sich auch wirklich die Dinge die du siehst verändert?
haha. geile frage. oh mann.
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