Roisin Murphy

Songs und Glamour – Nervennahrung fürs Charisma

18.05.2005, 19:40, Text: Julian Weber, Julian Weber

Roisin Murphy trägt ungewöhnliche Schuhe (stilistisch irgendwo zwischen Louis XIV. und Daisy Duck) und einen Hosenanzug in Blau-Lila (ruby blue), der ihre Haare (rot) angenehm highlightet. Manche Menschen in der Unterhaltungsbranche leiden ja an grenzenloser Geschmacksverirrung. Nicht sie. Ihr Dress zeugt von britischem Stilbewusstsein, ist trotzdem auffällig und trägt mithin zu ihrer aparten Erscheinung bei. Letztere liegt aber auch an den blitzwachen Augen. Selbst in der beigen Hotelsuite, in der eigentlich alles an ihr müde und konturlos wirken müsste, besitzt jede ihrer noch so profanen Tätigkeiten (beispielsweise das Anzünden einer ihrer Silk-Cut-Zigaretten) eine Grazien würdige Aura.

Eine Aura, die jedoch vom Interviewer gebrochen wird: Während ich meine Schaffnerjacke etwas zu schwungvoll aufs Sofa werfe und bange Sekunden vergehen, bis der Minidiscplayer ans Mikrofon angeschlossen ist, sitzt sie mit übereinander geschlagenen Beinen auf dem Sofa, inspiziert ihre Fingernägel und mustert mich aus dem Augenwinkel ein bisschen argwöhnisch.

Das mit dem argwöhnisch passt insofern, als dass ich mit ihrem Backkatalog als Moloko, Murphys Projekt mit Mark Brydon, nie so richtig was anfangen konnte. Einige meiner besten Freundinnen und Freunde versuchten mich in den Neunzigern vehement von Klasse und Bedeutung der Band zu überzeugen. Und rückblickend nicht zu Unrecht. Ihr Pop-Sound-Konzept des offenen Dancefloors war sehr schlau. Das im nordenglischen Sheffield beheimatete Duo verstand sich darauf, Album-orientated elektronische Popsongs zu machen. Von ihrem Debütalbum “Do You Like My Tight Sweater” (1995) bis zu ihrem bisher fünften und letzten, “Statues” (2003), vervollkommneten die beiden ihr Post-TripHop-Party-Animal-Ding auf der Rock-Bühne. Wer sich sonst nicht für elektronische Musik interessierte, machte bei Moloko eine Ausnahme. Sie waren zwar klar vom Dancefloor beeinflusst (Brydon war an einigen frühen UK-Houseplatten wie “Cloud 9” oder “House Arrest” beteiligt), aber ihre Alben gingen über den Kontext der Clubkompatibilität hinaus. Moloko-Singlehits und -Remixe hatten gleichwohl Langzeitwirkung und trugen zu manch Party-Euphorie bei. Songs wie “Party Weirdo”, “The Time Is Now”, “Familiar Feeling”, “Sing It Back” usw. sind Evergreens der Neunziger.

Und trotzdem: Moloko haben mich jenseits der Musik, als Popmodell, immer ein bisschen kalt gelassen. Der Begriff TripHop lässt mich noch heute schaudern. Aber es war vor allem das Gesellschaftsmodell hinter der Produktionsweise von Moloko, diese veraltete Konstellation, die mir nicht passte: Er macht die Musik. Sie singt. Seit wann können Männer nicht den Haushalt führen?

Angeblich gibt es Moloko ja noch. Aber wohl ohne Roisin Murphy in Zukunft. Die Zeit der Unschuld sei lange vorbei, erklärt sie unmissverständlich. “Zurück zur naiven Musik von gestern kann ich nicht. Und ich will es auch nicht. Aber bitte: Dass man mich nicht falsch versteht, ich liebe das ungezügelte Temperament auf Phil-Spector-Teenhymnen. Es ist fantastisch, so rumzukrakeelen. Mit Moloko habe ich seinerzeit auch erst singen gelernt. Wir erhielten einen Plattenvertrag auf der Basis von nur zwei Songs: Bei einem wiederhole ich endlos ‘Do you like my tight sweater’. Seither habe ich die Ausdrucksmöglichkeiten meiner Stimme besser begriffen. Und dabei gleichzeitig sehr viel über die Kunst des Songwritings erfahren, über die Funktion des Refrains und die Eigenarten bestimmter Tonarten. Für mich war das eine großartige Erfahrung, eine Lernkurve, die bis jetzt ansteigende Tendenz zeigt.”

Zurückgesungen

Wenn es ein Moloko-Lied gibt, das mit der Roisin Murphy von 2005 kompatibel ist, dann “Sing It Back”, im Remix von Matthew Herbert aus dem Jahr 1999. Wie sich Murphys heisere Gesangsmelodie da an der Weirdness von Herberts disfunktionalem Housetrack reibt, hat etwas von Rost meets Schmirgelpapier in der Mikrowelle. Was heißt hier Weirdness: Herbert hatte mit seinen launischen Grooves Murphys eiskalte Stimme wundersam klingen lassen. Was nicht weiter verwundert: Wenn seine Musik auf den Punkt kommt, ist sie ohnehin ein Key zum House. Und jener Herbert hat jetzt auch eine Schlüsselstellung bei “Ruby Blue”. Außer seiner Gattin Dani Siciliano ließ Herbert bislang niemand eine Produktion angedeihen. Aber nicht allein wegen seiner Skills ist Roisin Murphys Debütalbum “Ruby Blue” ein Juwel, sondern auch, da Herbert sie zum Subjekt ihrer Musik macht. Man könnte also sagen, dass seine Musik zu ihrer Musik wird und ihr Leben zu seinem Leben. Er habe sie aufgefordert, wichtige Alltagsgegenstände mitzubringen, erzählt Murphy über den Beginn der Aufnahmen. “Ich wusste nicht genau, worauf er hinaus will. Am ersten Tag brachte ich mein Notizbuch mit. Und er sagte: ‘Lass es mal auf den Boden fallen, kritzle mit dem Füller ein paar Worte auf eine Seite.’ Eine halbe Stunde später stand der Beat.” Dank Matthew Herberts gewohnt gurgelnden, zischenden und häckselnden, mit Samples “Around The House” ausstaffierten Sounds, die mehr und mehr mit Bläsersätzen, Keyboardfiguren und Bassläufen garniert sind, ist “Ruby Blue” auch in musikalischer Hinsicht handfest geworden. Der Teufel liegt im Detail: Was macht eigentlich dieser Flugzeugmotor am Ende von “Leaving The City”? Sind das wirklich Bettfedern bei “Prelude To Love In The Making”? Aber genauso hat das schlaue Wissen zugenommen: Der Beat von “Rama Lama (Bang Bang)” basiert auf einem Jump-Rhythmus, wie er in der Hochphase des Swing die Airwaves rulte. Ohne Anflüge des Revivalistischen treibt dieser verfremdete Notizbuch-Jive die Vocals bis in die Basaltschicht der Popgeschichte vor. Reminiszenzen an die Andrew Sisters kommen auf. Andere Stellen erinnern an Laura Nyro, Syreeta Wright oder Lorez Alexandria, an Stimmen von Lieblingsalben, magische Momente aus dem Pop-Jenseits, immer währende Erinnerungen aus Sound. “Herbert hatte den Jump-Beat als Antwort auf die Stimmung im Studio konzipiert. Die Soulfulness kam definitiv aus den guten Vibrations, die wir beim Aufnehmen fühlten. Oft habe ich mich verloren im Studio gefühlt, diesmal fand ich mich extrem gut aufgehoben.” Murphy berichtet auch von Herberts irrem Arbeitstempo. Er verlangte ihr ab, nachts an den Gesangslinien zu feilen und am nächsten Tag im Studio an den Songs weiterzustricken. Aufnahmezustand.

Die Sprache des Songs

“Worte fallen mir schwer. Wenn es um die Texte geht, will ich mit möglichst wenigen Worten so viel wie möglich aussagen. Das ist Lyricism für mich, die Fähigkeit, mit dem Wording ökonomisch umzugehen. Ein Satz ist gut, wenn er gleichzeitig Melancholie andeutet, Ekstase oder Neugier. Und es kommt dann auch darauf an, wie du ihn performst. Der Performance-Aspekt fällt mir leicht. Das ist pure Kommunikation. Und ich habe eine Begabung für Kommunikation.”

“Ruby Blue” ist auch ein Songzyklus geworden. Eine Parabel auf Gemütszustände. Wobei jeder Song auch einzeln zum Tragen kommt. Murphys Vocals sind Stimmungs-Seismographen. Emotions electric. Noch ist der Dancefloor, wie man ihn in den Neunzigern kannte, nicht ganz geräumt. Dass darauf der Song als Maßeinheit wieder eingeführt wird, ist aber beabsichtigt. Roisin Murphy interpretiert den Song als zeitlose und aber auch tanzbare Form von Pop. Als ein im Jetzt verhaftetes Qualitätssiegel, das weithin abstrahlt. “Ich komme aus Irland. Dort sind Folksongs seit jeher auch Verständigungsmittel. Wenn man also die Sprache des Songs spricht, bekommt man auch etwas vom Songwriting mit.” Musik habe in ihrer Familie eine große Rolle gespielt. Ihre Mutter ist Jazzfan. Der Onkel spielte in einer Bigband. Mit Jazzstandards ist sie aufgewachsen. “Wenn wir zu Hause gesungen haben, waren es abwechselnd Songs aus dem ‘American Songbook’ und irische Volkslieder.” “Ruby Blue” ist glücklicherweise frei von irischer Blut-und-Boden-Lyrik à la Bono Vox oder Doris O’Riordan. Van Morrison und Phil Lynott fallen mir als Alternativen ein. So leidenschaftliche wie widersprüchliche irische Künstler im Geiste des Pop. Statt Nationalmaskottchen sind das Leute von nebenan, mit Tiefgang und abgekauten Fingernägeln. Die Spannung von “Ruby Blue” liegt auch im Widersprüchlichen, “Life is the art of learning to live with it through time”, singt Murphy in dem vielleicht schönsten Lied, der in Alabaster getunkten Ballade “Through Time”. Ein Song, der klingt, als würde man ihn schon Jahre kennen. Das sollte, ja, das muss im Radio laufen. Die Musik ist ausgerechnet von dem Produzenten mitgestaltet, der dem Abbild des flexiblen Menschen und seinen stetigen Kontrollen unterworfenen lebenslangen Lernprozessen im Zeitalter der Globalisierung inklusive Massentierhaltungs-Muzak im Formatradio ablehnend gegenübersteht. Aber “Ruby Blue” ist eben auch ein experimentelles Popalbum geworden. Ein Wagnis, sowohl für Roisin Murphy, die von sich selbst sagt, sehr perfektionistisch zu sein, und auch ein Wagnis für Matthew Herbert, der mit der Schnappschusshaftigkeit seiner gesampelten Alltagsgeräusche mehr per du ist als mit dem Merkantilismus der Musikindustrie. “Matthew ist extrem wichtig für mich. Er ist wie ein Talisman. Wahrscheinlich wird er mir nicht immer zur Seite stehen können, aber er war mitverantwortlich dafür, dass meine Karriere eine völlig andere Richtung eingeschlagen hat.”

Alles auf Anfang

“Angels might call by / But fools rush in”, singt Roisin Murphy in “Sinking Feeling”: Tatsächlich hatte sich vor den Aufnahmen zu “Ruby Blue” so ziemlich alles in ihrem Leben verändert. Sie brach ihre Zelte im Norden Englands ab und zog nach London. Unterdessen kappte sie zahlreiche Verbindungen zu früher. In London lebte sie erst mal ein Eremitendasein. Beim Interview wirkt es aber nicht, als kokettiere die Künstlerin übermäßig mit den überstandenen privaten Turbulenzen. “Zu Beginn der Aufnahmen war ich emotional ziemlich auf den Hund gekommen. Ich musste etwas loswerden und schrieb als Erstes ‘If We’re In Love’. Die Melodie ist Pop. Der Text dreht sich darum, dass man keinen Sex hat, dass man es satt hat, alleine zu sein. Es geht um Sehnsüchte, um unerfüllte Lust. Dann haben wir ‘Sinking Feeling’ aufgenommen. Zu jener Zeit hatte ich mich vollständig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Ich war ja wer, vorher, und die Leute interessierten sich für mich. Mit der Zeit merkte ich, dass mich viele aus den falschen Gründen anziehend fanden. Andererseits hing ich ständig mit ihnen rum, weil ich nicht alleine sein wollte. Genau diese Widersprüche bringe ich in ‘Sinking Feeling’ zur Sprache. ‘Sow Into You’, das letzte Lied auf dem Album, ist definitiv das positivste Liebeslied, das ich je geschrieben habe. Nachdem ich reinen Tisch gemacht hatte, konnte ich mein Leben nach und nach wieder mit Bedeutung anfüllen: mit neuen Freunden, die mir mein Selbstbewusstsein zurückgegeben haben. Und dem Gefühl: ich bin in der Lage, etwas alleine zu schaffen.”
Roisin Murphy stellt auf “Ruby Blue” eindrucksvoll unter Beweis, dass sie zur Künstler-Persönlichkeit gereift ist. Ihr Platz war schon früher der helle Spot vorne an der Konzertbühne, aber jetzt füllt sie ihn mit großer stimmlicher Wandlungsfähigkeit aus. Ihr Solodebütalbum trägt Reminiszenzen an Barjazz, an Blue Eyed Soul und an die ganze Pracht von 50 Jahren Unterhaltungskultur. Andererseits macht sie keinen Zitatpop, sie protzt nicht mit ihren Inspirationsquellen, ist viel zu sehr die eigenständige Sängerin Roisin Murphy, als dass hier irgendwelche Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit aufkommen könnten. “Ich bin eine Künstlerin, aber ich trage keine Maske. Die Musik ist selbstverständlicher Teil meiner Persönlichkeit. Genauso, wie ein Strich, den ich auf einem Blatt Papier zeichne, auch von mir ist.”

Die Pailletten

Vom Gemüt mag “Ruby Blue” zwar beeinflusst sein, aber nicht von Sachzwängen. Das Album erscheint als “Sequins” genanntes Dreifach-12-Inch-Paket. Sequins ist die englische Bezeichnung für Pailletten, glitzernde Metallplättchen zum Aufnähen. Anders gesagt, sind sie der schillernde Panzer, ein dickes Entertainment-Fell und nicht zufällig die traditionelle Arbeitsuniform aller Discoqueens und Chanteusen. “Unzip my body, take my heart out” (“Sow Into You”). Ums Öffnen dieses Panzers geht es öfter bei “Ruby Blue”, um die Untiefen der Mind-Body-Problematik. Um das, was von drinnen kommt und nach draußen dringt: Liebe und deren romantischen Klischeevorstellungen zum Beispiel. Die Cover der Sequins zieren Ölgemälde. In natura sind es lebensgroße Roisin-Murphy-Portraits. Geschaffen hat sie der englische Maler Simon Henwood. Nicht als Coverart, sondern als Kunstgemälde, die im Moment in einer Londoner Galerie ausgestellt sind. Bei genauer Betrachtung zeichnen sich die vielen Facetten einer Persönlichkeit ab. Die Künstlerin als Gesamtkunstwerk.

Roisin Murphy kann nun endlich die Früchte des Songwritings ernten. Früchte des Zornwritings. Sie zieht alle Register ihrer Stimme, raunt und kommentiert, schmachtet, wenn es sein muss. Und in den unteren Lagen dieser Stimme ist durchaus Härte vernehmbar. Sie denkt und lenkt die Songs mit ihrem reichhaltigen Timbre konsequent zu Ende. Ruby Blue(s). Es geht um die Schattierungen der Stimme. Vom Leadgesang bis zu den Backgroundstimmen hat Murphy alles alleine eingesungen. Arrangiert hat sie die Vocals zu Hause mit einem alten Vierspurrecorder. “Ich erlaube der Musik immer, mir zu empfehlen, wohin der Song gehen soll. Eigentlich schwebte mir nämlich ein ganz anderer Sound vor, mehr R’n’B mit Achtziger-Einschlag. Ich dachte zunächst an Mantronix und an Rare Groove. Matthew, Mantronix und ich, was für eine Vorstellung! Aber dann haben sich die Aufnahmen eben anders entwickelt. Gut so, Matthew und ich haben beide losgelassen. Und das hört man der Sache auch an.”
Wäre “Ruby Blue” ein Blatt Papier, müsste ein Pfeil drauf sein, der nach oben zeigt: Uplifting! Und die Pailletten fehlen auf dem Cover auch nicht. Sie sehen aus wie Farbmischungen auf einer Palette. Der Glamour erhält Ölfarbe: Konturen, Tiefenschärfe. Glamour mag heute nur noch leere Geste sein. Mit “Ruby Blue” gelingt es Roisin Murphy jedoch, dem alten Affen Glam wieder Bedeutungen einzuimpfen. Obwohl sie mich streng anschaut, wenn ich ihr darlege, dass Glam wie Werbung an der Tankstelle anmutet.

“Was du meinst, ist nicht Glamour. Das ist Sex und Geld. Und Marketing. Ich finde, dass Glamour vor allem mit Intelligenz zu tun hat. Schönheit kommt aus der Intelligenz. Man kann sie sehen. Erst sieht man es in den Augen. Von da geht es zu den anderen Körperteilen über. Es kommt drauf an, wie man seinen Körper verhüllt. Welche Kleidergrößen man wählt. Das hat nur mit dem Gehirn zu tun. Und mit nichts sonst. Ich hoffe, das überträgt sich durch gute Fotos oder Bilder. Oder durch ein Video, oder dadurch, wie ich bei einer Live-Performance aussehe. Wenn man sich echte Hollywood-Stars ansieht, ihre Gesichter, ihre Augen und die Art, wie sie sich in ihren Kleidern inszenieren, dann geht es doch um Charisma und um Intelligenz. Es geht gar nicht darum, so viel wie möglich von den körperlichen Vorzügen zu zeigen. Und also hat das auch nichts damit zu tun, sich möglichst viel Botox in den Körper zu spritzen. Es geht um die feinen Unterschiede. Ich zum Beispiel stehe auf Unterwäsche von Agent Provocateur. Die ist nicht billig, macht aber den Unterschied. Und das macht mich wirklich an. Männer verstehen das nicht. Die können nicht zwischen billig und teuer unterscheiden. Für die zählen Strapse nur als Trigger. Für ihren animalischen Scheiß. Aber die feinen Unterschiede zählen für mich. Das hat nichts mit meinem Ego zu tun oder so. Es geht um die Seide, und die Federn. Solche Accessoires bringen mich zur Performance. Das bringt mich auf Touren: Ich werde von Glam nicht sexuell erregt, es ist Nervennahrung für das Charisma. Glamour hat doch mit Soul zu tun. Ich weiß genau, wenn ich mir Kleidungsstücke kaufe, welches davon Soul hat, was die kulturelle Signifikanz ausmacht, was mit Musik zu tun hat, mit Filmen, mit Kunst, und was nicht. Es geht nicht nur um Anziehsachen dabei.”



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aus Intro #128 (Juni 2005)
 
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