The Streets

Welcome To The Skinnerdome

27.03.2006, 10:00, Text: Klaus Walter, Klaus Walter

Was ist das für ein Land, in dem ein Album wie \"A Grand Don't Come For Free\" Nummer eins wird? In dem ein unscheinbarer Vorstadt-Lad den Brit Award in der Kategorie British Male Solo Artist gewinnt? Mike Skinner (a.k.a. The Streets) ist ein Produkt der afrokaribischen Wechselströme Britanniens: aufgewachsen im Riddim jamaikanischer Soundsystems, pubertiert in Acid House, erzählen gelernt mit Ami-Rap. Wie Eminem profitiert er von der Gnade der weißen Geburt und verkauft Rap-Platten auch an Leute, die schwarze Musik meiden. Wie Eminem wäscht er seine schmutzige Wäsche auf dem Boulevard. Aber auch die Geschichte von Mike Skinner hat ihren Kate-Moss-Faktor.

Englands Rapper No. 1 hält Hof, und glamouröser könnte der Empfang nicht sein.

Die Skinner-Entourage logiert in einer Suite im Corus Hotel am Hyde Park, das billigste Einzelzimmer kostet hier 250 Pfund. Was Bad Boy und Death Row drüben können, das können The Streets schon lange. Rachel, die reizende Assistentin, offeriert mir einen Drink aus der Hausbar. Nein, für Brandy ist es noch zu früh, danke. Dann öffnet sich eine Flügeltür. Die Rückansicht eines Mannes. Knöchellanger weißer Bademantel aus glänzender Seide, dazu Reeboks. Über den Rücken in den Farben des Union Jack der Schriftzug: The Streets. Welcome to the Skinnerdome. Auf dem goldgerahmten Glastisch Spuren von weißem Pulver. Mike Skinner ist in Redelaune, im Kühler eine Flasche Veuve Cliquot. Pass The Courvoisier!

Stopp! Rewind! Nein, kein Koks, kein Champagner, kein Bademantel. Der Taxifahrer muss erst mal die Adresse im Stadtplan suchen. Chiswick, stöhnt er, von Heathrow nicht mal die halbe Strecke nach Central London. Mike Skinners Studio liegt nicht weit von Hounslow, wo sich der Lärm der Flugzeuge mit dem Desi-Lärm mischt. Desi, der Bastard aus Bhangra, HipHop, Bollywood und UK-Garage, entsteht in den Bedroom-Studios von Hounslow. Time Out spricht von einer \"subculture as quintessentially British as Punk Rock or Britpop\". Ihr Geld verdienen viele Desi-Produzenten am benachbarten Flughafen. Keine schönen Jobs, aber billige Flüge nach Bombay und Dehli. Warum erfährt man so wenig über Desi, Sublow, Dubstep und Grime in der britischen Musikpresse? \"Weil sehr wenige Leute von diesen Minderheiten in der Industrie beschäftigt sind\", wird Mike Skinner später sagen, als wir sein Studio endlich gefunden haben. Er nennt es \"Shed\", also Schuppen. \"Quintessentially British Understatement\", denke ich im Taxi und freue mich auf das Gespräch mit einem Typen, der einen neuen Ton gebracht hat in die Pop-Gattung wortintensiver Sprechgesang zu repetitiven Beats: quintessentially British, gebunden an die postkoloniale Erfahrung, quintessentially afro-karibisch-britisch. Wie vor ihm Equals & Foundations, Slits & Raincoats, Beat & Specials, Jah Wobble & Adrian Sherwood, Massive Attack & Mad Professor, Goldie & Tricky, aber auch Gang Of Four & Scritti Politti.

Wo ist die Hausnummer vier? Wir sind in einer Gegend, für die die unschlagbare englische Sprache das Wort \"Fringe\" erfunden hat, eine Ansiedlung, wo alles ausfranst: die Architektur, das Soziale, die Infrastruktur, das Wetter. Die Straße fängt mit Nummer sechs an. Moment, da, neben der sechs, zwischen den Büschen, da steht noch so ein ... ein Schuppen. Aber das kann nicht sein. Drei Millionen Platten verkauft und dann so ein Bretterverschlag? Eine Holzhütte von der Größe eines Handballtores; früher hauste hier eine Versicherungsagentur, sagt das verwitterte Schild. Gegen was sollte man sich hier versichern? Hurricanes? Bet & loose? Einstürzende Neubauten? Ein Blick durch ein fast blindes Fenster, und tatsächlich: Da sitzt Englands Rapper No. 1. Prompt öffnet sich quietschend eine marode Holztür.

Rachel, die Assistentin, offeriert mir keinen Drink. Sie schickt mich in ein Café um die Ecke. Da soll ich warten, bis ich dran bin. Ich habe die falschen Klamotten an. Scheißkalt in den ausgefransten Bezirken. Im handballtorgroßen Schuppen kauern fünf Leute. Das Interview ist auch fürs Radio, erkläre ich Rachel, da brauche ich Ruhe. \"Kein Problem, alles Mates von Mike, wir halten den Mund.\" Ich friere.
Die Plattenfirma hatte in letzter Minute die Interviewzeit reduziert. Statt 45 Minuten darf der Slot nur 30 Minuten dauern, also rein ins Thema:

Stimmt es, dass der karibisch/jamaikanische Anteil diesmal geringer ist als bei den beiden ersten Alben?
Ich will nicht zu viel aus einer einzigen Quelle schöpfen. Ja, der jamaikanische Einfluss ist nicht mehr so stark. Ich möchte die Musik auf ein Minimum runterstrippen, sodass so wenig passiert wie nur irgend möglich.
Warst du jemals Teil einer Szene?
Ich bin jetzt mehr Teil einer Szene als je zuvor. Das liegt an den Künstlern, mit denen ich arbeite, wir haben dieses British Rap Thing.
Du nennst das British Rap?
Definitiv, Mitchell Brothers, Kano, Sway, Professor Green.
Was ist das Britische daran?
Zurückhaltender, sharper und ein bisschen bescheidener. [Das Handy von Mikes Mate klingelt, der zähe Redefluss kommt zum Stillstand.]

Die Sache mit dem Shed ist natürlich eine tolle Punkgeste. Brit-Rap-Millionär empfängt Euro-Journaille in abgerissener Bretterbude. Hätte tolle Fotos gegeben. Skinner auf dem Sessel, neben ihm sein Handy-Mate am Mischpult, er arbeitet an einem Mix, dazu Rachel und ein Freund. Mittendrin auf einem Hocker der Interviewer, kein Platz, kein Tisch, kein Drink, keine Ruhe und: kein Interesse von Skinner. Antwortdienst nach Vorschrift. Eine Punkgeste ist gut, solange sie Machtverhältnisse in Frage stellt. Sie ist nicht gut, wenn sie Machtverhältnisse bestätigt, noch schlechter: wenn sie ein Machtgefälle demonstriert. MTV wird er nicht im Shed empfangen, und er wird keinen Kuchen essen während des Interviews.
\"Wann gibt's Mittagessen?\" fragt Skinner. \"Dauert noch\", sagt Rachel, \"soll ich dir was holen?\" \"Ja, ein Schokoladen-Törtchen und einen Cappuccino.\"
Neuer Anlauf:

Als du anfingst, haben viele gesagt: Hier kommt eine neue Stimme! Hier sprechen die Suburbs, hier sprechen die unteren Klassen. Hast du Klassenbewusstsein?
Ich hatte nie das Gefühl, dass es Klassen gibt. Es gibt eine breite Skala von Reich bis Arm wie in jedem Land.
Du hast mal geäußert, dass UK-Garage außerhalb Londons keine reine Club-Musik ist. Eher was zum Rumfahren im Auto oder zum Zu-Hause-Hören. Einfach, weil die Leute sich die Bar-Preise nicht leisten können und die Markenklamotten, die dazugehören. Ist Armut ein Thema für einen Popsong?
Ich glaube, es gibt einen großen Unterschied zwischen Armut und nicht genug Geld haben. Richtige Armut habe ich in England noch nie gesehen, jedenfalls nicht die Art Armut wie in Kenia oder Südamerika.
Hautfarbengrenzen?
In Amerika ist das stärker als in Europa. Es wird immer Leute geben, die andere nach ihrem Äußeren beurteilen. Und es gibt kulturelle Differenzen. Die harten Politisch-Korrekten bestreiten, dass es kulturelle Differenzen gibt. Aber es gibt Differenzen, und es gibt Missverständnisse zwischen Kulturen. Also: nein, ich glaube nicht, dass es eine Hautfarbengrenze gibt, eher eine zwischen Reich und Arm.

Der Kuchen kommt, der Rest des Interviews ist fürs Radio nicht mehr zu gebrauchen. Immerhin spricht er beim Kauen, er hätte ja auch schweigen können und in Ruhe fertig essen.
Einer der auffälligsten Songs des neuen Albums ist \"Two Nations\". Es geht um Differenzen zwischen GB und USA. \"Zwei Nationen geteilt durch gemeinsame Sprache, die Differenz liegt in der Sprache, denn wir haben die Sprache erfunden\", legt er drastisch los, um gleich zu entschärfen: das sei ein Witz. Dann dekliniert er die Unterschiede durch, wie schon auf \"Let's Push Things Forward\": \"Over here we say birds not bitches.\" In \"Two Nations\" geht das so: Wenn er in New York sagt: \"I have to buy fags on the road\", dann muss er immer erklären, dass er nur einen Witz macht, Fags sind Schwule, aber auch Zigaretten. Dann kommt er auf Biggie und die Tatsache, dass die Amerikaner ihre größten Talente am liebsten killen. \"We [wir Briten] love Biggie, Johnny Cash and Stevie Wonder, it's no Biggie we have no Cash and no Wonder.\" Früher gab's den Witz mit Bob Hope als Biggie. Dann noch ein patriotischer Tiefschlag: \"I'm proud we gave you people like John Lennon even though you shot him as well.\"

Geht es um Missverständnisse zwischen Briten und Amis, einen Kampf der Kulturen? Oder forderst du nur mehr Respekt und propagierst britisches Selbstbewusstsein?
In erster Linie vergleiche ich britischen und amerikanischen Rap. Der Witz dabei ist, dass sie alle ihre Idole erschießen. Auch wir haben Idole, wie die Amerikaner, wir heben Leute auf ein Podest, aber wir holen sie auch gern wieder runter, wenn sie zu arrogant werden, während die Amerikaner sich wohler fühlen mit supererfolgreichen Typen. Wir schießen unsere Idole vom Podest, die schießen ihre Idole tot.
Springst du da nicht auf den anti-amerikanischen Zug?
Nein, das ist ja keine Kritik; jeder Einfluss, den du auf meinem Album hören kannst, kommt aus Amerika. Ich kenne einige Amerikaner, die mögen alle den Song. Nur Leute, die beängstigend pro-amerikanisch sind, könnten ihn nicht witzig finden, aber diese Leute interessieren mich nicht.

So unwahrscheinlich das ist bei dieser Musik, aber der Brit Award hat Skinner zur Zielscheibe der Boulevard-Presse gemacht. Wobei dazu immer zwei gehören. Jedenfalls dreht sich ein großer Teil der neuen Platte um die Folgen des Ruhms. Dabei ist Skinner schlau genug, ein paar Spitzen gegen den in England gefeierten Rock'n'Roll-Lifestyle abzuschießen. Aber nicht immer schlau genug, sich larmoyantes Jammern über den Verlust der Privatsphäre und den Jetset-Stress zu verkneifen. Und narzisstisch genug, eine \"Kate Moss von Paparazzi beim Koksen fotografiert\"-artige Geschichte zur ersten Single zu machen. Mit Mike Skinner in der Hauptrolle.

Die Paparazzi-Geschichte \"When You Wasn't Famous\", ist das deine Erfahrung oder hast du das künstlerisch verfremdet?
Das sind alles meine eigenen Erfahrungen.
Also wenn du ICH sagst auf der Platte, dann bist du das eins zu eins, keine Kunstfigur?
Du musst nur die Zeitungen lesen, dann kannst du sehen, was mir passiert ist.

Was ihm passiert ist? Ihm ist passiert, dass er eine nicht koksfreie öffentliche Affäre mit einer nicht unbekannten Person hatte. Sie war Mitglied der Erotik-Show-Gruppe The Narni Shakers und heißt Tatia Starkey. Ihr Vater Zak ist Drummer bei Oasis. Auch ihr Opa Richard war Drummer. Er nannte sich Ringo Starr und trommelte bei den Beatles. Das erklärt ein gewisses Interesse des Boulevards. Die Sun zitiert einen \"Freund\" Skinners: \"Mike prahlt damit, wie versaut sie ist. Es ist eine ziemlich physische Beziehung.\" Seitdem ist es \"frightening buying papers in the morning fearing the next Mike Skinner scoop\", rappt Skinner über Skinner auf der neuen Single. Wie sein weißes Pendant drüben führt er ein öffentliches Privatleben, anders als Eminem beklagt er sich, wenn die falschen Bilder aus diesem Leben publiziert werden. Andererseits schmeichelt ihm die neue Aufmerksamkeit derart, dass er dauernd davon redet. Da wird ein eben noch Underground-Künstler vom left field ins Zentrum einer ganz anderen Öffentlichkeit katapultiert, und es entsteht eine HipHip-Celebrity-Dynamik, wie wir sie aus den USA kennen. Komischer Gedanke, wenn man in einer Suburb-Holzhütte hockt und friert.
Wer sich mit den Leitmedien Sun und MTV einlässt, sollte die Spielregeln kennen. Wer sich mit den Leitmedien Sun und MTV einlässt, der verliert schnell das Interesse an Fragen, die The Sun nicht stellt.

Mark Stewart hat neulich behauptet, die wichtigste politische Musik komme derzeit von den Indian-Ragga-Soundsystems aus London und Manchester. Desi, ein Mix aus Indian, Ragga und HipHop, eine wirkliche street culture, hat Mark Stewart gesagt ...
[Mikes Blick wandert an meiner Frage vorbei durch den Raum.]
Du kennst doch Mark Stewart, oder?
Nein.
Früher Popgroup, hat viel mit Adrian Sherwood gearbeitet.
[ratloser Blick]
Adrian Sherwood, On-U Sound! Wichtiges Label ...!
Kenn ich nicht.

Eigentlich müsste er jetzt fragen, wer das ist. Warum ich danach frage. Ob es sich lohnt, On-U Sound auszuchecken. Tut er aber nicht. Da bastelt man ein schönes Koordinatensystem aus Klasse-Suburbs-Lad-Culture-Afro-Carib-Brit-Stammbaum und musikalischen Vorläufern - und was macht Skinner damit? Nix. Zur Strafe frage ich ihn nach der Band vom Opa seiner versauten Ex-Freundin.

Das Klaviermotiv aus \"Never Went To Church\" ist doch \"Let It Be\"?
[er beantwortet keine Beatles-Frage] Ich versuche, dem Song seinen eigenen Stil zu geben. Und da ich nun mal über Gott rede, fand ich es angemessen, es wie ein Kirchenlied klingen zu lassen. Es ist eine Art moderne religiöse Hymne. Dabei glaube ich eigentlich nicht an Gott.

Wie \"Dry Your Eyes\" ist \"Never Went To Church\" ein sicherer Anwärter auf die Weihnachts-Nummer-eins, Lad-Lakonik trifft weepy Melodie. Zum \"Let It Be\"-Kirchenklavier gibt er den Agnostiker wie weiland Karl Marx: \"Two great European narcotics: alcohol and christianity, I know which one I prefer.\" Brandy, klar. Dann verkündet der Gospelchor: \"We never went to church\", toll, eine Antikirchenhymne! Nicht ganz.

Ist es dein Vater, von dem du in dem Song erzählst?
Ja, mein Vater ist verstorben, es geht darum, wie man sich fühlt, wenn man down ist, dass man jemanden um sich herum haben will. Wenn die Dinge gut laufen, glaubst du niemals an Gott, aber wenn du jemanden verlierst ...
Apropos Tod: Ein Song auf dem neuen Album heißt \"Memento Mori\" [gedenke des Todes], kam mir vor wie eine späte Antwort auf \"Enjoy Yourself\" von den Specials, beide feiern das Leben im Bewusstsein des Todes.
Kenn ich nicht.
Nein? [Jetzt muss er doch fragen, was das für ein Song ist!]
Nein.
Du kennst das zweite Specials-Album nicht?
Nein, ich bin noch nicht dazu gekommen, mir ihre Alben zu besorgen.
Aber ... äh ... ich dachte immer, deine Musik ist nicht denkbar ohne die Specials?
Die Vergleiche mit den Specials sind stimmig, weil wir aus derselben Gegend kommen. Auch wenn ich 15 Jahre später komme, so bleibt doch derselbe Ton, wir sind britisch und umgeben von jamaikanischer Kultur.
Wie genau?
Die Midlands eben sind sehr jamaikanisch.

Okay, genauer kriegen wir das nicht. Die Zeit ist um, und hinter mir wartet Tanja vom Blond-Magazin. \"Oh Tanja! From Blond! Are you a natural Blonde?\" Skinner kann also doch Fragen stellen.


Pass The Courvoisier
2001 hatten Busta Rhymes & P.Diddy einen Hit mit \"Pass The Courvoisier\", nicht zum Schaden der Marke. Inzwischen arbeiten Agenturen daran, gezielt Markennamen in Rap-Songs zu platzieren. 2004 brachte die Firma Maven den Namen des Schnapsbrenners Seagram in fünf Songs unter, darunter \"Freek A Leek\" von Petey Pablo, Nummer 2 der HipHop-Charts. Mike Skinner wirbt für Reebok.

Fringe / Slot
Fringe: Fransen. Räumlich: Randbezirke, z. B. die einer Stadt. Pophistorisch ist Fringe die Ponyfrisur der Beatgruppen der 60er. Unsterblich gemacht von Edwyn Collins 1982 in dem Orange-Juice-Song \"Consolation Prize\": \"I wear my fringe like Roger McGuinn's\", McGuinn war der Kopf der Byrds.
Slot: wörtlich Schlitz, Rille, im Musikbiz-Sprech: angestammter Sendeplatz, Interviewzeit.

Karl Marx
Deutscher Philosoph, geistiger Vater der Marx Brothers und Dexys Midnight Runners. Prägte geflügelte Worte, die sich auch gut im Popjournalismus machen: \"Religion ist Opium fürs Volk\", oder auch, dass große weltgeschichtliche Tatsachen sich zwei Mal ereignen: \"das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.\" Siehe auch Klassenkampf!

The Specials
\"Let's Push Things Forward\" von The Streets ist undenkbar ohne The Specials, insbesondere \"Ghost Town\". Neben The Selecter, Madness und The Beat waren die Specials 1980 die treibende Kraft des großen Ska-Revivals um das Two-Tone-Label. Schon bald erweiterte die schwarz-weiße Band ihr Repertoire in alle Himmelsrichtungen und starb an zu viel Talent in einer Band.



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aus Intro #137 (April 2006)
 
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