Born Ruffians - Exklusiv: Im Kreuzverhör Artikelbild (groß)

Born Ruffians

Exklusiv: Im Kreuzverhör

23.05.2008, 12:57, Text: Christian Steinbrink
[2 Kommentare]

Ende Mai erschien das Debüt 'Red, Yellow And Blue' der kanadischen Indie-Band Born Ruffians auf Warp. Grund genug für Christian Steinbrink mal ein paar Hard Facts zusammenzutragen. Er traf die Band und sprach mit ihnen über... 

…ihre Ursprünge:
Mitch: Wir haben schon in der Highschool angefangen, zusammen Musik zu machen. Es gibt uns jetzt seit 5 ½ Jahren. Luke und ich sind Cousins, wir sind also zusammen aufgewachsen, und Steve trafen wir irgendwann in der Musikschule, er spielte da Posaune und fing gerade an, Schlagzeug zu lernen. Wir haben nur aus Spaß angefangen, zusammen zu spielen, und haben Songs gecovert. Irgendwann haben wir dann auch eigene Songs geschrieben.


…ihren Vertrag bei Warp:
Steve: Unsere Managerin ist mit einen A&R von Warp befreundet, traf ihn in New York und gab ihm unsere EP. Er mochte sie erst nicht, rief dann aber drei Wochen später bei ihr an und sagte, dass er sie doch mögen und gerne mit uns arbeiten würde.

…die Bedeutung des Labels für sie:
Mitch: Wir kannten Warp vorher gar nicht. Wir wussten von Boards Of Canada und Amon Tobin, ich kannte die von meinem älteren Bruder, aber ich wusste nicht, dass sie auf Warp veröffentlichen. Grizzly Bear wurden etwa zur gleichen Zeit von ihnen gesignt, und mit denen hatten wir relativ schnell Kontakt, aber ansonsten hatten wir vorher kaum Bezugspunkte zu dem Label.
Luke: Ich glaube, dass Warp erst jetzt auch in den Staaten wirklich bekannter wird. Das liegt daran, dass sie angefangen haben, Gitarren- und nationale Bands wie Grizzly Bear und Battles zu signen. Dadurch bekommen sie auch hier mehr Aufmerksamkeit.

…den New York-Bezug ihrer Musik:
Mitch: Wir haben bis jetzt fünfmal in New York gespielt. Wir waren bisher nicht besonders oft dort. Die einzige wirkliche Verbindung zur New Yorker Szene ist Rusty Santos, unser Produzent. Wir haben zwar Grizzly Bear gecovert, aber bloß, weil wir den Song mochten und sie mal getroffen haben. Wir haben also wirklich nicht besonders viel Bezug zur New Yorker Szene, wir kennen sie nur als Fans.


1 | 2 | ... weiterlesen »



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
 
 
  • User: smartK
  • smartK 08.06.2008 | 17:57:43

    "Indie-Band" ... das ist doch ein Ausdruck für ein nicht-indie publikum, oder irre ich mich?

  • User: Holger Wendt
  • Holger Wendt 09.06.2008 | 17:44:17

    Aber selbst "nicht-indie publikum" strapaziert den Ausdruck doch wirklich sehr. Würdest du dich selbst als Indie-Hörer bezeichnen? Ich glaube solche Schönheitsfehler passieren einfach manchmal.

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
  • MEIST GEKLICKT

  •  
 

Spalter: Platte und Film des Monats

Spalter: Platte und Film des Monats

Das Intro-Streitgespräch: Jeden Monat eine neue Platte, ein neuer Film und unterschiedliche Meinungen. [...mehr]

 

INTRO-TV

K.I.Z. schauen fern - Videocheck beim splash: Von Klaus Kinski bis Fritz Lang

K.I.Z. schauen fern

Videocheck beim splash: Von Klaus Kinski bis Fritz Lang
... mehr

 

Platten in einem Satz

Platten in einem Satz

Neu bei Intro: Plattenkritiken in SMS-Länge! Die besten "Oneliner" gibt's hier.