
Tegan And Sara
Keuchhusten
30.01.2008, 12:47, Text:
Felix Scharlau,
Volker Wittkamp
[2 Kommentare]
Tegan And Sara, die sympathischsten eineiigen Zwillinge der Welt, veröffentlichen in wenigen Wochen endlich auch hierzulande ihr fünftes Album 'The Con'. INTRO traf Sara Kiersten Quin und fragte sie nach ihren Gebrechlichkeiten aus. Als Bonus erklärt Tegan Rain Quin am Ende der News im YouTube-Video die medizinischen Details ihrer Augenlidlähmung namens "Ptosis".
Was ist die schlimmste Krankheit, die du je hattest?
Sara: Bei mir gibt es da jenseits von Grippe und so banalem Zeug nichts Spannendes zu berichten. Tegan hatte aber einmal eine Lungenentzündung gepaart mit Keuchhusten. Was es, nun ja, noch etwas unangenehmer gemacht hat für sie: Wir waren eineinhalb Monate ohne Day-off auf Tour mit The Killers zu der Zeit. Sie war komplett auf Antibiotika, hatte ständig Fieber, aber wir haben sie dazu genötigt immer durchzuhalten. Lungenentzündung und dann noch Keuchhusten – ein absoluter Albtraum.
Wie wurde das auskuriert?
Ganz einfach: Die Tour war irgendwann zu Ende und sie konnte sich ausruhen. Sie hat sich dann nicht zu Unrecht beschwert, sie hätte nie eine Chance auf Heilung gehabt, hätten wir sie weiter nötigen können aufzutreten. Aber hey, das war halt mit den Killers und musste sein. Meiner Meinung nach haben die Antibiotika Tegan übrigens lediglich davor bewahrt zu sterben. Besserung haben die keine gebracht.
Welche Krankheit hältst du für überschätzt?
Überschätzt? Was für ein masochistisches Blatt ist INTRO eigentlich? Aber eine Erkältung ist natürlich komplett überschätzt, da könnte ich ausrasten, wenn Leute lamentieren. Ich meine, wer Durchfall hat und kotzen muss, der kann da nicht wirklich was gegen tun – aber eine Erkältung? Ach, komm.
Wie kuriert ihr den berüchtigten, unvermeidlichen Tourschnupfen bei Konzerten im Herbst und Winter?
Ich gar nicht. Ich gehöre zu den Leuten, die glauben, dass Medikamente nicht helfen, sondern nur Symptome zu Tage fördern. Deshalb nehme ich nichts, trinke aber viel Wasser und versuche, so viel wie möglich zu schlafen. Und damit fahre ich besser als die Jungs in meiner Band, die immer Medikamente nehmen und zwei Wochen krank sind, wo es bei mir nach drei Tagen wieder weg geht. Da raste ich dann immer aus: „Wann zur Hölle wird es dir eigentlich endlich mal besser gehen? Sollen wir dich etwa in ein Krankenhausbett legen?“. Insofern mein Ratschlag: Trinkt viel Wasser, schlaft viel, nehmt die Krankheit an.
Auf der nächsten Seite: Die Diagnose
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Talula 01.02.2008 | 23:07:03
na, wer hätte das gedacht. sara liebt ihre schwester also doch!
freu mich schon auf ihre story auf den konzerten.
-vielen dank für das tolle interview.
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