
Platinum Pied Pipers
Put some paint where it ain’t
21.05.2005, 10:47, Text:
Sonja Eismann,
Sonja Eismann
“Ew, we hate that!” Die zwei Platinum Pied Pipers Waajeed und Saadiq verziehen das Gesicht, als ich sie frage, ob sie das Neosoul-Etikett gerne auf ihre Musik geklebt sehen. Die beiden Ur-Detroiter, die erst vor kurzem wegen der besseren Arbeitsbedingungen nach New York gezogen sind, wollen mit ihrer seelenvollen Mischung aus HipHop, R’n’B, funky House und Soul wie der Rattenfänger von Hameln, von dem das Projekt seinen Namen hat, sowohl die anspruchsvollen Underground-Aficionados wie auch die breiteren Massen betören – und diese vor allem für substanziellere Musik, als sie Bling-Bling-überladen durch die Charts spukt, begeistern.
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