KanYe West

Eigentlich ein fader Durchschnittstyp

18.07.2005, 19:05, Text: Clara Völker, Clara Völker
[47 Kommentare]

Zwischen Pop und HipHop liegt ein schmaler Grat - KanYe West, MC und Produzent aus Chicago mit drei Grammys im Schrank, weiß ihn zu beschreiten. Gerade hat er ein Label namens G.O.O.D. Music gegründet und sein zweites Soloalbum \"Late Registration\" veröffentlicht. Die HipHop-Karriere des selbst ernannten \"College-Dropouts\" beschränkt sich allerdings nicht nur auf das Rappen und Beat-Bauen, KanYe West ist vor allem eins: ein zielstrebiger Unternehmer mit Massenwirkung.

Genau weiß man nicht, was KanYe West zu einem der erfolgreichsten HipHop-Künstler der Stunde macht. Er hat nicht viel Charisma, keine Skandale im Nacken, keine prägnante oder einschmeichelnde Stimme, keine besonders ausgefallene Rapweise, kein extremes Äußeres - KanYe West ist eigentlich ein ziemlich fader Durchschnittstyp.

Wenn da nicht einerseits seine Beats und andererseits seine ehrgeizige Arbeitsweise wären. Diese beiden Faktoren haben ihn in den letzten fünf Jahren langsam, aber sicher zu einem der gefragtesten Newcomer im HipHop gemacht. KanYe West hat das geschafft, was Talib Kweli wohl gerne erreicht hätte und was für Jay-Z ab einem gewissen Punkt nicht mehr möglich war. Mit seinen einprägsamen Produktionen und äußerst verständlichen Lyrics vereint er Mainstream-Hörer und Underground-Fans, bekommt Props sowohl aus der Community als auch von Rock-Magazinen und wird gleichwohl zum Festival der afroamerikanischen Zeitschrift Essence wie zum Life-8-Spektakel eingeladen. Seiner Mutter schenkte er einen CLK-Benz zum Muttertag, er selbst fährt Lexus, kleidet sich in teuren Tüchern und mischt im Videoclip-Business und neuerdings auch in der Bekleidungs- und Schmuck-Industrie mit. Kurzum: KanYe Wests HipHop-Karriere ist in voller Blüte.

Die zwei Seiten der Diamanten

Die erste Single zu seinem neuen Album hat ihm allerdings etwas Ärger eingebracht: Sie hieß ursprünglich \"Diamonds Are Forever\" und baut auf einem unverkennbaren Vocal-Sample des gleichnamigen, aus dem James-Bond-Film bekannten Klassikers von Shirley Bassey auf. KanYe West rappt in dem Track über Szenen seines Weges zum Erfolg (wie gewohnt messbar in Autos, Kleidung, Schmuck), und im Hook hört man von ihm Sätze wie \"throw your diamonds in the sky if you feel the vibe\" und \"the roc is still alive everytime I rhyme\". Ob sich \"the roc\" auf Roc-A-Fella bezieht, das Label von Rap-Mogul Jay-Z und Dame Dash, das einen Diamanten im Logo trägt und bei dem auch KanYe seine Platten veröffentlicht, oder auf Diamanten im Allgemeinen, sei dahingestellt. Bekannt ist, dass KanYe auf BlingBling steht und edlen Schmuck ebenso sehr schätzt wie teure Kleidung. Zusammen mit dem New Yorker Juwelier Jacob The Jeweler, der in der Musikindustrie vor allem für seine mit Diamanten verzierten Fünf-Zeitzonen-Uhren bekannt und beliebt wurde, entwarf er im letzten Jahr einen Jesus-Kopf aus Diamanten im Wert von rund 50.000 Dollar und plante eine eigene Kollektion.

Diamanten und luxuriöser Schmuck im Allgemeinen haben ja schon seit längerem einen festen Platz in der HipHop-Industrie. Wer durch Rap Geld verdient, versteckt es meistens nicht oder steckt es hauptsächlich in sinnvolle Projekte, sondern prahlt damit, indem er es am eigenen Körper oder in dessen nächstem Umfeld zur Schau stellt. Eine simple Methode.

Das Problem besteht nun darin, dass KanYe West in gewisser Weise ein \"conscious MC\" ist. Er ist so was wie der gutbürgerliche Sohn des Rap, der nicht auf der Straße, sondern im Einkaufszentrum und der Kirche aufgewachsen ist, auf der Kunstschule war (wenn auch freiwilligerweise nur kurz), keine Gewalt verherrlichenden Lyrics droppt und keine Frauen disrespektierenden Videos dreht. Eigentlich hat er ganz ordentliche Chancen in die Wiege gelegt bekommen: Seine Mutter war Englisch-Professorin an der Universität Chicago und ist jetzt seine Managerin, sein Vater war Mitglied der Black Panther und Foto-Journalist und ist jetzt kirchlicher Seelsorger. Die beiden sind zwar geschieden, aber von Familienwerten hält der 27-Jährige trotzdem etwas. Er selbst ist ein bisschen gebildet, sehr ambitioniert, gerissen und einer der wenigen MCs mit relevanteren und überlegteren Texten, die im Radio gespielt werden.

Insofern hätte er eigentlich wissen können, dass Diamanten zum Beispiel in Sierra Leone unter ausbeuterischen Bedingungen geschöpft werden. Denn damit sich inzwischen nicht nur weiße wohlhabende Frauen, sondern auch rappende afroamerikanische Männer mit den glitzernden Steinen verzieren können, sterben beim florierenden illegalen Diamantenhandel reihenweise Menschen oder werden verstümmelt. Diamanten sind in gewisser Weise das Erdöl des HipHop. Ein Umstand, auf den ihn Q-Tip hingewiesen hat. KanYe West war daraufhin alarmiert - er änderte den ursprünglichen Titel zu \"Diamonds From Sierra Leone\" und nahm zusammen mit Jay-Z einen Remix auf, in dem er sich aus einer kritischen Perspektive mit \"Blood-Diamonds\" auseinander setzt. \"Over here it's a drug trade, we die from drugs. Over there they die from what we buy from drugs: the diamonds, the chains, the bracelets, the charmses. I thought my Jesus piece was so harmless 'til I seen a picture of a shorty armless. And here's the conflict: it's in a black person soul to rock that gold (...) How can something so wrong make me feel so right?\" Wenn man bedenkt, dass hinter HipHop eine enorme Kaufkraft steckt und durch die Erwähnung bestimmter Produkte in Rap-Lyrics Firmen dem Bankrott entkommen konnten (und Jay-Z für Cartier wirbt), ist dieser Remix ein relativ mutiges Unterfangen. Immerhin bringt er die dunkle Seite eines oft und auch von KanYe West selbst viel zelebrierten HipHop-Icons zur Sprache. Dass er seinen luxuriösen Lebensstil nun nicht zu Gunsten Benachteiligter aufgeben wird, dürfte klar sein. Denn KanYe West kennt die Spielregeln und beherrscht sie fließend.

Verantwortung für die Community

Bei dem Remix zu \"Diamonds From Sierra Leone\" geht es natürlich im Grunde um mehr als nur um eine Kritik an der Diamantenindustrie. Es geht um Verantwortung. Verantwortung, die KanYe West als HipHop-Künstler den Black People gegenüber verspürt. Denn Rassismus ist gerade in den USA noch immer ein großes Thema. Nicht erst seit gestern. Und auch bei KanYe West kursieren Verschwörungs-Gerüchte wie, dass die CIA Waffen, Drogen und Aids in die Black Community eingeschleust hat, damit diese sich von innen her selbst zerstört (siehe auch die Goldketten-Mode im HipHop Mitte der 80er, aus der diverse Morde und Überfälle resultierten). Es geht hier um Zusammenhalt in Form von positiven Botschaften bzw. Zeichen. Dass nach KanYe Wests Remix die HipHop-Industrie Diamanten boykottieren wird, dürfte unwahrscheinlich sein. Der Track verdeutlicht jedoch, dass KanYe seine Masche ernst meint: Kommerzielle Musik mag zwar nicht vor Tiefe strotzen können, ganz hohl braucht sie aber auch nicht zu sein. Das ist KanYe West wichtig. Auf seiner Website wirbt er dafür, dass Kinder in der Schule bleiben, also einen Highschool-Abschluss bekommen, und hat zu diesem Zweck die KanYe West Foundation ins Leben gerufen. Durch das Projekt Loop Dreams kümmert er sich darum, dass neueres Musik-Produktions-Equipment in die Schulen kommt, sodass die Jugendlichen neben dem Unterricht einen weiteren Anreiz haben, dorthin zu gehen. \"Das Dessert zum Menü\", meint KanYe, dessen Name \"der Einzige\" auf Swahili heißt, dazu.

Moral in Bildern

Der Videoclip zu \"Diamonds From Sierra Leone\" befasst sich ebenfalls in, wie KanYe West findet, lehrreicher Art und Weise mit der Diamanten-Misere. Er hat ihn zusammen mit Hype Williams in Prag gedreht. Der Clip ist schwarz-weiß (KanYe steht auf eine \"klassische Optik\"), man sieht ein paar Diamanten-Bergbau-Szenen und schuftende Kinder, verfremdete Ausschnitte aus der Diamanten-Reklame von DeBeers und KanYe West, der sich im feinen Zwirn vor der historischen Prager Stadtsilhouette bewegt und mit Playboy-Gründer Hugh Hefners Mercedes rumkurvt (das Modell mit den hochklappbaren Türen). Das Ganze soll den Schmerz und die Schönheit der Diamanten visuell verdeutlichen, und man kann darüber streiten, ob das gelungen ist.

\"Diamonds\" ist nicht der erste Videoclip, dessen Idee von KanYe West stammt. Seine Regie-Premiere feierte er mit dem Clip zu \"Ordinary People\" von dem R'n'B-Sänger John Legend, der auch auf KanYes neu gegründetem Label G.O.O.D. Music veröffentlicht. Und für den Track \"Jesus Walks\" von seinem Debütalbum \"College Dropout\" hat KanYe drei verschiedene Videoclips drehen lassen. Sein Talent ist breit gefächert. Oder sollte man lieber sagen: sein Interessensgebiet? Im nächsten Frühling erwartet uns seine erste eigene Modekollektion. KanYe West weiß, was sich gehört.

Das Schweigen des Rappers

Der Weg, der hinter ihm liegt, scheint zwar nicht besonders beschwerlich, aber dennoch vom Schicksal geprägt. Nachdem er 2001 einen Großteil von Jay-Zs Album \"The Blueprint\" produziert hatte, war KanYe West im Oktober 2002 in einen selbst verschuldeten Autounfall verwickelt, dem er nur knapp und mit einem dreifachen Kieferbruch entkam, woraufhin sein Mund eine Weile lang zugenäht werden musste. KanYe nahm das als Inspirationsquelle, um einen Song (\"Through The Wire\") zu schreiben und an seinem ersten eigenen Album zu feilen, das 2004 wie eine Bombe einschlug und ihm internationalen Jubel und drei Grammys einbrachte. Mittlerweile betrachtet KanYe den Unfall als mit das Beste, das ihm passieren konnte, denn danach war sein Leben seiner Meinung nach ein einziger (Erfolgs-) Traum. Und dem Tod ins Auge geblickt zu haben ist bekanntlich keine schädliche oder unübliche Sache für einen erfolgreichen Rapper, wie er selbst sagt.

Das Ohr der Masse

Dabei spielt KanYe West als MC nicht unbedingt in der ersten Liga. Es sind seine Produktionen, die ihm zu weltweitem Ruhm verholfen haben. Nicht, weil sie wahnsinnig innovativ wären oder HipHop ein neues Komplexitätsmoment hinzufügen würden, sondern weil sie simpel sind und sitzen. Meist beruhen die Tracks auf einem alten Soulsample, bei Vocals gerne nahezu Micky-Maus-mäßig hochgepitcht, oder auf Streicher-Arrangements und gospeligem Händeklatschen. Für seine neue Platte hat er sich Verstärkung in Form eines Ko-Produzenten geholt, Jon Brion, der ansonsten für Sängerinnen wie Aimee Mann und Fiona Apple tätig ist. Neben einem Orchester und dem Violinisten Miri Ben-Ari, der bereits auf seinem Debüt den Bogen schwang, ist auch Adam Levine von der Rockgruppe Maroon 5 dabei, sowie Jay-Z, John Legend, Brandy und natürlich Common, mit dem KanYe ja vor kurzem eine plötzliche und sehr innige Geschäftsfreundschaft eingegangen ist.

Commons Album \"Be\" kam im Juli auf KanYes Label heraus und wurde auch nahezu komplett (ein paar Tracks stammen von Jay Dee) von ihm produziert. Das ist insofern etwas verwunderlich, als dass Common und KanYe West sich eigentlich schon lange Jahre aus Chicago kennen und früher nie besonders zu schätzen wussten. Kennen gelernt haben sie sich über No I.D., der unter anderem Commons erste drei Platten produziert hat und KanYes Mentor war. KanYe wollte damals mit Common aufnehmen, dieser fand seinen Sound allerdings viel zu glatt und poppig. Inzwischen spricht wohl derselbe Grund plus andere Umstände nicht mehr gegen, sondern für eine Zusammenarbeit. Immerhin hat KanYe West mittlerweile schon für eine ganze Reihe bekannter Künstler hinter den Reglern gesessen: Alicia Keys, Talib Kweli, Janet Jackson, Ludacris, Mariah Carey und viele mehr. Sein Marktwert als Produzent ist viel gepriesen, er ist der Mann mit einem Ohr für die Masse.

Massentauglich sind KanYe Wests eigene Platten jedoch auch wegen der Texte. Auf seinen Tracks geht es abwechselnd einerseits um Themen wie Sex, Chicks, Alkohol und Drogen und andererseits um Jesus, seine Mutter, den richtigen Weg und dergleichen. Damit schafft er es, dass sowohl Eltern als auch Kinder, sowohl Studenten als auch die Straße Geschmack an seiner Musik finden. Schlüssel zum Erfolg ist dabei, dass, auch wenn er nicht wirklich rappen kann, seine Lyrics extrem verständlich gesprochen oder gesingsangt sind. KanYe West weiß, dass die durchschnittliche Aufnahmefähigkeit eines Mainstream-Hörers nicht besonders groß ist, und versucht mit wenigen Mitteln an alle ranzukommen. In der präzisen Aussprache und der Reduktion liegt die große Kunst. Der selbst erklärte \"first nigga with a benz and a backpack\" weiß den Bogen zwischen Realness und Conciousness, zwischen Mainstream und Underground radiofreundlich zu spannen und versteht es, die Zeichen der Zeit zu lesen. Dabei brilliert er als selbstbewusst auftretendes und sich der Situation anpassendes Gesamtprodukt (je nach Gesprächssituation gibt er sich arrogant und selbstüberschätzend oder familienfreundlich und gottesgläubig). KanYe West hat eine saubere Garderobe und einen menschlichen Faktor, sein arroganter Egoismus wirkt daher nur wie ein notwendiger Baustein seiner Karriere. Fraglich ist jedoch, ob er das College-Motiv irgendwann fallen lassen kann (seine dritte LP, nach \"College Dropout\" und \"Late Registration\", soll \"The Graduation\" heißen und wird wahrscheinlich wieder von dem Highschool-Maskottchen-Teddybären geziert). Langer finanzieller Erfolg ist ihm jedenfalls sicher, denn KanYe West weiß sich wandelnd zu wiederholen und in vielen Richtungen zu positionieren.

G.O.O.D. Music
Getting Out Our Dreams Music heißt das neu gegründete Label von KanYe West. Das erste Release war \"Get Lifted\", ein Album von dem R'n'B-Sänger John Legend aus Ohio bzw. Philly, den KanYe aus seiner Studienzeit kennt (Boheme-Soul-Bettung). Das zweite Album nennt sich \"Be\" und kommt von Common, HipHop-MC mit Geschichte, der wie KanYe aus Chicago stammt (elaborierte HipHop-Verwurzelung). Weitere Mitglieder der G.O.O.D.-Familie sind Really Doe und GLC, KanYes Rap-Partner aus der Highschool-Zeit (Hood-Credibility), Consequence aus Brooklyn, den ja schon A Tribe Called Quest featureten (Native-Tongues-Spirit), und Fonzworth Nentley, einst u. a. Tänzer bei OutKast und nun als Rapper unterwegs (visueller Stil-Anker). Eine wohlüberlegte Mannschaft.

Produktionsarbeiten
Nachdem KanYe West 2001 Jay-Zs Album \"The Blueprint\" den richtigen Schliff gegeben und sich damit einen Platz in der Roc-A-Fella-Dynastie erobert hat, ist seine HipHop-Karriere nicht mehr zu stoppen. KanYe West hatte sie alle für mindestens einen Track oder sogar ein ganzes Album: Alicia Keys, Brandy, Mariah Carey, Janet Jackson, Britney Spears, Mase, ODB, Syleena Johnson, Talib Kweli, Ludacris, Dilated Peoples, Jay-Z, Slum Village, Mystic, Nas, Da Brat, Beanie Siegel, Foxy Brown, Goodie Mobb, Madd Rapper, Made Men, Syndicate, Fabulous, Trina, Twista, Petey Pablo, Lil Kim, Freeway, Cam'Ron, Mos Def, Scarface, Nappy Roots, Knocturnal, Memphis Bleek, R Kelly, Monica, D12, Christina Milan, Eve, Jennifer Lopez, Tweet, DMX und andere.

Auf intro.de findet sich ab dem x. Juli ein Exklusiv-Interview mit KanYe West.



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aus Intro #130 (August 2005)
 
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  • User: Fogg
  • Fogg 20.07.2005 | 17:42:08

    langweiliger Artikel über eine interessante Persönlichkeit.

    "Das Problem besteht nun darin, dass KanYe West in gewisser Weise ein "conscious MC" ist."
    pff, riesen-mist. cliché after cliché.

  • User: Fogg
  • Fogg 20.07.2005 | 17:42:08

    langweiliger Artikel über eine interessante Persönlichkeit.

    "Das Problem besteht nun darin, dass KanYe West in gewisser Weise ein "conscious MC" ist."
    pff, riesen-mist. cliché after cliché.

  • koston 21.07.2005 | 11:26:19

    »Neben einem Orchester und
    dem Violinisten Miri Ben-Ari,
    der bereits auf seinem Debüt
    den Bogen schwang ...«

    Hallo? Wie lausig recherchiert
    ihr eigentlich und wen lasst ihr
    alles über Sachen schreiben, die
    eigentlich Leute mit etwas
    Ahnung verfassen sollten. Miri
    ist kein Mann, sonder n ne
    ziemlich Hübsche, siehe hier:
    http://www.miriben-ari.com

    Ich muss meinem Vorredner
    recht geben, die Facts aus
    diesem Artikel sind jedem, der
    sich für KanYe und dessen
    Musik interessiert bekannt.
    Darüber hinaus geht mir dieser
    teils semikritische teils lobende
    Ton auf den Sack. Das Ganze
    hat Mittelschulniveau, mehr
    nicht!

  • koston 21.07.2005 | 11:26:19

    »Neben einem Orchester und
    dem Violinisten Miri Ben-Ari,
    der bereits auf seinem Debüt
    den Bogen schwang ...«

    Hallo? Wie lausig recherchiert
    ihr eigentlich und wen lasst ihr
    alles über Sachen schreiben, die
    eigentlich Leute mit etwas
    Ahnung verfassen sollten. Miri
    ist kein Mann, sonder n ne
    ziemlich Hübsche, siehe hier:
    http://www.miriben-ari.com

    Ich muss meinem Vorredner
    recht geben, die Facts aus
    diesem Artikel sind jedem, der
    sich für KanYe und dessen
    Musik interessiert bekannt.
    Darüber hinaus geht mir dieser
    teils semikritische teils lobende
    Ton auf den Sack. Das Ganze
    hat Mittelschulniveau, mehr
    nicht!

  • Chimpie 21.07.2005 | 11:59:41
    "DA!"
    Ja, schlechter Artikel über einen tollen Künstler!

  • Chimpie 21.07.2005 | 11:59:41
    "DA!"
    Ja, schlechter Artikel über einen tollen Künstler!

  • User: meteo
  • meteo 21.07.2005 | 13:12:11
    nacknacknack of the free world
    hm, ich habe da durchaus noch infos rausgezogen, aber egal.

    rein stilistisch, muss man diesen artikel tatsächlich auf das besagte niveau schieben. da wird krampfhaft versucht, das bisschen was man zu präsentieren hat, auf - wieviel Heftseiten sind das? 4? - ewige länge zu strecken. echt nervig.

  • User: meteo
  • meteo 21.07.2005 | 13:12:11
    nacknacknack of the free world
    hm, ich habe da durchaus noch infos rausgezogen, aber egal.

    rein stilistisch, muss man diesen artikel tatsächlich auf das besagte niveau schieben. da wird krampfhaft versucht, das bisschen was man zu präsentieren hat, auf - wieviel Heftseiten sind das? 4? - ewige länge zu strecken. echt nervig.

  • User: Fogg
  • Fogg 21.07.2005 | 20:17:59

    naja, auf unsere lausige Abi-Zeitung hätts der Artikel auch geschafft :)

    Aber, ich mein, das ist die Titel-Story oder?
    Intro sollte aufhören über Hip Hop zu schreiben und schon gar nicht Hip Hop aufs Titelblatt bringen. Dann fällt nämlich die Inkompetenz doppelt auf. Bleibt bei Blumfeld und so.

  • User: Fogg
  • Fogg 21.07.2005 | 20:17:59

    naja, auf unsere lausige Abi-Zeitung hätts der Artikel auch geschafft :)

    Aber, ich mein, das ist die Titel-Story oder?
    Intro sollte aufhören über Hip Hop zu schreiben und schon gar nicht Hip Hop aufs Titelblatt bringen. Dann fällt nämlich die Inkompetenz doppelt auf. Bleibt bei Blumfeld und so.

  • User: meteo
  • meteo 22.07.2005 | 14:15:43
    nacknacknack of the free world
    hiphop aufm titel als kritisch ok. aber drüber schreiben geht doch ohne probleme klar. solange die intro einen gewissen erziehungscharakter hat - also musikgeschmacklich - und den hat sie irgendwie will ich mir keine hiphop-zeitschrift kaufen müssen um auf dem stand zu sein - halbwegs. aber wenn sie drüber schreiben sollte auch ein "kopfnicker" das tun. das sollte ja nicht das problem sein. ab davon sind ja nicht nur und nicht alle hiphop-artikel so lausig. das hat hier ja für mich noch mehr mit stil als mit inhalt zu tun.

  • User: meteo
  • meteo 22.07.2005 | 14:15:43
    nacknacknack of the free world
    hiphop aufm titel als kritisch ok. aber drüber schreiben geht doch ohne probleme klar. solange die intro einen gewissen erziehungscharakter hat - also musikgeschmacklich - und den hat sie irgendwie will ich mir keine hiphop-zeitschrift kaufen müssen um auf dem stand zu sein - halbwegs. aber wenn sie drüber schreiben sollte auch ein "kopfnicker" das tun. das sollte ja nicht das problem sein. ab davon sind ja nicht nur und nicht alle hiphop-artikel so lausig. das hat hier ja für mich noch mehr mit stil als mit inhalt zu tun.

  • User: MeMyselfAndI
  • MeMyselfAndI 22.07.2005 | 16:32:32

    die (zweifelhafte, in anbetracht des artikels) ehre ist ihm mit sicherheit auch nur zuteil geworden, weil er das neue album von common produziert hat.. und common zu den hiphoppern gehört, die man auch als intro-leser ohne bedenken hören und gut finden kann, vielleicht sogar sollte

  • User: MeMyselfAndI
  • MeMyselfAndI 22.07.2005 | 16:32:32

    die (zweifelhafte, in anbetracht des artikels) ehre ist ihm mit sicherheit auch nur zuteil geworden, weil er das neue album von common produziert hat.. und common zu den hiphoppern gehört, die man auch als intro-leser ohne bedenken hören und gut finden kann, vielleicht sogar sollte

  • Chimpie 22.07.2005 | 20:48:00
    "DA!"
    Ich kann es nur begrüßen, wenn sich intro auch dem HipHop annimmt, Gott sei Dank nicht mehr so viel Blumfeld und ähnlichen Kram... ;)

  • Chimpie 22.07.2005 | 20:48:00
    "DA!"
    Ich kann es nur begrüßen, wenn sich intro auch dem HipHop annimmt, Gott sei Dank nicht mehr so viel Blumfeld und ähnlichen Kram... ;)

  • brotvielfalt 24.07.2005 | 20:03:10
    Flitzpiepe
    Was für ein fader Artikel. Das hat einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler nicht verdient.
    Bleibt bei Euren Leisten.

  • brotvielfalt 24.07.2005 | 20:03:10
    Flitzpiepe
    Was für ein fader Artikel. Das hat einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler nicht verdient.
    Bleibt bei Euren Leisten.

  • User: Fogg
  • Fogg 25.07.2005 | 17:27:51

    @meteo: das ist vor allem Stil, aber auch sehr mit Inhalt. jeder der einigermaßen aufgepasst hat, weiß ja alles shcon, was in dem Artikel steht, zum ersten. Zum zweiten, ist jede "Reflektion" in dem Artikel entweder vollkommen falsch oder nebensächlich.

    Ich bleibe dabei, Intro hat noch nie gut über Hip Hop geschrieben und sollte es ein für alle mal lassen.

  • User: Fogg
  • Fogg 25.07.2005 | 17:27:51

    @meteo: das ist vor allem Stil, aber auch sehr mit Inhalt. jeder der einigermaßen aufgepasst hat, weiß ja alles shcon, was in dem Artikel steht, zum ersten. Zum zweiten, ist jede "Reflektion" in dem Artikel entweder vollkommen falsch oder nebensächlich.

    Ich bleibe dabei, Intro hat noch nie gut über Hip Hop geschrieben und sollte es ein für alle mal lassen.

  • SoUndSo 25.07.2005 | 22:36:23

    hip hop in intro find ich gut, aber besser recherchieren wäre gut, sonst lieber lassen. miri ben (=mann?.-) ari ist nicht der einzige klopfer, weitere beispiele (alles wäre hier zu viel)..."through the wire" war schon eher seine regie-premiere, und auch noch selbst (unter)finanziert, bevor "the roc" (= roc-a-fella (ohne K)) ein paar tauies mehr für kanYe ausgab, essentieller part aus kanye's bio. regie für videos zu "corners", "jesus walks" etc.etc. folgten, vor "ordninary people" . bei "diamonds" im original geht's nicht um die promo von diamanten im hiphop, vielleicht besser doch nochmal richtig hingehört, auch wenn es zu simpel ist... und er kann nicht wirklich rappen ? ach so, ja, genau, jetzt merk ich's auch... pchrfztmsfhxmuahahaha. ich bin kein soo grosser fan, aber ich mag seine interviews und seine raps meistens mehr als seine beats, aber so ein text und das interview dann online zum album...pleeeease

  • SoUndSo 25.07.2005 | 22:36:23

    hip hop in intro find ich gut, aber besser recherchieren wäre gut, sonst lieber lassen. miri ben (=mann?.-) ari ist nicht der einzige klopfer, weitere beispiele (alles wäre hier zu viel)..."through the wire" war schon eher seine regie-premiere, und auch noch selbst (unter)finanziert, bevor "the roc" (= roc-a-fella (ohne K)) ein paar tauies mehr für kanYe ausgab, essentieller part aus kanye's bio. regie für videos zu "corners", "jesus walks" etc.etc. folgten, vor "ordninary people" . bei "diamonds" im original geht's nicht um die promo von diamanten im hiphop, vielleicht besser doch nochmal richtig hingehört, auch wenn es zu simpel ist... und er kann nicht wirklich rappen ? ach so, ja, genau, jetzt merk ich's auch... pchrfztmsfhxmuahahaha. ich bin kein soo grosser fan, aber ich mag seine interviews und seine raps meistens mehr als seine beats, aber so ein text und das interview dann online zum album...pleeeease

  • SoUndSo 26.07.2005 | 01:02:35

    und um die fehlerhaften fakten gehts mir eigentlich auch eher weniger, zeigen natürlich wie wenig die autorin sich mit dem künstler wirklich beschäftigt und wie viel ahnung da hinter steckt. ist schon echt hart den artikel nochmal zu lesen, wie fogg schon sagte "cliché after cliché" ...

  • SoUndSo 26.07.2005 | 01:02:35

    und um die fehlerhaften fakten gehts mir eigentlich auch eher weniger, zeigen natürlich wie wenig die autorin sich mit dem künstler wirklich beschäftigt und wie viel ahnung da hinter steckt. ist schon echt hart den artikel nochmal zu lesen, wie fogg schon sagte "cliché after cliché" ...

  • User: captain kidd
  • captain kidd 27.07.2005 | 16:25:55

    wäre wirklich ein besserer artikel geworden, wenn man einfach den text des letzten tracks seines debuts abgedruckt hätte.

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