Albert Hammond Jr.
Zu seinem neuen Album und Festivals
18.06.2008, 15:35, Text:
Julian Stetter, Foto: Jonathan Forsythe
Es ist wieder so weit. Albert Hammond Jr. öffnet sein Herz und schenkt uns ein neues Album. Julian Stetter im Gespräch mit dem The Strokes-6-Saiter.
Bei deinem letzten Interview mit Intro vor zwei Jahren wurde dein Debüt 'Yours To Keep' als sehr melodiegetragen beschrieben und mit den Beatles, Beach Boys und Guided By Voices verglichen. Diesmal ist es dein Job, selbst einen Vergleich für '¿Cómo Te Llama?' zu finden.
Ich hab keine Ahnung. Ich habe in der Zeit des Songwritings viel The Kinks gehört, aber auch Neil-Young- und The Clash-Zeug. Das war der Haupteinfluss. Speziell The Kinks. Alle Songs sind unterschiedlich, und trotzdem musst du dir nicht die Singles rauspicken. Einfach alle Tracks sind total catchy und genial. Ich mag vor allem die späteren Sachen, den späten 60s-Stuff, aber auch die Sachen aus den 70ern und 80ern.
Du hast schon so viele Festivals gespielt. Hast du einen Favoriten?
Es hängt immer vom Publikum ab, wie viel Spaß man hat. Beim Reading Festival zum Beispiel war unser Aufenthalt super - wir wurden sehr gut versorgt, alles war total komfortabel -, aber die Show war ein bisschen ruhiger. Beim Festival in Leeds hingegen wurden wir grauenhaft versorgt: Um etwas zu Essen zu bekommen, musste man kilometerweite Märsche auf sich nehmen, und die Duschen waren grauenhaft. Aber die Show war großartig - und darum geht's doch. Demnach ist Leeds mein Lieblingsfestival. Ich weiß nicht mehr genau, welches jetzt wirklich das Beste war, das ich je erlebt habe, aber die Stimmung bei der Show ist das Wichtige. Im letzten Jahr, als unser Album neu war, konnte man wirklich erkennen, dass da Leute dieses Album schon zig Mal gehört hatten. Die waren so gut drin, und das war ein geniales Gefühl. That's it!
Auf Festivals passieren immer die kuriosesten Dinge. Was ist deine beste Festivalstory?
Wir haben mal mit vier anderen Bands auf einem Festival in Frankreich gespielt. Wir hatten eine großartige Show mit rund 10.000 Leuten, und auf einmal haben alle, aber wirklich alle angefangen, ihre Arme im Takt mitzuschwenken. Ich denke, das war das beste Gefühl, das ich je on stage hatte.
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