New School meets Old School

Oder: Die klingen doch wie ...

15.06.2005, 12:59, Text: Heiko Behr, Heiko Behr

Text: Heiko Behr / Eric Leimann (Hard Fi) / The Rakes (Peter Flore)

New School

Hard Fi
Hört man die tolle Single \\\\\\\\\\\\\\\\"Hard To Beat\\\\\\\\\\\\\\\\" der Londoner Vorstadt-Bubis Hard Fi, könnte man meinen, den legitimen Style-Nachfolger des legendären Prefab-Sprout-Erstlings \\\\\\\\\\\\\\\\"Swoon\\\\\\\\\\\\\\\\" (1984) gefunden zu haben. Auf dem Debütalbum \\\\\\\\\\\\\\\\"Stars Of CCTV\\\\\\\\\\\\\\\\" des Quartetts aus Staines (Nähe Heathrow) gibt es Punk-Attitude zu dandyesken Septimakkorden und wavig zuckenden Hoppelbeats.

Hört man jedoch weiter, stellt sich der eklektische, aber nicht unangenehme Eindruck eines Pop-Kramladens ein: Curtis Mayfield und Northern Soul, Duran Duran und The Clash grinsen durch die breiten Ritzen der luftigen Arrangements. Großes Hitpotenzial, daher gleich Majorvertrag (Warner).
Akt. Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"Stars Of CCTV\\\\\\\\\\\\\\\\"
Erinnern an: Curtis Mayfield, Duran Duran, The Clash
Herkunft: Staines

The Tears
Das Wörtchen \\\\\\\\\\\\\\\\"spektakulär\\\\\\\\\\\\\\\\" hat Brett Anderson recht häufig benutzt im Vorfeld der Veröffentlichung des Debütalbums \\\\\\\\\\\\\\\\"Here Come The Tears\\\\\\\\\\\\\\\\". Der Posterboy von Suede hat sich mit dem gefallenen Gitarrenengel Bernard Butler wieder versöhnt und ein, nun ja, neues Album aufgenommen. War der schräge Trademark-Sound der Briten nach Butlers Weggang allzu stark in formelhaften, vorhersehbaren Bubblegum-Neoglam abgerutscht, der sich allein auf die kippende Stimme von Anderson verließ, bietet diese Reunion leider auch keine Rückbesinnung auf alte Stärken. Für unbeirrte Fans gilt: The Tears sind die neuen Suede. Aber spektakulär geht anders.
Akt. Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"Here Come The Tears\\\\\\\\\\\\\\\\"
Erinnern an: Suede!
Herkunft: London

The Others
Mit so genannten Guerilla-Gigs, also unangekündigten kleinen Auftritten in der U-Bahn einerseits und einer gerne kolportieren Freundschaft zu Ex-Libertines Pete Doherty andererseits gelten The Others mit ihrem selbstbetitelten Debüt wieder mal als die große Hoffnung Britanniens - gerade die Modeszene stürzt sich auf die Jungs. Sänger Dom Masters verkündet seine schlichten Drogengeschichten mehr wie einst John Lydon, als dass er sie intoniert, der Rest huldigt in angemessener Amateur-Attitude dem Londoner Punkrock der Spät-70er, immer mit angedeutetem Willen zur Melodieseligkeit der Clash.
Akt. Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"The Others\\\\\\\\\\\\\\\\"
Erinnern an: The Clash, Sex Pistols, The Velvet Underground, Pavement
Herkunft: Somerset

Editors
Nun ist es passiert, Interpol sind zu einer eigenen Referenzgröße gewachsen. Auch wenn die vier Editors-Buben aus Birmingham auf ihrem selbstbetitelten Debüt vage Echo And The Bunnymen oder frühe epische U2 anklingen lassen - im Grunde veröffentlichen sie genau die Popsongs, die Interpol in letzter Sekunde dann doch zu eingängig waren. Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden: Die flirrenden Gitarren, die stoische Bass/Schlagzeug-Rhythmik und der raumgreifende Bariton von Tom Smith durchschreiten die ewigen Täler der Liebe, wagen aber immer wieder einen vorsichtigen Blick gen Himmel. Und von da wird Ian Curtis ihnen wohl milde zunicken.
Akt. Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"The Backroom\\\\\\\\\\\\\\\\"
Erinnern an: Interpol, Joy Division, Echo & The Bunnymen, frühe R.E.M.
Herkunft: Birmingham

Babyshambles
Mick Jones von The Clash hat auch an diesem Nachfolgeprojekt Peter Dohertys Hand angelegt, das nicht mit den \\\\\\\\\\\\\\\\"Babyshambles Sessions\\\\\\\\\\\\\\\\" zu verwechseln ist, den frühen Aufnahmen der Libertines. Es geht das Gerücht um, die ganze Chose sei nur ein finanzieller Kraftakt, um Dohertys Drogensucht zu befeuern - zu Liveauftritten erscheinen sie mal überhaupt nicht, mal brechen Prügeleien innerhalb der Band aus. Musikalisch ist das leidlich spannend und erwartungsgemäß mit den Libertines zu vergleichen, nichtsdestotrotz aber erfolgreich: Die Single \\\\\\\\\\\\\\\\"Killamangiro\\\\\\\\\\\\\\\\" toppte die UK-Charts.
Akt. Release: tba
Erinnern an: eigentlich vor allem an The Libertines
Herkunft: London

Dogs
\\\\\\\\\\\\\\\\"Hunde sind cool, die pinkeln überallhin - genau wie wir!\\\\\\\\\\\\\\\\" sagt Sänger Johnny Cooke. Ob sich sein großer Held Paul Weller zu derartigen Sprüchen hat hinreißen lassen, ist nicht überliefert. Ihr erstes Album \\\\\\\\\\\\\\\\"Turn Against This Land\\\\\\\\\\\\\\\\" strahlt nichtsdestotrotz eine radikale Wut auf alles Mittelmäßige und Kompromiss-Ummantelte aus, das aus der lähmenden Enge der Vorstädte Londons seine Kraft schöpft: Hier trifft schwitziger American Garage Rock auf wieder belebten Britrock (im Sinne von The Rolling Stones, The Clash, aber eben auch The Jam oder ganz frisch Razorlight).
Akt. Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"Turn Against This Land\\\\\\\\\\\\\\\\"
Erinnern an: The Jam, The Clash, Sex Pistols
Herkunft: London

Fear Of Music
Diese Jungs aus Manchester sind mit ihren rund 14 bis 18 (!) Jahren wohl zu jung, um sich auf den gleichnamigen Talking-Heads-Song zu beziehen, ihre Referenzen liegen eher bei den ungeschliffeneren Momenten von Muse oder den frühen Supergrass. Unglaublich, wie überzeugend sie Fetzen wie \\\\\\\\\\\\\\\\"This may be my last night alive, and I don't mind\\\\\\\\\\\\\\\\" herausschleudern - roh, ungestüm, völlig unbeeindruckt. Das Quartett verarbeitet britischen Punk mit harmonieselig-schiefem mehrstimmigen Gesang und eiernden Gitarrensoli. Einer ihrer Freunde soll Crackhead Dom Masters von The Others sein. Obacht also vor diesen präpotenten Kerlen.
Akt. Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"Fear Of Music\\\\\\\\\\\\\\\\"
Erinnern an: Supergrass, The Clash, Pixies, Placebo
Herkunft: Manchester

Death From Above 1979
Als es um Rechtsstreitigkeiten mit dem DFA-Produktionsteam ging, wurde das Terrorpunk-Duo aus Toronto plötzlich ins weite Rund der Weltpresse geworfen: Sie erklärten James Murphy den \\\\\\\\\\\\\\\\"Jihad\\\\\\\\\\\\\\\\". Jetzt erst recht, dachten sie sich für ihr Zweitwerk \\\\\\\\\\\\\\\\"You're A Woman, I'm A Machine\\\\\\\\\\\\\\\\" - ein bärtiges Noiserockmonster aus Bass, Schlagzeug und hysterischer Schreierei, gut eine halbe Stunde lang. Schwere Black-Sabbath-Riffs, aber auch nach wie vor in den USA kaum zu umgehende Kuhglocken, Handclaps und fake-french-introductions inna punkstyle. Wie eine Phosphorsäule mitten durchs Rückgrat.
Akt. Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"You're A Woman, I'm A Machine\\\\\\\\\\\\\\\\"
Erinnern an: Fugazi, White Stripes, ZZ Top, Queens Of The Stone Age
Herkunft: Toronto

The Rakes
Der Moment, in dem Sänger Alan Donohue beim Vorstellungsgespräch für einen lukrativen Bürojob durchfiel, war die Geburtsstunde für The Rakes - und lieferte auch gleich den Titel für die erste Single: \\\\\\\\\\\\\\\\"22 Grand Job\\\\\\\\\\\\\\\\". Und die stets überschwängliche britische Presse hatte mal wieder was zum Abfeiern. Der Vierer aus London reiht sich stilistisch nahtlos ein in die New-Wave-Post-Punk-Reihe vor dem Arbeitsamt - wo die namhaften Kollegen allerdings zumeist direkt von einer schottischen Kunsthochschule kommen, bleiben The Rakes ihrer einfachen Herkunft treu. Ihre erste EP \\\\\\\\\\\\\\\\"Retreat\\\\\\\\\\\\\\\\" kündet vom Proletariat und kommt mit Wire'esken, schneidenden Gitarren und knarzenden Songparolen jenseits der 2:30-Schallmauer daher. Und da man das im Königreich gerade gern hört, darf auch mal - selbst ohne \\\\\\\\\\\\\\\\"Kaiser\\\\\\\\\\\\\\\\" und \\\\\\\\\\\\\\\\"Franz\\\\\\\\\\\\\\\\" im Namen - ein Song auf Deutsch eingezählt werden: \\\\\\\\\\\\\\\\"Eins, zwei, drei, vier\\\\\\\\\\\\\\\\". Das Album kommt im August.
Akt. Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"Retreat\\\\\\\\\\\\\\\\"-EP (V2 / Rough Trade)
Erinnern an: Wire, Franz Ferdinand, The Libertines
Herkunft: London

Old School

Joy Division
Als ihr Album \\\\\\\\\\\\\\\\"Closer\\\\\\\\\\\\\\\\" 1981 erschien, hatte sich Joy Divisions Sänger Ian Curtis bereits erhängt. Es war der Endpunkt einer Reise ins Herz der Finsternis. Ein manisch-depressiver Epileptiker, der sich in die tiefsten Tiefen des menschlichen Daseins hinabschwang: Isolation, Stillstand, Einsamkeit, die Unmöglichkeit des Glücks - unterlegt mit monoton-monochromen Sounds jenseits aller Hoffnung, in aller treibenden Basslastigkeit bereits vom Postpunk infiziert. Nach dem Tod des Frontmannes entschieden sich die übrigen Bandmitglieder, die Welt der Düsternis zu verlassen und unter einem neuen Namen nur noch Popmusik zu machen: New Order waren geboren.
Wichtigstes Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"Closer\\\\\\\\\\\\\\\\"
Werden kopiert von: Interpol, Editors, Moving Units, Franz Ferdinand
Herkunft: Manchester

The Velvet Underground
Im Nachhinein klingen The Velvet Underground wie ein Kunstprojekt: Ziehvater Andy Warhol, Texte über Sadomasochismus und Drogenhandel, dekadente Selbstzerstörung als Lifestyle. Doch vor allem der Sound war seiner Zeit der 60er weit voraus mit den bebenden Rückkopplungen, minimalistischer Rhythmik und den somnambulen Texten Lou Reeds. Ein größeres Publikum fand sich nicht, als der Discosound einerseits, alternde 70er-Gitarrenmonster wie Deep Purple andererseits die Wahrnehmung diktierten - und Punk eben noch nicht. So gelten Velvet Underground als \\\\\\\\\\\\\\\\"Musiker-Band\\\\\\\\\\\\\\\\": Die wenigen, die sich mit ihnen auseinander setzten, gründeten ihre eigenen Bands.
Wichtigstes Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"The Velvet Underground & Nico\\\\\\\\\\\\\\\\"
Werden kopiert von: Franz Ferdinand, Maximo Park, The Killers
Herkunft: New York

Talking Heads
Die klassische Art-School-Band unter Frontmann und Berufsparanoiker David Byrne nahm nach reinen New-Wave-Werken wie ihrem Debüt \\\\\\\\\\\\\\\\"1977\\\\\\\\\\\\\\\\" schnell einen vertrackteren Kurs an und integrierte polyrhythmische afrikanische Elemente, düstere Electrobeats, aber eben auch stringenten Pop in ihren Sound. Gerade die Einflüsse der diversen Musikrichtungen (u. a. Ska, R'n'B, Funk, Weltmusik), gepaart mit den kryptisch-ironischen Texten ihres Sängers, verschlossen ihnen zunächst den Weg in die Charts, machten sie jedoch zu einer der hipsten Bands der frühen 80er. Erst ein halbes Jahrzehnt später ernteten sie dann mit den Singles \\\\\\\\\\\\\\\\"Road To Nowhere\\\\\\\\\\\\\\\\" und \\\\\\\\\\\\\\\\"Burning Down The House\\\\\\\\\\\\\\\\" kommerzielle Bestätigung.
Wichtigstes Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"Remain In Light\\\\\\\\\\\\\\\\"
Werden kopiert von: Maximo Park, Hot Hot Heat, Franz Ferdinand, Arcade Fire
Herkunft: New York

Gang Of Four
Galten in den 90ern die Beach Boys mit ihren schwärmerischen, mehrstimmigen Melodielinien als Hauptinspiration, so haben momentan Gang Of Four mit einem entgegengesetzten Konzept diese Position ergattert. Mit schroffer, aber groovender Rhythmik und monotonen, aber eingängigen Bassmelodien steuerte das Quartett Anfang der 80er zwar einerseits auf den Tanzflur, aber gleichzeitig beständig gegen selbigen mit ihrem eisigen Postpunk und den linksradikalen Texten - als Einflüsse geben sie Marx, Walter Benjamin und die Situationistische Internationale an! Gitarrist Andy Gill arbeitet momentan beständig als Produzent, gerade haben sie ihre (zweite) Reunion verkündet.
Wichtigstes Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"Solid Gold\\\\\\\\\\\\\\\\"
Werden kopiert von: The Futureheads, Interpol, Bloc Party, !!!, Kaiser Chiefs
Herkunft: Leeds

Pop Group
Ähnlich wie Gang Of Four standen Pop Group mit ihrem hochpolitisierten Punk/Postpunk/Wave für eine Haltung, die heute auch in subkulturellen Kontexten selten ist. Und dabei war (auch) ihr Initiationsereignis ein Sex-Pistols-Konzert, nach dem sich drei Teenager Ende der 70er dazu aufrafften, eine Band zu gründen. Sie injizierten dem Drei-Akkorde-Punk ihrer Vorbilder im Laufe ihrer kurzen Karriere eine Dosis geradezu bewusstseinserweiternder Sounds wie Funk, FreeJazz und Dub. Mit dem altgedienten Reggae-Produzenten Dennis Bovell integrierten sie nicht nur diesen Sound in ihre Musik, sondern revitalisierten auch ein Genre, das drohte, unfruchtbar zu werden.
Wichtigstes Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"Y\\\\\\\\\\\\\\\\"
Werden kopiert von: Bloc Party, The Bravery, Franz Ferdinand, The Killers
Herkunft: Bristol

The Rolling Stones
Das heutige Image der megalomanen Rockdinosaurier überstrahlt bisweilen ihre Bedeutung Ende der 60er, die sich bis heute auswirkt. Sie transformierten die schwarzen Töne Bo Diddleys, Muddy Waters' und Chuck Berrys in eine massenkompatible weiße Version des Blues und erfanden nebenbei in Mick Jagger die Rock'n'Roll-Frontsau-Figur. Im nicht gerade überfüllten Popwarenkatalog war die Entscheidung damals einfach: Die Braven hörten die Beatles, die Wilden die Stones. Darüber hinaus schrubbte Keith Richards zweifelsohne bleibende Riffs (wie in \\\\\\\\\\\\\\\\"Can't Get No Satisfaction\\\\\\\\\\\\\\\\").
Wichtigstes Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"Exile On Main Street\\\\\\\\\\\\\\\\"
Werden kopiert von: im Grunde jeder Band mit Gitarrenkoffer
Herkunft: Kent

The Beatles
Die Fabulösen Vier sind zweifellos die Ursuppe, aus der auch heute noch die Welt begierig löffelt. Es gibt keine einflussreichere Band der Welt. Punkt. Von schunkeligen Kinderliedern (\\\\\\\\\\\\\\\\"Yellow Submarine\\\\\\\\\\\\\\\\") über knarzende Rocker (\\\\\\\\\\\\\\\\"Back In The USSR\\\\\\\\\\\\\\\\") bis hin zu den verspultesten Soundtüfteleien (vor allem auf dem \\\\\\\\\\\\\\\\"White Album\\\\\\\\\\\\\\\\") hat die wohl erste Boy-Band der Welt erstaunlich viel abgegrast und sich nach einer alles umfassenden Hysterie des Publikums Schritt für Schritt (inklusive des berüchtigten Yoko-Ono-Effekts) bis zur Auflösung zurückgezogen. Wird es je ein begnadeteres Songwriter-Duo als McCartney/Lennon geben?
Wichtigstes Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"Sergeant Pepper's Lonely Hearts Club Band\\\\\\\\\\\\\\\\"
Werden kopiert von: allem und jedem
Herkunft: Liverpool

The Cure
Die Meinungen gingen gerade in den 80ern auseinander: weinerliche Langweiler oder Doom-Priester. Vor allem an Sänger Robert Smith und seiner Stimme schieden sich die Geister - im Zuge zahlloser neuer Smith-Epigonen an den Mikrofonen hat sich sein Klangbild mittlerweile jedoch wieder durchgesetzt. Dabei kämpfte er immer darum, seine Pop-Sensibilität mit den düsteren Gothic-Tendenzen zu versöhnen, die seine Musik bei Grufties so beliebt macht, welche durch die New-Wave-Sounds wieder abgestoßen werden.
Wichtigstes Release: \\\\\\\\\\\\\\\\"Seventeen Seconds\\\\\\\\\\\\\\\\"
Werden kopiert von: The Bravery, Franz Ferdinand, Maximo Park, Kaiser Chiefs
Herkunft: Crawley



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aus Intro #129 (Juli 2005)
 
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